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  15.02.2007   0 Kommentare   2002 Klicks
Killerspiel-Verbot: Von Horror, Kunst, Schund & Pornos 9,0 1

Killerspiel-Verbot: Von Horror, Kunst, Schund & Pornos: Killerspiel-Verbot Von Horror, Kunst, Schund & Pornos

Schon gestern sind wir einmal auf die Reaktionen zu dem "Sofortprogramm zur Verbesserung des Jugendschutzes" eingegangen, welches die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und ihr nordrhein- westfälischer Amtskollege Armin Laschet vor zwei Tagen vorgestellt haben. Allerdings gibt es noch die eine oder andere Aussage, die wir im Nachhinein noch an Euch weitergeben möchten. Beispielsweise die Aussage des Deutschen Kulturrats. Dabei handelt es sich um den Spitzenverband der Bundeskulturverbände, der sich unter anderem nachhaltig für eine Kunst-, Publikations- und Informationsfreiheit einsetzt. Und nach Meinung des Kulturrats gilt diese Freiheit auch für Computerspiele. Und deswegen gab der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, gestern folgende Stellungnahme ab: "Zur Zeit beobachten wir mit Sorge, wie sich Bund und Länder gegenseitig mit immer neuen Vorschlägen überbieten, um den Vertrieb von Computerspielen einzuschränken. Es ist gut, wenn die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle gestärkt wird. Ebenso ist zu begrüßen, wenn der Handel stärker in die Pflicht genommen wird, die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten und auf die Kennzeichnung hinzuweisen. Weiter muss ein besonderes Augenmerk auf die Verstärkung der Medienkompetenz gerichtet werden. Bei der Debatte um Gewalt in Computerspielen darf aber nicht über das Ziel hinausgeschossen werden. Erwachsene müssen das Recht haben, sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch Geschmacklosigkeiten oder Schund anzusehen bzw. entsprechende Spiele zu spielen. Die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit gehören zu den im Grundgesetz verankerten Grundrechten. Die Kunstfreiheit ist nicht an die Qualität des Werkes gebunden. Kunstfreiheit gilt auch für Computerspiele." Außerdem hat sich nach der FDP und den Grünen auch die Linksfraktion des Bundestages zu Wort gemeldet. Für sie ist der Vorstoß Bayerns für ein Verbot von Killerspielen "mit dem Rasenmäher" weltfremd. Er zeuge eindeutig von fehlender Medienkompetenz. Spiegel-Online.de hat sich derweil nochmals mit eben diesem Vorstoß Bayern beschäftigt und festgestellt, dass diese Gesetzesvorlage auch ganz andere, bisher nicht geahnte Auswirkungen hätte: Er käme nämlich einem Verbot von Horror- und Pornofilmen in Videotheken gleich. Nach der Vorlage wird beim Jugendschutzgesetz ein Passus gestrichen, der den Verleih von indizierten "Trägermedien" zumindest "in Ladengeschäften, die Kindern und Jugendlichen nicht zugänglich sind" erlaubt. Davon sind aber dann nicht nur indizierte Spiele, sondern auch indizierte Horror- und alle Pornofilme betroffen, die laut dem Jugendschutzgesetz generell indiziert sind. Dies dürfte Videotheken schwer treffen, ist Deutschland doch der zweitgrößte Pornomarkt der Welt, direkt nach den USA. Und müsste sich jeder Konsument solche Filme künftig für 30 Euro kaufen anstatt für wenige Euro auszuleihen, hätte dies bestimmt Auswirkungen. Der jährliche Umsatz der Industrie (800 Millionen Euro) dürfte einbrechen und die Anzahl von bis zu 1.000 neuen Sexfilmen pro Jahr stark absinken. "Viele Betreiber müssten dann wohl ihren Laden zusperren, da sie auf den Umsatz indizierter Filme angewiesen sind", meint dazu Heidi Grün, Chefin einer großen Münchner Videothek. Die bayrische Landesregierung hat inzwischen zugegeben, dass ihr diese Tragweite bisher nicht bekannt war. Erst vor zwei Tagen räumte das Familienministerium in Bayern ein, dass ein Verleih-Verbot neben Gewaltfilmen auch sämtliche Porno-Filme betreffe. Trotzdem wolle man weiter diese Linie fahren, denn "Für mich hat der Jugendschutz ganz klar Vorrang vor dem Kommerz. Wir brauchen klare, insbesondere leicht überprüfbare Regeln, um Jugendliche vor jugendgefährdenden Filmen zu schützen", so die bayerische Familienministerin Christa Stewens. Die Vorlage Bayerns sei eben solche eine leicht überprüfbare Regel uns sowieso ist es laut Stewens Erachtens nicht zu viel verlangt "auch von Videoverleihern eine ethische Fundierung zu verlangen". Richtig ernst wird es morgen. Denn am Freitag beschäftigt sich der Bundesrat erstmals mit der Gesetzesvorlage Bayerns.
Quelle: 4players.de

