Bundespräsident Wulff ist von seinem Amt zurückgetreten...
... was meiner Meinung nach nun auch wirklich fällig war. Ein Bundespräsident gegen den eine Staatsanwaltschaft ermittelt und die die Aufhebung seiner Immunität fordert. Das geht einfach nicht...
Wie peinlich ist das alles. Wie peinlich ist Deutschland. So hätte es nicht verlaufen müssen, er wurde zurückgetreten. Es blieb ihm unter diesen Umständen wirklich keine andere Wahl und der Rücktritt war überfällig. Will gar nicht wissen wie viele Politiker Dreck am Stecken haben.
Ich habe das nicht verfolgt, liege ich richtig in der Annahme dass die Griechen nach den 800 Milliarden + groß die Klappe aufreißen? Auch wenn ich kein Fan von Schreckschraube Ossi-Merkel, die wahrscheinlich einfach nur in die Geschichtsbücher als Heldin der Eurokrise eingehen will, und Schäuble bin, aber die spinnen doch?!
... was meiner Meinung nach nun auch wirklich fällig war. Ein Bundespräsident gegen den eine Staatsanwaltschaft ermittelt und die die Aufhebung seiner Immunität fordert. Das geht einfach nicht...
Find ich auch.
In solchen Positionen sollte man außerdem erst recht keine Extrawurst bekommen, Normalbürger wären beim leisesten Verdacht schon längst dem Henker vorgeführt worden.
Selbst wenn es schlussendlich bei ihm nun auch nur Tendenzen zur Korruption waren, so ist dies nicht duldbar.
Grad wenn man so Dinge wie ACTA sieht könnte in Zukunft sonst jeder zu Spitzenpolitikern gehen und ihnen mit ein wenig Schmeichelei Gesetze diktieren.
Wer von den Deutschen hat Wulff rausgeschmissen? Das war wohl eher er selber und sein Krisenmanagement. Wer so ungeschickt immer nur das sagt was bekannt ist und ständig eine kleinigkeit nachschiebt hats nicht besser verdient, und der Anruf auf den Anrufbeantworter ist so dämlich das er sich alleine dadurch als unfähig bewiesen hat. Und was kann die merheit die für Gauck ist dafür das jetzt die Linke und andere Gutmenschen mit Dreck am Stecken jetzt gegen ihn sind?
Wulff hat sich einfach hochgradig dämlich, unseriös und unprofessionell verhalten. Da muss er sich nicht wundern, dass er rausfliegt. Allerdings ist das ja auch erst passiert, nachdem er seinen Ehrensold mit Merkel abgeklärt hat.
Viel schlimmer finde ich, dass er letzte Woche wieder an einer Uni vorgesprochen hat. Ich weiss nicht wieso ein solcher Mensch den zukünftigen Akademikern vorgesetzt werden darf, und was eine Uni dazu veranlasst.
Naja ... nicht ganz. Sie bekommen's ja nicht anders beigebracht. Ich habe während des Abis zum Teil nur Blödsinn gelernt. Da muss man erstmal hinter kommen
Politiker sein heißt ja glaubhaft Lügen können ... ich denke, dafür muss man verdammt intelligent sein. Ich könnte das nicht!
Die, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden, und die, die Entscheidungen treffen, wurden nicht gewählt.
Ich denke Politiker die nicht glaubhaft Lügen können setzen ihre Interessen anderst durch.
In dem sie Panzer aufrollen lassen
Aber seien wir ehrlich, so lange es niemanden wirkliche Einschnitte bringt sind die Leute zu faul etwas zu unternehmen, ärgern sich und tolerieren das Tun und Reden.
Ich schätze alle paar hundert Jahre muss es einen Neustart geben um die Karten neu zu mischen.
"Ich schätze alle paar hundert Jahre muss es einen Neustart geben um die Karten neu zu mischen. "
Hat Karl Marx schon gesagt. Immer wieder wird es einen Umbruch geben und die Gesellschaft danach bleibt schlecht, aber trotzdem ein Stückchen besser als vorher.
Entweder setzt man diesen Umbruch per Revolution sofort in Gange, oder das System wird , wie du sagtest, in einem gewissen Zeitraum untergehen.
Also Revolution oder Evolution. Der Großteil wartet wohl auf Zweiteres.
Nur mal ein Beispiel: Nach der Reformation und so um 1500 war ein solcher Umbruch.
Die Französische Revolution 1789 hat die Bürgerrechte gebracht.
Der 2te Weltkrieg hat unsere moderne, jetzige Gesellschaft gebracht.
Das nächste wird sein, dass der Kapitalismus fällt, was wir wohl alle noch erleben werden. Wie lange dauerts noch? 5,10, 20 Jahre? Bei den ganzen Krisen nicht mehr lange.
