Neue Helden, neue Aufgaben
"Wir haben uns alles vorgenommen und es verbessert" so Steve Gibson, Vizepräsident von Gearbox, bei der Präsentation in Köln. Wir sahen einen Abschnitt, in dem einer der neuen Helden eine Basis infiltrieren muss, um seinen Kumpel Roland zu befreien. Richtig gehört Roland, der Soldat aus dem ersten Teil. Gibson verriet dabei, dass es zwar vier neue Helden geben wird, aber dass ihr bei eurem Abenteuer auf alte Bekannte aus "Borderlands I" treffen werden. Die haben nämlich den Planeten Pandora so verändert, dass es mächtig viel Ärger gibt. Alle Missionen sollen jetzt deutlich dynamischer ablaufen, die Ziele sollen während der Mission wechslen und Skriptsequenzen gehören der Vergangenheit an.

In dem Demolevel tritt unser Held Salvador gegen Mutanten an, die nun clever unseren Schüssen ausweichen und gegen Roboter, die sich dank Drohnen selbst heilen können. Die Mission an sich sieht spannend aus. Während wir uns durch die Basis ballern, wird Roland in einem Container abtransportiert. Deshalb muss sich Salvador sputen, um ihn zu befreien. Dabei kann er eine Spezialität seiner Klasse zeigen: Zwei Waffen gleichzeitig tragen. Die Demo endet logischerweise mit einem Boss-Kampf, Ausgang ungewiss.
Waffen, Fahrzeuge und K.I. - alles scheint hier verändert worden zu sein. Es gibt zwar immer noch die zufällig generierten Waffen, aber diesmal sollen sie sich stärker unterscheiden. Beispielsweise können die Spieler nun eine geladene Waffe als Handgranate benutzen. Neben den "normalen" Waffenfabrikanten können jetzt auch die Banditen Ballermänner herstellen. Die sind zwar nicht besonders sexy, aber sehr effektiv. Von den Fahrzeugen sahen wir nur einen Typ, aber Gibson versprach, dass sich auch hier einiges getan hat. Ebenso wurde das Skillsystem aufgeräumt und verändert. Wie das das in der Praxis aber aussieht, ist noch unklar.
Der comicartige Grafikstil wurde beibehalten, allerdings ist das Panorama nicht nur bloße Kulisse, sondern wirklich begehbar. Insgesamt soll Borderlands 2 deutlich größer sein, als der erste Teil. Zahlen wollten uns die Macher aber nicht nennen.