Kommentare

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Bomberpilot
von Bomberpilot | 16.02.2007, 17:42 Uhr
No COMMENT!!!!:boese Ausser naja ihr wisst schon!!!:p
MysticMagican
von MysticMagican | 16.02.2007, 00:18 Uhr
@Messenger: Habt Nachsicht Edler! Als mir diese Zeilen in den Sinn kamen, ward mir kurz der Sauerstoff im Kopfe entschwunden, ursächlich durch punktuell angeschwollene Halsschlagadern. So werde ich mich in Zukunft in Kontenance üben und derlei unbedachte Äußerungen prüfen, ehe ich sie der versammelten Gesellschaft präsentiere. Dergestalt verfaßte Reden meinerseits mögen durch meine persönliche Erfahrung und der aufgrund dieser beeinflußten Einstellung zu den Menschen des Freistaates beeinflußt sein. Man möge mir verzeihen, daß in mir der Eindruck erwächst, daß "Auswürfe" dieser Art zumeist nur aus dem Betreffenden Bundesland kommen. So braucht sich der geneigte Bayer nicht über wachsende Antipathien wundern. Zumal der Ruf des Bayern in Deutschland eh schon nicht der Beste ist. (Persönliche Meinung, also nicht gleich schießen^^) @Interkontis: Wieso Spaß? :D @Merlin: Wenn alles verboten ist, kriminalisierst Du Dich selbst. Ich dachte, das wollten wir unseren gewählten Volksvertretern überlassen :teufel
merlin3
von merlin3 | 15.02.2007, 21:01 Uhr
Schonwieder Killerspiel verbot....langsam hängts einem ausm Hals raus.... solln die doch verbieten wass Sie wollen, ich spiel was ich will!
Dr-Gero
von Dr-Gero | 15.02.2007, 20:16 Uhr
Das würde aber für einige Politiker ziemlich teuer werden, ihre Filme vollständig zu bezahlen. :D Ich denke mal die Pornografie Industrie hat eine wesentlich größere Lobby, was nur hilfreich sein kann.
Bibabuzzelmann
von Bibabuzzelmann | 15.02.2007, 20:11 Uhr
Kuckt mal, einen Tag davor hab ich mich mit jemandem gestritten, der meinte dass solche Spiele kein "Kunstwerk" sind.....der meinte ich bin Doof, die Sau :D Dann am Tag danach, kam plötzlich die Meldung, dass auch solche Spiele als Kunst angesehn werden sollten :D Hier mal der Link zu mir und dem bösen Menschen lol http://forum.golem.de/read.php?15981,862823,863052#msg-863052
TheMessenger
von TheMessenger | 15.02.2007, 15:06 Uhr
Hehe, also wenn unser "Pilsfreund" nicht alles gleich drei Mal geschrieben hätte, würde ich sagen, dass viele Punkte seiner Ausführungen durchaus zutreffen... Und - ja, Bayern ist auch Deutschland! Das glauben hier zwar so manche nicht so wirklich (und die regieren dann blöderweise auch noch), aber es gibt hier auch gaaaanz normale Leute (gut, die spielen dann Computerspiele und werden wieder als a-normal bezeichnet, aber was solls)...
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