Hier noch ne lustige (oder eher traurige) Geschichte:
Der allseits bekannte Kabarettist Volker Pispers sagte mal:
"Heben sie ihre Kabarettkarten auf, denn wenn der Kapitalismus fällt, und jemand nach ihrer Funktion in diesem System fragt, so könnt könnt ihr die Karten vorzeigen und sagen: Ich war gegen das System!"
Erstmals sagte er dies 1998 oder 2001 (weiß ich gerade nicht) in einem Programm.
Schallendes Gelächter von allen seiten.
2007 wiederholt er den Satz, die Weltwirtschaftskrise (die pispers 2004 vorhergesagt hatte) beginnt zu brodeln.
Immernoch lachen, aber schon etwas gezügelter.
2009 sagte er den Satz nochmal in seinen dato aktuellen Programm.
Kaum Lachen.
2011 hatte er eine Art Best-Of Programm und wiederholte es erneut.
Und wirklich: NIEMAND hat mehr gelacht.
Das zeigt doch: Die Leute wissen es. Der Fall das Kapitalismus ist sehr, sehr nah.
Solange das Finanzsystem so bleibt, wie es seit Jahrtausenden eingesetzt wird, wird absolut jede Wirtschaftsordnung immer wieder gegen die Wand fahren. Und jedes mal wird es in einem "Umbruch" enden, der letztendlich einen unwesentlichen Meilenstein dafür feststellt, dass der Mensch sich nicht oder nur wenig geändert hat und das nicht mal unbedingt zum guten. Ich wäre schon zufrieden, wenn einem nicht mehr so schamlos ins Gesicht gelogen wird.
Die, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden, und die, die Entscheidungen treffen, wurden nicht gewählt.
Jede Gesellschaftsform, egal wie sie sich auch nennen mag, unterliegt der Globalen Finanzdiktatur. Freiheit ist in dem Zusammenhang sehr relativ zu betrachten. Keine Gesellschaftsform kann funktionieren, man kann nur die am wenigstens unangenehme wählen, und das ist nunmal die Demokratie
Die, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden, und die, die Entscheidungen treffen, wurden nicht gewählt.
Zitat: Jede Gesellschaftsform, egal wie sie sich auch nennen mag, unterliegt der Globalen Finanzdiktatur. Freiheit ist in dem Zusammenhang sehr relativ zu betrachten. Keine Gesellschaftsform kann funktionieren, man kann nur die am wenigstens unangenehme wählen, und das ist nunmal die Demokratie
Ich bin der Meinung, dass wir uns rein politisch von einer Demokratie immer weiter entfernen.
Unabhängig davon: Die heute show hat uns allen den "Goldenen Vollpfosten" weil wir uns so konstant und verlässlich von der Regierung verarschen lassen.
(23:30)
(Wer die Sendung nicht regelmäßig schaut - tu es ab sofort! Der verlinkte Jahresrückblick zählt allerdings wirklich nicht zu den Show-Highlights, da insgesamt nicht allzu viele politische Themen angeschnitten und (zu 90% richtigerweise) kritisiert werden)
Dieses Gefühl habe ich auch dass wir uns eher entfernen von einer echten Demokratie.
Anderer Seits muss man aber auch sagen dass es halt die meisten garnicht juckt, es regt sie nur auf aber mehr auch nicht.
Wie gesagt, es ändert sich erst was wenn es ungemütlich wird
Von daher ist der Vollpfostenpreis gerechtfertigt
Was mich in letzter Zeit stört ist aber die Hetzerei die gegen andere Nationen geführt wird aufgrund der Finanzkrise.
Ob in Griechenland gegen Deutsche oder in Deutschland gegen Griechen.
Das gemeine Volk hat meiner Meinung nach am wenigsten an dieser Misere zu tun.
Da gehören dann doch eher die Drahtzieher gelyncht.
Mich juckt es auch eher wenig. Aber wie gesagt, das liegt eher daran, dass jede Gesellschaftsform globalen Gegebenheiten unterlegen ist. Was bringt mir die Auswahl an vielen schönen Dekoobjekten, wenn der Raum, in die ich sie stellen will, kahl und untapeziert ist?
Das mit der Finanzkrise ist eine Frechheit. Man verschenkt hier nicht nur Geld an Geldinstitute (bei den Griechen kommt nichts an, oder sehen die für euch glücklicher aus nach den Milliardenzahlungen?^^), man ermöglicht Kreditinstituten gar noch, Gewinn aus der Misere zu schlagen. Im Gegenzug jammert man aber über leere Staatskassen und lässt jene drunter leiden, denen es sowieso nicht gut geht. Bei nüchterner Betrachtung geht mir hier jedwedes Rechtsempfinden ab und deshalb diskutiere ich über sowas auch nicht gerne. Es erscheint mir einfach nicht mehr sinnvoll.
