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Mass Effect: Evolution: Die Vergangenheit des Unbekannten aus Mass Effect 2

Der zweite Band der Mass Effect Comicserie spielt einige Zeit vor dem ersten Spiel während des Krieges zwischen den Menschen und den Turianern. Im Mittelpunkt der Geschichte steht aber ein Mann, dem wir erst in Mass Effect 2 begegnet sind. Jack Harper, den Fans des Spiels als das Oberhaupt von Cerberus unter dem Namen der Unbekannte geläufig ist.

  19.09.2011   1 Kommentare   1154 Klicks
 
 
Mass Effect: Evolution 0,0 0

Krieg gegen die Turianer

Im Jahre 2148 entdeckte die Menschheit das Massenportal, wodurch es möglich wurde die Galaxis zu erkunden. Das erste Aufeinandertreffen mit einer außerirdischen Rasse brachte zugleich den ersten interstellaren Krieg für die Menschheit mit sich. Dabei sind die Turianer ein fast unbezwingbarer Feind und der Krieg scheint so gut wie entschieden zu sein. Auf dem Planeten Shanxi verläuft der Krieg ebenfalls zugunsten der Außerirdischen und das Militär befindet sich auf dem Rückzug. Eine kleine paramilitärische Gruppe unter der Führung von Jack Harper kämpft mit allen Mitteln, um den Zivilisten vor Ort etwas Zeit für die Evakuierung zu verschaffen. Dennoch ist der Planet für die Menschen verloren. Bevor das irdische Militär abzieht, werden Harper und seine Leute in die Kommandobasis beordert. Dort erfahren sie, dass die Turianer nicht einfach nur den Planeten erobern wollen, sondern dass sie auf der Suche nach etwas sind. Harper und sein Team beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen und machen sich gemeinsam mit einem in der letzten Schlacht gefangen genommen turianischen General auf den Weg zur Basis der Widersacher. Kurz darauf finden die Menschen heraus, dass die Turianer ein Artefakt geborgen haben. Was dieses Relikt für einen Wert für die Turianer hat und was sie damit bezwecken wollen, erfahren Harper und seine Leute vom Bruder des gefangenen Generals – Saren Arterius.

Stellenweise chaotisch

Wie auuch im ersten Band „Erlösung“ sind für die Story die Autoren Mac Walter und John Jackson Miller verantwortlich. Die Geschichte um die Vergangenheit des Unbekannten schmiegt sich perfekt in die Geschehnisse der Spiele ein und erklärt unter anderem die Abneigung Harpers gegen Nichtmenschen und woher er seine ungewöhnliche Augenfarbe kommt. Man muss die Spiele aber nicht zwingend kennen um die Story zu verstehen, denn die Autoren erklären die Zusammenhänge nachvollziehbar. Der Spannungsbogen verläuft sehr flach, wodurch der Band beim Lesen nicht richtig fesseln kann. Auch das Ende ist eher mau, geht aber schön in Mass Effect 2 über.

Nicht nur die Autoren waren wieder mit an Bord, sondern auch Zeichner Omar Francia, der bereits im vorausgegangen Band sein Können unter Beweis gestellt hat. Der Look der Spielevorlage wurde wieder perfekt getroffen. In manchen Actionsequenzen setzt Francia aber zu viele kleiner Panels ein, was etwas chaotisch wirkt, da sich diese zum Teil überlappen und die Leserichtung nicht eindeutig erkennbar ist. Dies tritt aber nur an zwei Stellen im Band auf.

Fazit

Ein Comic zum Spiel wie er sein sollte. Die Story erweitert das Universum und interpretiert nicht einfach Geschehnisse aus den bisher veröffentlichen Teilen neu. Dass als Story die Vergangenheit von Jack Harper gewählt wurde, begrüße ich ebenfalls, da meiner Meinung nach nicht genug Infos aus den Spielen zum Charakter hervorgehen. Die Dialoge sind clever und auch wenn die Spannung beim Lesen etwas auf der Strecke bleibt, so ist Mass Effect Evolution eine gelungene Ergänzung zu den Spielen.

Zur Leseprobe

Mass Effect Evolution von Mac Walter, John Jackson Miller und Omar Francia im Softcover mit 100 Seiten erscheint bei Panini Comics. Preis: 12,95 Euro

Ihr wollt mehr über Comics lesen? Dann besucht micomics vom Autor.

Kommentare

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19meiky84
von 19meiky84 | 20.09.2011, 08:25 Uhr
Habe mir gerade die Leseprobe reingzogen und finde die Ansätze echt gut, Story kommt auch gut rüber aber der Zeichenstil wirkt so daher geklatscht und daher kan man sich da echt nicht reinversetzen sad.gif
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