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Forum: Shutter Island - Offizielle Auflösung?
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Donnerstag, 17. Mai 2012, 06:48 Uhr |
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1 Teilnehmer ist online |
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Shutter Island - Offizielle Auflösung?
9,0
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Beiträge: 987
#1
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N'Abend,
habe gerade zum zweiten Mal den Film "Shutter Island" gesehen und kann mir immer noch kein plausibles Ende zusammenschmieden, bzw. eben zu viele Möglichkeiten, die plausibel wären. Hat den Film hier jemand gesehen und gibt es vielleicht ein offizielles Statement vom Regisseur etc.?
Gruß
Ölkrise '73 Chernobyl '86 Windows '95

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Beiträge: 477
#2
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Habe den Fim gesehen und fand ihn klasse. Wie bei vielen anderen Filmen auch, hat es doch etwas wenn man sich den Schluss selbber ausdenken kann 
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Beiträge: 987
#3
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Ja, so soll es wohl sein, allerdings stehen im Buch, das 2003 herausgekommen war, wohl viel mehr Anzeichen dafür, dass DiCaprio tatsächlich verrückt war, und wir Leser \ Zuschauer seinen Heilungsprozess miterleben. 
Ölkrise '73 Chernobyl '86 Windows '95

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Beiträge: 1014
#4
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Ich glaube, es gibt da tatsächlich mehrere durchaus plausible Erklärungsmöglichkeiten. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die ganze Story tatsächlich durch die Krankheit des Protagonisten selbst entstanden ist - aber natürlich spielt der Film mit den Elementen einer "vermuteten" Wahrheit, z.B. was Sequenzen mit historischem Gehalt anbetrifft (Szenen als Soldat usw.). Aber ehrlich gesagt: Ich hatte schon nach fünf Minuten das Gefühl, er könnte selbst der Irre sein  .
"Ich hatte noch nie Streit mit meiner Frau. Bis auf das eine Mal, als sie mit aufs Hochzeitsfoto wollte." [Mehmet Scholl]
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Beiträge: 97
#5
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Hatte doch eigentlich, wenn ich mich recht erinnere, ein ziemlich eindeutiges Ende? Er ist verrückt bzw. schizophren und das ganze war eine Art Rollenspiel: Er sollte die Möglichkeit bekommen, seine Krankheit voll auszuleben: Er fühlt sich ja als Polizist, der das verschwinden der Frau aufklären soll. In Wirklichkeit war er ja aktiv am Tod seiner Frau und Kinder beteiligt. (Ich schon ne halbe Ewigkeit her, dass ich den gesehen habe...die genaue Wendung ist mir nicht mehr ganz vor Augen) ... Das Rollenspiel scheitert aber doch: Er kann sich zwar am Ende erinnern, was wirklich geschehen ist und wer ER ist... Aber nicht wirklich von Dauer: Als er sich wieder für den Polizisten hält, entscheiden sich die Ärzte für eine Lobotomie.
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Beiträge: 987
#6
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Zitat: Als er sich wieder für den Polizisten hält, entscheiden sich die Ärzte für eine Lobotomie.
Kann dir in allen Punkten durchaus zustimmen, als möglicher, plausibler Ablauf. Doch diesen zitierten Grund halte ich für am absolut unwahrscheinlichsten. Er sagt nämlich am Ende zu Chuck, seinem Arzt, nachdem dieser den Ärzten bereits das Zeichen für einen weiteren Misserfolg gegeben hat: "Was ist schlimmer? Als Held zu sterben oder als Monster zu leben?". Chuck bemerkt, dass Andrew (Edward, DiCaprio) nun tatsächlich realisiert hat, was wirklich geschehen war, also geheilt. Doch Andrew möchte nicht als Monster leben, denn er wirft sich selbst vor, er habe den Tod seiner Frau und seiner Kinder zu verantworten. Warum auch seiner Kinder? Andrew erwähnt gegen Ende selbst, dass seine Frau ständig über ein Klopfen im Kopf geklagt hatte, was wohl der Auslöser, neben Kriegserfahrung (hier blicke ich nicht ganz durch mit den Szenen) für ihr psychisch krankes Verhalten, ihre eigenen Kinder zu ertränken, war, er dies aber immer ignoriert hatte.
Das ist, in dieser Variante, wohl für am wahrscheinlichsten. Eine weitere Möglichkeit: Er sieht keinen Ausweg mehr, war also nie krank, und will sich beim Leuchtturm von den Klippen stürzen. Hier stände das Monster für einen, ich sage mal "lobotomisch modifizierten" Menschen. Allerdings spielt der Film 1954, wo Lobotomie vermehrt bei "unheilbaren" Patienten eingesetzt wurde, zur Linderung der Schmerzen. Quasi eine durchaus normale Behandlung, bei hoffnungslosen Patienten. (Bin mir nicht ganz sicher: Lobotomie würde aber wiederum der Philosophie des Chefarztes widersprechen, der immer wieder betont, dass er Wert auf den Menschen legt.)
Gruß
Ölkrise '73 Chernobyl '86 Windows '95

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Beiträge: 97
#7
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Ist wie gesagt schon eine ganze Weile her, dass ich ihn gesehen habe... Ich bin mir aber zu 99,99% sicher, dass man zum Schluss als er diesen langen Weg entlang gebracht wird, einen Lobotomie-Hammer sieht. Also der eine Pfleger hat ihn in der Hand...
Ich würde also Variante 1 zustimmen... Er ist zum Schluss ja auch nur kurz klar, danach verfällt er doch wieder in seine alten Muster zurück und will erneut den Fall lösen bzw. hält sich für den Polizisten?
Ich glaub ich werd ihn mir auch nochmal anschauen
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Beiträge: 987
#8
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Unbedingt, kann man nicht oft genug sehen. Das ist'n Psychokiller-Film. 
Ölkrise '73 Chernobyl '86 Windows '95

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neuladen | 8 Beiträge |
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