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Anarchy Reigns

Platinum Games
Sega
Action
11.01.2013
k.A.
Xbox 360, PS3
Gespielt von: alle ansehen
Tim
Bewertung
USK
  23.01.2013   0 Kommentare   1109 Klicks
Anarchy Reigns 0,0 0

Anarchy Reigns Spieletest

Im Test: Spaßiges Multiplayer-Beat ’em Up?

Das Entwicklerstudio Platinum Games, welches sich bereits für eigenwillige Spiele wie Bayonetta, Vanquish oder Mad World verantwortlich zeigte, hat kürzlich zusammen mit Sega sein jüngstes Werk Anarchy Reigns auf den Markt gebracht. Die drei zuvor genannten Titel haben allesamt etwas gemeinsam: Entweder lässt man sich auf sie ein und lernt sie zu lieben oder man wird einfach nicht damit warm. Wie ist es mit dem neuen Game?

Zwei Storys

Ein Mann und seine Kettensäge: Der aus MadWord bekannte Jack Cayman

Zunächst war ich ein wenig überrascht. Die Vorgeschichte von Anarchy Reigns präsentiert sich in unbeweglichen Comics und englischen Texten. Da musste ich erst einmal überprüfen, ob ich meine Surround-Anlage überhaupt eingeschaltet habe. Doch tatsächlich: Die Geschichte wird völlig lautlos und mehr als trocken präsentiert. Habt ihr das einmal hinter euch gebracht (oder übersprungen), könnt ihr euch zwischen einem von zwei Charakteren entscheiden, mit denen ihr den kurzen Einzelspieler-Modus bestreitet. Kurz, weil ihr mit der jeweiligen, vergleichbar trockenen präsentierten Story innerhalb von drei Stunden durch seid. Wenigstens bekommt ihr hier Videos geboten!

Worum es geht, ist in wenigen Worten erzählt: Tötet den Bösewicht und schnetzelt euch dabei durch Horden von Gegnern! Und wenn ich von Horden schreibe, dann mein ich dies wortwörtlich so. Neben dem Hauptstory-Strang gibt es in der Kampagne noch etliche Nebenmissionen und sogar zahlreiche Boss-Kämpfe zu bewältigen. Dass es dabei keine deutsche Sprachausgabe geboten wird, ist noch verschmerzbar. Doch dass fehlen von englischen, geschweige denn deutschen Untertiteln ist schon etwas ungewöhnlich und ein kleines bisschen ignorant. Es sollte euch aber klar sein, dass das Verstehen des gesprochenen Textes gar nicht wirklich erforderlich ist, um der mehr als dünnen Story folgen zu können.

Brutal brutal!

Das Game geizt nicht an Effekten:

Die Kämpfe in den frei begehbaren Arealen lassen allerdings zunächst keinerlei Wünsche offen: Die Gegner könnt ihr mit einer breiten Palette an Moves und Finishing-Moves in Grund und Boden hauen. Die Fights sind grandios animiert und sehen klasse aus. Zudem sind sie überaus brutal. Blut spritzt in übertriebenen rauen Mengen. Leider stellt sich aber trotzdem allzu schnell eine gewisse Monotonie ein. Man hat schnell alles gesehen und bekommt kaum mehr Neues serviert.

Frischen Wind bringt aber der Multiplayer-Modus von Anarchy Reigns. Neben den Standard-Modi „Deathmatch“, „Capture the Flag“ oder „Survivor“ hat mich der „Death Ball“-Modus eine Zeitlang gut unterhalten. Dabei handelt es sich um ein Ballspiel, bei dem zwei Teams gegeneinander antreten und versuchen, den Ball ins gegnerische Tor zu bringen. Dass es dabei nicht gerade zimperlich zugeht, ist euch sicher klar.

Bekannte Gesichter

Bayonetta prügelt mit

Interessamt wird der Mulitplayer-Part von Anarchy Reigns außerdem dadurch, dass ihr Zugriff auf weitere Charaktere habt, die allesamt ihren eigenen Kampfstil mitbringen.Dazu zählen bereits aus anderen Platinum Games bekannte Kämpfer, wie Jack „Madworld“ Cayman, der mit seiner Kettensäge für Ruhe unter den Gegnern sorgt oder sogar die herunterladbare Hexe Bayonetta höchstpersönlich (in der Limited Edition enthalten). Wer keine Lust hat online zu gehen, kann auch gegen Bots antreten, deren KI allerdings zu wünschen übrig lässt.

Technisch gibt es auch hier nichts zu meckern. Die Arenen sind gigantisch und die Animationen und Kämpfe sehen im Mehrspieler-Part ebenso flüssig und stylisch aus. Das ganze Geschehen wird von einem fetzigen HipHop-Soundtrack stimmig untermalt, der zu gefallen weiß (wenn man auf diese Art Musik steht).

 

Fazit - Anarchy Reigns Spieletest

Gizmo140273

Das ist sie also, die neue Massenklopperei aus dem Hause Platinum Games. Leider bleibt bei mir irgendwie das Gefühl zurück, dass da mehr drinnen gewesen wäre. Der Einzelspieler-Modus ist schnell abgehandelt, für Soloplayer ist das Spiel daher nicht wirklich rentabel.

Im Multiplayer geht es zunächst ab. Mit den satten 13 Multiplayer-Modi kann man sich schon eine Weile beschäftigen. Allerdings laufen diese Gefechte letztlich doch immer gleich ab. Schließlich ist ein „Deatchmatch“ und ein „Team-Deathmatch“ ja doch irgendwo dasselbe. Trotzdem: Freunden von fröhlichen Online-Massenschlachtereien kann der Titel sicherlich gefallen. Und bei einem Preis von 30 Euro können Fans nicht viel falsch machen.

Bewertung
„Freunden von fröhlichen Online-Massenschlachtereien kann Anarchy Reigns sicherlich gefallen.”

Vorteile Nachteile
Spaßige Online-Massenschlachten
Für Einzelspieler zu wenig Inhalte
Viele Quests und Boss-Kämpfe...
...die sich aber schnell wiederholen
Sauber animierte Kämpfe
HipHop ist nicht jedermanns Sache
Bewertung
„Freunden von fröhlichen Online-Massenschlachtereien kann Anarchy Reigns sicherlich gefallen.”

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