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Mass Effect: Auf der Suche nach Shepard

Der dritte Teil der „Mass Effect“-Reihe wird schon heiß erwartet und die vorausgegangen Spiele waren ausnahmslos erfolgreich. Neben Büchern die im „Mass Effect“-Universum angesiedelt sind, gibt es auch eine Comicreihe. Die Ausgaben eins bis vier sind vergangenen August bei Panini Comics als Band erschienen. Erlösung erzählt was zwischen dem ersten und zweiten Teil der Saga geschehen ist.

  18.07.2011   1 Kommentare   933 Klicks
 
 
Mass Effect 0,0 0

Heiß begehrt

Dr. Liara T'Soni ist auf der Suche nach Commander Shepards Leichnam

Nachdem die Bedrohung durch Sarek am Ende von Mass Effect gebannt war, wurde Commander Shepard bei einem Überraschungsangriff auf die Normandy getötet. Das Schiff wurde zerstört und nur wenigen Crewmitgliedern gelang die Flucht. Darunter war auch Shepards Freundin Dr. Liara T'Soni. Die macht sich auf die Suche nach dessen Überresten, die unerwartet begehrt sind. Ihre Suche führt sie auf die Omega Station, eine Zuflucht für all diejenigen die ihre Geschäfte lieber nicht auf der Citadel führen. In einer Bar trifft sie auf ihren Kontaktmann, einen Drell namens Feron. Nach dem Verlassen der Bar hatten die beiden kaum zwei Sätze miteinander gesprochen, da geraten sie auch schon in einen Hinterhalt der Blue Suns. Gerade als die Situation ausweglos erscheint werden die beiden von ein paar Menschen gerettet. Dabei handelte es sich aber um Mitarbeiter von Cerberus, die Feron und T'Soni danach zu ihrer Basis brachten. Durch all den Stress bemerkt die Asari erst langsam, wie viele Parteien hinter Shepards Leichnam her sind. Beim Gespräch mit dem namenlosen Oberhaupt von Cerberus, gesellt sich noch eine weitere Fraktion hinzu. Dabei erfährt sie aber auch, dass der Shadow Broker hinter der Leiche her ist. Als wäre das noch nicht genug, stellt sich auch heraus, dass dieser mit den Kollektoren zusammenarbeitet. T'Soni hat immer schlechtere Chancen an den Leichnam zu kommen. Doch mit der Unterstützung von Cerberus und Feron hat sie zumindest eine kleine. Dabei sind ihr weder die Absichten des Drell noch die der menschlichen Organisation bekannt. Wird sie Shepard finden? Und was wollen die Kollektoren von dessen Leichnam?

Gute Entscheidung

Die Entscheidung, die in Erlösung zwischen den ersten beiden Teilen spielen zu lassen, erwies sich als clever. Zu oft haben wir schon Comics gelesen, die einfach nur den Inhalt des betreffenden Spiels wieder gegeben oder den Bezug zur Vorlage verloren haben. Die Autoren Mac Walters und John Jackson Miller hatten mit Sicherheit auch ihre Vorgaben von Electronic Arts. Trotzdem haben sie eine spannende Geschichte entworfen, an der es kaum etwas zu kritisieren gibt – außer dass der Leser die Spiele kennen muss. Man hat einige bekannte Figuren aus dem ersten und zweiten Teil integriert und schafft dadurch den gewünschten Wiedererkennungseffekt. Neue Charaktere gibt es auch, wodurch der Comic kein Recycling der bekannten Figuren ist. Es gibt ein paar nette Wendungen in der Geschichte, die vor allem durch den nicht ganz so vertrauenswürdigen Drell sehr gut funktionieren.

Omar Fancia hat im Gegensatz zu seinen Kollegen die Dante's Inferno oder God of War gezeichnet haben, keinen besonders ausgefallenen Stil oder irgendwelche Raffinessen mit eingebaut. Dafür sind seine Zeichnungen grundsolide und gehen eher in die Richtung moderner Superhelden und Action-Comics. Ich persönlich bin froh über die Entscheidung sich für diesen Stil entschieden zu haben. Die Figuren sind toll geworden und jeder der schon mal Mass Effect gespielt hat, wird die Charaktere und das Design der Stationen sofort wiedererkennen.

Fazit

So stelle ich mir einen Comic zum Game vor. Eine clevere so wie spannende Story, die die Lücken zwischen dem ersten und zweiten Mass Effect füllt. Keinen ausgefallenen Stil, sondern solide Kunst mit tollen Sci-Fil-Look. Ein großes Lob auch dafür, wie Commander Shepard im Comic dargestellt wurde. Nämlich gar nicht! Jeder Spieler hat ja dank der Charaktererstellungsmöglichkeiten seinen ganz eigenen Shepard, der sowohl männlich wie auch weiblich sein kann. Dadurch, dass die Macher in keinem einzigen Panel oder US-Cover den Commader zeigen, hatte zumindest ich immer wenn es um Shepard ging meinen Charakter vor den Augen. So muss es sein. Der zweite Band kommt übrigens im August.

Zur Leseprobe

Mass Effect Erlösung von Mac Walters, John Jackson Miller und Omar Francia mit 100 Seiten im Softcover ist bei Panini Comics erschienen. Preis 12,95 Euro.

Kommentare

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19meiky84
von 19meiky84 | 18.07.2011, 18:30 Uhr
Jeehaa genau mein Ding und jeden Cent Wert wink.gif + Guter Artikel !
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Wirklich Eintrag löschen?

Begründung

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