Die, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden, und die, die Entscheidungen treffen, wurden nicht gewählt.
Außerdem vermute ich, dass sich Deutschland auch nach 70 Jahren versucht für das was während des Nationalsozialismus geschehen ist "freizukaufen" oder den Kopf dafür hinhält bzw. dazu gezwungen wird. Würden wir kein Geld ins betroffene Griechenland einspeisen (Beispiel), wären wir doch für alle wieder die bösen Nazis, oder was meint ihr?
Zitat: Ob in Griechenland gegen Deutsche oder in Deutschland gegen Griechen.
Der Unterschied besteht allerdings darin, dass Griechenland (und die Bürger) durch unsere ganzen Rettungsschirmchen eigentlich profitieren sollte, wenn das Geld an den richtigen Stellen ankäme. Vielmehr sollten die Griechen also gegen ihren Staat hetzen, nicht gegen uns. Warum wir böse auf die Griechen sind? Weil wir selbst keine Ergebnisse durch die über 350 Milliarden gespendeten Euro sehen, genau wissen, dass wir dafür mit Steuergeldern bluten müssen und dann noch von den Griechen einen auf'n Deckel kriegen. Wir lassen uns so gesehen schon einiges gefallen.
Warum die Griechen auf uns Böse sind ?
Ich schätze es ist bedingt durch die Medien.
Wenn ich mir hier so manche Blätter anschau und es steht drin "die Griechen wollen" und die "die Griechen demonstrieren gegen die Spareinlagen" dann wird dass Bild vermittelt dass eben "die" Griechen erst Geld verlangen und dann demonstrieren weil sie Sparen müssen.
Dabei ist es ja eher so dass die Regierung/Banken/ähnliches Geld brauchen und es verlangen.
Dem Volke wird dann die Schnalle enger gezogen und diese demonstrieren dann.
Genauso wird es wohl bei den griechischen Medien laufen, dort wird in den Zeitungen höchst wahrscheinlich propagiert dass Deutschland ihnen die Sparmaßnahmen aufzwingt aufgrund irgendwas.
Deshalb sehe ich es als Volksverhetzung. Der Hass wird aufs Volk projeziert.
"Weiter oben" bringt in diesem Falle aber nichts weil man sich ja weiterhin nur am Leid anderer bereichert. Ich habe leider keine Quelle, aber das Geld soll größtenteils in irgendwelche Fonds geflossen sein, an Finanzinstitute, die ja selber pleite sind, sich Geld von Staaten leihen, die gar keines haben und dieses für Wucherzinsen weiterverleihen an Staaten wie Griechenland, die mit ihrem BIP nie und nimmer auch nur die Zinsen stemmen könnten. Was passiert wenn sie das nicht können? Geldstrafen ... Griechenland scheint für mich eher ein Spielball zu sein. Der Artikel ändert ändert das sicherlich nicht, im Gegenteil. Irgendwie erinnert mich das Alles an Terrorismus. Nein halt ... der Terrorismus ist nicht so erfolgreich wenn es darum geht, Angst zu verbreiten
Wie du ja schreibtest Azuris, fördert all das Gewalt bzw. gewalttätige Gedanken. Die Menschen dürfen zu recht unzufrieden sein, müssten es sogar noch mehr sein, besonders, da es auch in Deutschland langsam aber stetig schlimmer wird. Sauer sollte man wenn dann auf die sein, die versuchen, Menschen gegeneinander aufzuhetzen.
Wenn es um die Führungsetage geht (um wenigstens etwas in Richtung Topic zu schiessen), so ist es mir reichlich egal, wer dort oben steht. Ob da jemand in Skandale verwickelt ist. Das sind sie faktisch eigentlich alle, da kaum einer von Ihnen im Sinne des Volkes handelt. Letztens habe ich ein Video gesehen, in dem die Tätigkeit von Merkel als Kanzlerin gelobt wurde in den letzten Monaten. Speziell ging es da um so Sachen, die sich im ersten Moment gut anhören. Die gesteigerten Bildungsinvestitionen beispielsweise, oder dass die Praxisgebührt abgeschafft wird. Das ist toll ... aber die Gebührt war ursprünglich nur als Provisorium gedacht, als kurzfristige Maßnahme, doch sie besteht noch immer. Dasselbe mit der Hundesteuer, die eigentlich als Luxussteuer gedacht ist. Und das afaik seit über 100 Jahren. Durch die Abschaffung der Gebühr gewinnt sie Sympathie und lässt sich feiern, sagt, dass das Jahr das beste der Regierung seit der Widervereinigung wäre.
