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  28.10.2012   1 Kommentare   2172 Klicks
Indie Hits #11 0,0 0

Indie Hits #11: Schleichen und tüfteln

Diesmal lassen wir uns von den Abenteuern eines Ninjas beeindrucken, kolonisieren den Weltraum und liefern uns spannende Taktik-Duelle. Altmodisch, aber gut.

Mark of the Ninja

 

Hüpfen, schleichen, meucheln. Mark of the Ninja ist die Geburt des Stealth-Plattfomers. Nach Eets und den beiden Shank-Abenteuern ist es der nächste große Wurf des kanadischen Indie-Studios Klei Entertainment. Kurz gesagt, sie haben ganze Arbeit geleistet und nach dem Siegeszug auf der Xbox 360 dürfen jetzt PC-Fans gierig zugreifen.

Darum geht's:

Alles beginnt mit einem Angriff auf eine Ninja-Basis. Ihr erwacht im Körper eines Ninjas und rätselt über ein geheimnisvolles Tattoo auf eurem Körper. Nur euer Meister weiß darüber Bescheid, aber den müsst ihr erstmal befreien. So schnappt ihr euch die üblichen Meuchelwerkzeuge und stürzt euch ins Abenteuer. Unbemerkt an den Gegner vorbeischleichen, unterirdische Gänge benutzen und lautlos töten - welchen Weg ihr wählt, bleibt euch überlassen. Aber Vorsicht, meidet Lichter und die wachsamen Augen der Wachen, denn in einer direkten Konfrontation habt ihr der feindlichen Übermacht nichts entgegenzusetzen. Zwischen den einzelnen Missionen dürft ihr euren Ninja in den Bereichen Technik, Angriff und Täuschung trainieren. Nach rund 8 Stunden ist das Stealth-Vergnügen vorbei und ihr dürft im New Game Plus - Modus alle Extras und Fähigkeiten freischalten.

Fazit:

Mark of the Ninja ist der 2D-Bruder von Thief, Hitman oder Assassin's Creed und braucht sich hinter den großen Vorbildern nicht zu verstecken. Klei hat Wort gehalten und lässt euch weitgehend die freie Wahl bei eurem Vorgehen, spendiert dem Spiel eine sehr präzise Steuerung und einen knackigen Schwierigkeitsgrad. Die bunten Zwischensequenzen im Comic-Stil sind Geschmackssache, aber wie das ganze Spiel recht blutig. Insgesamt ein rundes Vergnügen für angehende Ninjas.

  • Plattform: Xbox, PC ((Steam wird benötigt)
  • Preis: ca. 15 € (1200 MS Points)

Endless Space Emperor Special Edition

Erkunden, Expandieren, Ausbeuten, Auslöschen und der Weltraum gehört euch. Endless Space vom Entwicklerstudio Amplitude belebt das altehrwürdige 4X-Genre neu und überholt locker die Konkurrenz von Legends of Pegasus & Co.

Darum geht's:

 

Ach das Universum und seine ganzen Probleme! Ihr wählt eines von 8 Völkern und macht euch auf die Suche nach dem "Dust", einer geheimnisvollen Substanz, die euch angeblich die Macht über das Universum gibt. Irgendwie ist da noch das verschollene Volk der "Endless" daran beteiligt, aber zunächst müsst ihr erstmal euren Laden, sprich euer Imperium, zum  Laufen bringen. Spielerisch bleibt Endless Space dem Genre treu: In einer Mischung aus Masters of Orion oder Sins of a Solar Empire kolonisiert ihr den Weltall, rüstet Planeten auf, heuert Helden an und tragt automatisierte Schlachten aus. Insbesondere im späteren Verlauf wird das Management eures Imperiums sehr komplex, sodass vor allem Anfänger ihre liebe Not damit haben werden. Technisch schlägt sich das Spiel erstaunlich gut, aber echte Fans setzen eher auf die inneren Werte und da überzeugt Endless Space mit enormer Spieltiefe und vielen Möglichkeiten.

Der Emperor Special Edition liegt laut Pressetext ein "cooles Artbook" bei. Nun ja.

Fazit:

Wer schon an einer Excel-Tabelle verzweifelt, kann gleich einen großen Bogen um das Spiel machen. Trotz Tutorial ist Endless Space nämlich ein ordentlicher Brocken für Weltraum Strategen und protzt nicht gerade mit Bedienungsfreundlichkeit. Die K.I. ist dagegen ein würdiger Gegner und der Weltraum besitzt schließlich unendliche Weiten, oder? Entdecker und Tüftler werden mit Endless Space für Wochen und Monate versorgt sein.

  • Plattform: PC (Steam wird benötigt)
  • Preis: ca. 30 €

Frozen Synapse

Ein bisschen Echtzeit-Rundentaktik gefällig? Mode 7 revolutioniert mit Frozen Synapse mal eben so das Strategie-Genre und unser liebster Indie-Publisher Headup legt mit der Collector's Edition nach.

Darum geht's:

 

Ganz so einfach ist das Spielprinzip gar nicht zu erklären. Zwei Spieler treten in einem Tron-ähnlichen Szenario gegeneinander an. Die Karten sind zufallsgeneriert und so müsst ihr eure Truppen erstmal geschickt platzieren. So weit so gut, aber: Euer Gegner macht das gleichzeitig und ihr müsst seine Truppenbewegungen erstmal erahnen. In einem leicht verständlichen Menu gebt ihr Befehle: stürmen, statt automatisch ballern oder besonders clever: einfach mal 'ne Pause machen. Mit dem richtigen Timing läuft der Gegner so an eurem Soldaten vorbei und ihr könnt ihn von hinten meucheln. Insgesamt stehen euch dafür 5 Truppentypen zur Auswahl: Grenadier, MG- und Raketenschütze, Sniper oder Schrotflintengrobian. Jede Klasse hat ihre Stärken und Schwächen und es dauert eine Weile, bis ihr den Dreh raus habt. Wenn ihr einmal die Befehle erteilt habt, werdet ihr zum Zuschauer, denn der Kampf läuft automatisch ab. Habt ihr also eure Laufwege richtig geplant? Seid ihr geschickt am Gegner vorbeigeschlichen? Welche Waffe benutzt ihr? Frozen Synapse ist eine Mischung aus Schach und Poker im Cyber-Style.

Headup hat in die Collector's Edition das Addon Red gepackt, den hörenswerten Soundtrack, Sticker, eine Autogrammkarte und einen zusätzlichen Key. Ihr bekommt also zwei Spiele in einem.

Fazit:

Schon bei unseren GOTY-Awards 2012 war Frozen Synapse das Strategiespiel des Jahres. Insbesondere die Mehrspieler-Partien haben es in sich. Bei gleichwertigen Gegnern entwickelt sich schnell ein spannendes Strategiefest, aber der Einzelspielerpart wird mangels Abwechslung recht schnell langweilig. Mehrspieler-Fans dürfen dagegen bei der Retail-Fassung bedenkenlos zugreifen.  Die jetzt vorliegende Collector's Edition ist ein richtiges Rundumsorglospaket. Mehr Frozen Synapse geht nicht.

  • Plattform: PC (Steam wird benötigt)
  • Preis: ca. 25 €

Kommentare

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Haggy
von Haggy | 29.10.2012, 00:29 Uhr
Mark of the Ninja ist ein Spiel, daß den Name "Schleich Spiel" wahrlich verdient. Kaufen kaufen
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