Neue Wesen, alte Fähigkeiten
Schon in den allerersten Levels von Clones wird klar: Hier hat jemand ohne Skrupel geklont bzw. geklaut. Zwar unterscheiden sich die Aliens in Clones optisch sehr deutlich von ihren Vorbildern, dafür verfügen sie aber durchwegs über die gleichen bzw. sehr ähnlichen Fähigkeiten. Sie bohren sich durch Wände und Böden, lenken als Stopper ihre Kameraden in die andere Richtung, jagen sich bei Bedarf selbst in die Luft oder pumpen sich auf, um sanft in tiefer gelegene Ebenen zu gleiten. Dies geht völlig problemlos von der Hand, indem wir zuerst einen der Klone markieren und anschließend in einem aufleuchtenden Menü oder per Tastenkürzel die Aktion unserer Wahl aktivieren.
Allerlei Aufgaben
Unsere Reise geht durch 150 Areale, die in fünf unterschiedlichen Gebieten angesiedelt sind. In diesen optisch nett und abwechslungsreich inszenierten Levels warten allerlei Schalter und Fallen auf uns, weswegen im zunehmenden Maße unser Einfallsreichtum gefragt ist, um wenigstens die Mindestzahl unserer Schützlinge durchzubringen. Seid ihr irgendwann durch alle Puzzles durch, könnt ihr per Editor bestehende Areale verändern oder völlig neue inszenieren. Diese eigenen Kreationen können natürlich online mit anderen Spielern getauscht werden.
Dazu kommt ein Mehrspieler-Modus, in dem theoretisch bis zu 16 Spieler in Teams gegeneinander antreten. Leider habe ich während meiner Testphasen kaum aktive Spieler gefunden, weswegen ich mich vor allem auf die Solo-Kampagne stürzte.
Unspektakulär, aber sympathisch
Schon im vorigen Absatz habe ich die hübsche Optik gelobt. Sie ist zwar nicht herausragend, versprüht aber einen sympathischen Charme. Gleiches gilt für die Animationen der Klone: Die Alienwesen haben nur sehr wenig unterschiedliche Bewegungen drauf und stampfen absolut synchron durch die Gegend. Dafür sind ihre Spezialfähigkeiten humorig in Szene gesetzt und geht das ganze Geschehen flüssig über die Bühne.
Außerdem bietet das Spiel einen unspektakulären, aber stimmungsvollen Soundtrack. Und dass auch unsere Klone leise Seufzer und Jauchzer von sich geben, weckt erneut nostalgische Erinnerungen an die Zeiten, als wir uns noch mit Wühlmäusen anstatt Aliens vergnügten.