Es ist vorbei und am Ende ging es dann doch ziemlich schnell. Mir kommt es wie gestern vor als ich mich in die Präsentation von „Batman: Arkham City“ zwängte und Lead Designer Dax Ginn (er heißt wirklich so) zuhörte. Es waren stressige Tage in dem Thorsten, Florian und ich von einem Termin zum Nächsten hetzten bis uns die Füße qualmten.
Wobei „Ende“ eigentlich nicht stimmt. Traditionell erwartet die Messe am Wochenende nämlich den größten Besucherandrang und dann wird sich zeigen, ob es einen Besucherrekord gab. Nur wir Journalisten ergreifen dann die Flucht, denn der Business-Center ist geschlossen und für uns gibt es nichts mehr zu sehen. Wenn ich den Ausstellern glaube, waren alle zufrieden. Der übliche Stress, das übliche Chaos – Business as usual.
Mein Fazit: Es hätte schlimmer kommen können. Es gab Überraschungen wie „Awesomenauts“ und Enttäuschungen wie „Rage“. Ok, ich habe diesen Technik-Porno nie gemocht, aber nach einer Stunde anspielen wirkt es wie „Borderlands“ ohne das coole Arwork. „Never Dead“ von Konami war der schräge Abschluss „meiner“ Gamescom. Ein unsterblicher Dämonenjäger muss sich selbst Kopf und Arme abreißen, um die Gegner zu besiegen. USK, bitte übernehmen sie.
Unser Spiel der Messe steht inzwischen fest. Battlefield 3? Skyrim? Oder ein Aussenseiter wie „Unstoppable Gorgs“? Nein, Spaß beiseite. Es ist eines der Spiele, dass den Begriff „cool“ neu definieren wird. Oder zumindest fast.