Damit niemand hier die Augen verleiert und mault: „Oh nee, nicht schon wieder Kekse backen! Das hatte ich erst mit Oma am Wochenende!!“ Den kann ich beruhigen. Versucht es doch mal mit neuen Motiven für die Plätzchen, zum Beispiel mit euren Videospiel-Helden. Ich hab mich für Legenden entschieden! Wenn schon, denn schon. Wie ihr Sterne, Feuerblumen und Pilze aus Super Mario, die gruseligen Hunde aus Resident Evil und ein paar lustige Zombies aus diversen Filmen sowie Spielen kreiert? Das erfahrt ihr hier und jetzt. Falls ihr kurz vor Weihnachten nichts Gescheiteres zu tun habt, als eure Küche zu verwüsten, dann tut euch keinen Zwang an und legt los. Aber ihr braucht ein paar Hilfsmittelchen und natürlich die Rohstoffe für eure zukünftigen Leckerlis (und hoffentlich nicht Zahnbrecher).
Zutaten für die bunte Bäckerei
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Und etwas Zubehör.
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Zutaten
Jetzt geht’s zur Sache. Ihr braucht Teig! Ja, für Plätzen beziehungsweise Kekse ist eine solche Rohmasse nötig. Und diese erhaltet ihr mit:
- 400 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 150 g Margarine od. Butter
- 150 g Zucker
- 2 Pkt. Vanillezucker
- 2 Eier
Und sonst? Wollt ihr nicht die grausige Realität mit den furchtbaren Lebensmittelmärkten, Discountern und Konsumtempeln besuchen, erhaltet ihr weitere nötige Gerätschaften glücklicherweise im Internet. Zum Bestellen, versteht sich. Ausstechförmchen und Lebensmittelfarbe für facettenreiche Kolorierungen gibt’s unter anderem bei Tortissimo.de . Der Fachhändler besitzt in diversen hiesigen Großstädten sogar Filialen. Aber dann müsstet ihr wieder die heimischen vier Wände verlassen. Außerdem benötigt ihr mindestens einen Pinsel zum Verzieren, am besten einen breiten und einen schmalen. Und das:
- Puderzucker und Zitronensaft für die Glasur
- Backpapier, Frischhaltefolie
- Teigrolle
- Mandeln, Kakao, Liebesperlen…
- Jemanden, der abwäscht und das restliche Chaos unauffällig beseitigt
Noch ein Hinweis zu den Ausstechformen: Es gibt beim US-amerikanischen Ebay Super Mario-Formen. Möchtet ihr diese bestellen möchte, solltet aber viel Wartezeit einrechnen. Beachtet unbedingt eventuelle Lieferbedingungen.
ACTION!!
Habt ihr alles beisammen? Prima! Gebt alle Zutaten in eine große Schüssel. Pro-Tipp: Butter solltet ihr entweder vorher kurz in der Mikrowelle erwärmen oder eine Stunde vom Kühlschrank fern halten. Sollte euch nicht ganz bewusst sein, was Butter ist, fragt Mami oder Google.
Butter und die restlichen Zutaten.
Habt ihr Schritt 1 geschafft, müsst ihr den Teig mit der Hand verkneten. Wer möchte, kann ihn auch teilen und unter die zweite Hälfte Kakao mischen. Danach stellt ihr die geformten Kugeln für 30 Minuten in den Kühlschrank. Nach der kleinen Verschnaufpause holt ihr den Teig wieder heraus und knetet ihn nochmals gut durch. So lässt er sich besser ausrollen. Teilt ihn in vier bis fünf kleinere Stücke.
Der fertige Teig inklusive Kakao-Variation.
Reißt jetzt ein großes Stück Frischhaltefolie ab und legt darauf den Teig. Klappt dann das andere Ende der Folie darüber und rollt ihn mit einem Nudelholz aus. Jetzt schnappt ihr euch eure Formen und beginnt das Ab...ähm...Ausstechen.
Teig + Ausstechform = fast fertiges Plätzchen
Die Resultate, die hoffentlich gut aussehen, legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Bei 200 Grad (Elektro) beziehungsweise Stufe 3 (Gasherd) backt ihr eure Werke für 10 Minuten.
Köter auf dem Backblech. Sachen gibt's...
Ein Ratschlag am Rande: Seid ruhig etwas kreativ. Meine Sterne waren ursprünglich ein Teil einer Süßigkeitendose. Ihr könnt auch Gläser und andere Objekte als Ausstechförmchen missbrauchen. Es ist sogar möglich, sich mit Aluminium selbst neuartige Formen zu basteln. Aber so weit muss es ja nicht gehen.
Ein Stern wird geboren.
Für den Super Mario-Pilz benutze ich einen eher typischen Kreisausstecher, den ich oval bog. Den Rest des Teiges schnitt ich mit einem Messer aus. Ist an sich ganz simpel. Und geht mal was schief, knetet ihr den Teig einfach wieder zusammen. Einfacher ist es freilich, vorgefertigte Formen zu wählen. Für mein Backen griff ich zum Beispiel zu einem „Männchen“ und einem Yoshi-Ei - beides gibt es bei besagtem Tortissimo.
Ein Pilz ist an sich ganz simpel.
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Yoshi-Ei, Stern, Blume und Zombie
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Das Bemalen
Jetzt wird’s bunt und das Gematsche kann beginnen. Hurra. Sucht euch ein paar kleine Schüsseln oder Unterteller, mischt ordentlich Puderzucker mit etwas Zitronensaft (muss schön dickflüssig sein!) und Lebensmittelfarbe. Und dann beginnt ihr, eure Plätzchen mit den Pinseln zu verzieren.
Habt ihr vergessen, wie Marios Blume ausieht oder welche Farbe der Stern (OMG?!) hat? Auch hier ist Google euer Freund.
Malen mit Farben.
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Blumen entstehen.
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Wollt ihr es durchgeknallt oder einfach nur kompliziert? Kein Problem. In vielen amerikanischen Backblogs werdet ihr fündig. Dort gibt es ganze Super Mario-Torten. Verrückt. Zu Weihnachten wollen wir aber mal nicht übertreiben, oder?
Blinde Sterne
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Sehende Sterne
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Das sind die fertigen Resident Evil-Köter und die Zombies...
Blut inklusive.
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Den Zombies fehlen Körperteile, klar.
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Abschließend das Resultat. Und alles genießbar, lecker und gar nicht mal anstrengend.
MAMPFEN!! Aber die armen Pilze....:(
Mit ein bisschen Geduld und Zeit wird das ein schöner Backnachmittag, und ihr habt ein paar tolle, individuelle Kekse. Vergesst nicht, diese auch ordnungsgemäß zu verpacken.
Und habt ihr auch schon Weihnachtskekse erschaffen? Zeigt doch mal eure Werke - gerne hier im Kommentarbereich!