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DemoNews-Wertungssystem

Ein Special allein genügt nicht, um das neue Wertungssystem zu erklären. Wobei das Wörtchen „erklären“ etwas seltsam anmutet, denn es geht doch „nur“ um eine Zahl von 0 bis 10. Nach diesen werden Spiele fortan beurteilt und - das sei gleich vorweg gesagt - diese Zahl ist nicht mehr als eine grobe Orientierung bzw. Klassifizierung. Kein Spiel (oder Film oder Buch oder sonst irgendein Medium) kann gerecht mit einer Zahl bewertet werden – diese Philosophie scheitert spätestens beim Faktor der unterschiedlichen Geschmäcker.

Aber trotzdem wollen wir versuchen, diverse Richtlinien festzulegen und einzuhalten. Nicht zuletzt - das wäre ein kleiner Traum - um uns von den festen Grenzen, die das 100er System erzeugt hat, endgültig zu lösen. Die folgenden Beschreibungen sollen euch diesbezüglich als Orientierung dienen und zugleich aufschlüsseln, welche Bedeutung den einzelnen Punktzahlen zukommt:


Ausgezeichnet - Der All-Time Classic

Dieses Spiel muss mit einer besonders innovativen Idee aufwarten, die nach Meinung des jeweiligen Kritikers wegweisend ist – oder so perfekt durchgestylt sein, dass trotz mitunter bekannter Konzeptelemente ein völlig neues Spielgefühl entsteht (das GTA4 oder Super Mario Galaxy-Phänomen). Zudem müsste das Spiel zeitlos sein, was zugegebenermaßen zum Testzeitpunkt schwer zu erahnen ist. Die Wertung an sich sollte selten bleiben, aber auch nicht als Heiliger Gral zu verstehen sein. Denn je weniger Spiele die maximale Punktzahl erhalten, desto schwerer wird es für diese super-elitäre Gruppe, diesem nahezu magischen Anspruch auch gerecht zu werden.


Hervorragend

Alle Spiele, die von uns eine 9 von 10 bekommen, sind automatisch potentielle Kandidaten für die “Game of the Year“-Liste. Sie stellen die derzeitige Spitze des Genres dar und strahlen in irgendeiner Form „Frische“ aus. Im Idealfall wird dies durch extravagante Ideen erzeugt. Aber auch eine besonders einmalige Präsentation oder ein extrem liebevoll ausgearbeitetes Leveldesign helfen, das Spiel von der 8 zur 9 zu stupsen.


Sehr gut

Diese Spiele zeichnen sich ebenso durch besonders tolle und wundervolle Elemente aus, setzen aber mehr auf „Bewährtes“ statt auf „Revolutionäres“. Ebenfalls werden hier innovative Titel landen, deren Idee hinsichtlich der Umsetzung ausbaufähig gewesen wäre.


Gut

Die beste Trennlinie zwischen „guten“ und „sehr guten“ Spielen ist folgendes Gedankenexperiment: Werde ich mich an X noch in drei Monaten erinnern oder wird es bis dahin in Vergessenheit geraten sein? Gute Spiele machen nicht viel falsch, aber sie stechen auch nirgends besonders hervor. Ein typischer Kandidat aus der 7er Kategorie wäre ein Titel mit einer originellen, aber letztlich nicht zur Dauermotivation geeigneten Spielidee.


Überdurchschnittlich

Der nette Kerl von nebenan, der eigentlich niemandem etwas antut, aber auch nicht wirklich interessant ist. Abseits der berühmt-berüchtigten Genre-Fans wird es schwierig, Begeistung für dieses Spiel zu erwecken. Unterm Strich ist es definitiv kein schlechter Titel – aber eben auch kein besonders gelungener.


Durchschnitt

Stichwort: “Der Langweiler“. Die Grundfunktionen, wie etwa die Steuerung oder die Spielbarkeit, mögen hier durchaus gegeben sein. Aber aufgrund eines drögen Leveldesigns oder einer öden Präsentation hängt die Spielspaßkurve auf Halbmast.


Schwach

Ab jetzt fangen die Spiele an zu nerven – meist wegen Ungereimtheiten beim Spieldesign, die zur Unfairness führen. Auch besonders uninspirierte Spiele, an denen man die Lustlosigkeit der Entwickler regelrecht spürt, können in diese Gruppe fallen. Auf der anderen Seite bedeutet dies: Mit mehr Liebe und Feintuning hätte aus dem Game eventuell etwas werden können.


Sehr schwach

Solche Spiele sind meist entweder zu leicht oder zu schwer. Die Elemente sind zu 99% von anderen Titeln geklaut, im „Idealfall“ bis hin zu den Level-Bauten oder den Adventure-Rätseln. Die Präsentation schielt mehr in Richtung „bäh“ anstatt „o.k.“ und technische Aspekte hinken dem Fortschritt hinterher.


Mies

Ein Auffangbecken für alle Titel, deren Steuerung/ Spielbarkeit regelmäßig zu Fluchanfällen führt. Noch mehr als „schlechte“ Spiele rattert die Balance in eine extreme Richtung, das Spiel ist also entweder zu leicht oder aber zu schwer. Die Grafik und die Musik stellen eine Gefährdung für unsere Sinnesorgane dar.


Schrott

Jedes billige Flash-Spielchen motiviert länger als dieser Mist. Egal ob Design oder Präsentation: Kein einziges Element sorgt auch nur im Ansatz dafür, dieses Spiel irgendwem empfehlen zu wollen.


Nicht getestet

Wir können - und wollen - nicht jedes Spiel testen. Alle Spiele die nicht unseren prüfenden Augen ausgesetzt wurden, gehen leider leer aus und erhalten diesen Status. Manchmal ist das vielleicht auch besser so...


So viel dazu – und nochmal: Das sind „nur“ Richtlinien, also nur als grobe Eckpfeiler zu verstehen. Am Ende wird die Wertung wie gewohnt von einem Einzelnen vergeben, der seinen eigenen Kopf mit einer eigenen und ganz subjektiven Meinung hat.

Bestätigung