Auf eine einfache Geschichte umgemünzt wäre das beispielsweise so, als würde ich als Chef einem meiner Angestellten jeden Monat gegens Bein treten und mich nach vielen Jahren dafür feiern lassen, dass ich das ab 2013 nicht mehr tue. Ist vielleicht kein guter Vergleich, aber ich will damit nur sagen, dass ich nicht stolz darauf sein kann, wenn ich nur Mist mache und 10 % davon hinterher wegwische.
Die, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden, und die, die Entscheidungen treffen, wurden nicht gewählt.
Zitat: "Weiter oben" bringt in diesem Falle aber nichts weil man sich ja weiterhin nur am Leid anderer bereichert.
So schaut's aus, mit dem Zwinkersmiley wollte ich eigentlich auch nur aussagen, dass es dann für die restlichen Leute natürlich bedeutungslos ist.
Zitat: Sauer sollte man wenn dann auf die sein, die versuchen, Menschen gegeneinander aufzuhetzen.
Das ist richtig, nur bedarf es hierbei nicht einmal 'ne bestimmte Person (oder ein Medium), die gewollt versucht gegeneinader aufzuhetzen - das übernehmen doch schon einzig und alleine die fehlerhaften, politischen Entscheidungen. Die Medien haben nur die Möglichkeit noch ein bisschen tiefer ins Geschehen zu bohren.
Der Artikel ist recht interessant, ich würde ihn mir nur detaillierter Wünschen. Die Aussagen sind mir zu Wischiwaschi ... warum genau würde Griechenland denn wieder anfangen zu "leben"? Naja, ist ja nur ein Kommentar ... ich habe mal vor längerer Zeit einen zweistündigen Beitrag gesehen, in dem erklärt wurde, warum eine Staatspleite eben nicht das Aus ist, sondern einen Neuanfang darstellen kann. Allerding war der Beitrag etwas reißerisch vonseiten der Verschwörerfraktion; ich hatte da zwiespaltige Gefühle hinterher.
Naja politisch falsche Entscheidungen sind wie so oft relativ zu betrachten. Ich muss da immer wieder das Geldthema anschneiden; es hängt einfach alles dran. Das zu entwirren, ist mit normalen Menschenverstand kaum möglich. Es macht nur wenig Sinn wie du bereits angedeutet hast die Schuld bei einer Person oder einem Medium zu suchen. Die sind nur dazu da, die Kritik für unliebsame Entscheidungen abzufangen.
Ich kann nicht sagen, wer an dem Elend in der Welt schuld ist. Ich fürchte, das kann niemand. Vermutlich sind wir es alle, schließlich profitieren auch wir von noch viel ärmeren Menschen von anderen Kontinenten. Wer verzichtet schon auf die ihm oder ihr gegebenen Annehmlichkeiten, wenn man die, die drunter leiden, nicht sieht. Nehmen wir die Smartphone-Welle und das ständige nach 2-Jahren-Handy-Ausgetausche. Viel Elektroschrott landet in Afrika, giftig ist der sowieso, und dennoch extrahieren selbst kleine Kinder mithilfe von Säuren Edelmetalle, um irgendwie zu überleben. Trotzdem will kaum einer verzichten auf neue Technik, ich schließe mich da nicht aus, obwohl die Technikgeilheit schon weniger geworden ist als früher. Dafür liegen meine Interessen wieder anders. Ich hoffe nur, dass die schottischen Whiskeybrenner nicht in Wellblechhütten hausen müssen.
Die, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden, und die, die Entscheidungen treffen, wurden nicht gewählt.
Der Kommentar ist ziemlich kurz, besteht aber auch fast nur aus Kernthesen.
Zitat: Naja politisch falsche Entscheidungen sind wie so oft relativ zu betrachten. Ich muss da immer wieder das Geldthema anschneiden; es hängt einfach alles dran.
Weshalb es, meiner Meinung, mehr ("entscheidungsbefugte") Politiker geben sollte, die sich mit dem Finanzwesen auskennen und in der Lage sind, der Finanzdiktatur zumindest ein wenig entgegenzuwirken. Ich persönliche halte zum Beispiel Sahra Wagenknecht und vor allen Dingen Dirk Müller was das anbelangt für ziemlich kompetent. Gerade in den USA, auch in Deutschland, haben einfach die Banken einen entscheidenden Einfluss auf politische Entscheidungen (Bsp.: Obamas pers. Berater ist Banker, wem das nicht zu denken gibt ...). Auch wenn die Schweiz eine förderale Republik ist, kommt dieses System einer "Demokratie" (= Herrschaft des Volkes) meiner Meinung nach wesentlich näher als unsere parlamentarische Demokratie.