Origin

Angefangen hat alles mit einem außerirdischen Volk namens Maltusianer, die den Planeten Oa besiedelten. Diese Gemeinschaft spaltete sich im Laufe der Zeit in drei Gruppen. Wobei zwei davon wegen Unstimmigkeiten den Planeten verließen. Darunter übrigens auch alle Frauen des Planeten. Zurück blieben nur noch eine Handvoll Maltusianer, die sich fortan die Wächter des Universums nannten. Diese wollten zwar wachen, aber nicht selbst eingreifen. So erschufen sie die Manhunter. Diese Androiden waren die Exekutive der Wächter und sorgten für Ordnung im Universum. Eines Tages hatten die Manhunter aber ein Fehlfunktion. Sie sahen die Bevölkerung eines Planeten plötzlich als Bedrohung an und löschten diese komplett aus. Danach zogen die Wächter die Manhunter zurück und planten das Green Lantern Corp. Dazu erschufen sie eine Zentralbatterie auf Oa, welche die einzelnen Laternen mit grüner Willensenergie versorgte. Diese wiederum luden den Ring jedes Lantern auf. Die Ringe hatten Energie für 24 Stunden und mussten anschließend an der Laterne neu betankt werden. Dabei passt eine Laterne immer nur zu einem Ring und dieser nur zu einem Träger. Der Grund für die zeitlich begrenzte Energie der Ringe, wurde von den Wächtern bewusst gewählt. Dadurch wollten sie das Corps unter Kontrolle halten. Deshalb war auch je ein Lantern für einen Sektor im Universum zuständig und eine Zusammenarbeit war verboten. Des Weiteren war es den Lantern untersagt zu töten. So hatten die Wächter ihre Weltraumpolizei geschaffen. Das einzige Problem bei der grünen Energiesache war die Schwäche gegen die Farbe Gelb, wogegen die Green Lantern nichts ausrichten konnten. Als Abin Sur, der Green Lantern des Sektors 2814 (Erde), mit seinem Raumschiff auf die Erde stürzte, wurde er tödlich verwundet. Sein Ring erwählte Hal Jordan als Nachfolger. Hal war bisher Testpilot und der klassische Draufgänger. Er reist zum Planeten Oa, wo er seine Ausbildung zum Lantern antritt. Dass er der erste Mensch im Corps ist, macht es ihm nicht gerade einfacher. Im Laufe der Zeit sollte er aber zum mächtigsten Green Lantern werden, den das Universum je gesehen hat.
Ein Wasserkopf als Erzfeind
Zu den bekanntesten Feinden von Green Lantern gehören unter anderem Parallax, welcher auch im Kinofilm zu sehen sein wird. Dieses gelbe Monster wurde von den Wächtern in der Zentralbatterie auf Oa gefangen gehalten, doch gelang ihm irgendwann die Flucht. Parallax konnte sich die Angst seiner Gegner zunutze machen und sie gegen seine Angreifer verwenden. Dazu benutze er gelbe Lichtenergie, gegen die die Lanterns machtlos waren. Der ursprüngliche Todfeind von Hal war aber Hactor Hammond, der zuerst nur ein gewöhnlicher Krimineller war. Auf der Flucht vor der Polizei versteckte sich Hammond in einem Wald, wo er einen Meteoriten fand. Durch dessen Strahlung wurde er wahnsinnig Intelligent. Er etnführte ein paar Wissenschaftler, welche für ihn arbeiten mussten und um anschließend die Erfindung auf Hal Jordan loszulassen. 1962 änderte DC Comics nochmal die Figur von Hammond. Er wurde zwar wieder verstrahlt, doch bewirkte dies, dass er zu einem überdimensionalen Wasserkopf mit telepathischen und telekinetischen Fähigkeiten wurde. Dadurch war er sogar stark genug um sich mit der Justice League of America (Superman, Batman, Wonder Woman etc) anzulegen.
Nicht der Erste
Hal Jordan als Green Lantern hatte seinen ersten Auftritt im Jahre 1959 in der Comicserie Showcase. Auch heute gibt es noch laufende Serien mit Hal und ein Ende ist nicht in Sicht. Natürlich gibt es bei einer Comicfigur, die seit über 50 Jahren präsent ist, unzählige Storys und ein komplexes Universums. Nachdem Green Lantern in Deutschland der Allgemeinheit nicht ganz so geläufig ist, werden vermutlich nur ganz wenige wissen, dass Hal Jordan und sein Debüt als Green Lantern Ende der Fünfziger, nicht der erste Auftritt eines Helden mit einem grünen Ring im Gepäck war. 1940 in der Ausgabe 16 der All-American Comics betrat Green Lantern das erste Mal die Bühne. Die Story war eine ganz andere als die von Hal Jordan und den Wächtern. Der damalige Held hieß Alan Scott und war Ingenieur bei der Bahn. Während einer Testfahrt mit einem Prototyp, entgleiste der Zug, der durch die Konkurrenz sabotiert wurde. Alan hielt sich an einer Zuglaterne fest, welche magische Kräfte besaß und er dadurch überlebte. Aus dieser Laterne mit dem Namen Starheart schmiedete er einen Ring, mit dessen Kräften er unter dem Namen Green Lantern gegen das Böse kämpfte. Dazu zählten Mitte der vierziger Jahre natürlich auch die Nazis. Auch Alans Ring hat eine Schwäche. Aber nicht gegen die Farbe Gelb, sondern gegen Holz.