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Die Gilde 2

4HEAD Studios
JoWooD
Strategie
30.06.2009
k.A.
PC
Gespielt von: alle ansehen
Arolus aRAVENc
Bewertung
USK
  19.09.2006   0 Kommentare   17803 Klicks
Die Gilde 2 0,0 0

Die Gilde 2 Spieletest

Im Mittelalter ging es durchaus spannend zu

Mit Die Gilde veröffentlichten die Entwickler von den 4Head Studios bereits vor etlichen Jahren eine Wirtschaftssimulation, die zugleich Strategie- und Rollenspiel- Elemente nutzte, um dem Genre neue Impulse zu verleihen. Der Nachfolger, der auf den schlichten Namen Die Gilde 2 hört, geht hier noch einige Schritte weiter, denn es handelt sich sozusagen mehr um eine mittelalterliche Lebenssimulation mit taktischen, wirtschaftlichen und RPG-typischen Bestandteilen. Wie kann man sich dies genauer vorstellen? Überzeugt der an sich sehr ungewöhnliche Genremix? Ist Die Gilde 2 ein würdiger Nachfolger? Schauen wir mal...

Der Einstieg ins Mittelalter

 

Die Gilde 2
Wer nach dem Durchblättern des Handbuches etwas verschreckt ist, sollte sich vor Beginn des Spiels an das recht umfangreiche und in mehrere Kapitel aufgeteilte Tutorial wagen. Hier werden die wichtigsten Elemente von Die Gilde 2 genauestens erklärt und schnell wird deutlich, dass die Entwickler bemüht waren, trotz eines ziemlich komplexen Spielprinzips stets eine intuitive Bedienung zu ermöglichen. Der eigentliche Singleplayer-Part gestaltet sich recht abwechslungsreich, auch wenn ihr grundsätzlich auf eine Art Story-Modus verzichten müsst. Insgesamt gibt es sieben verschiedene Szenarien (Patch 1.1 bringt ein weiteres hinzu), die sich u. a. durch Größe und Anzahl der vorhandenen Städte unterscheiden. Möchtet ihr mit eurer Familie in den Sherwood Forest ziehen oder doch lieber nach Süddeutschland – ihr habt die Wahl. Weiterhin könnt ihr euch für einen von drei Schwierigkeitsgraden entscheiden und definieren, was genau das Spielziel sein soll. Der „Dynastie-Modus“ entspricht hier dem Endlosspiel, bei „Auslöschung“ gilt es, sämtliche gegnerischen Familien zu vernichten und für ein kurzes Vergnügen eignet sich ein „Zeitlimit“. Interessant ist zudem die Spielart „Auftrag“, bei der ihr und eure Gegner zufällige Missionen erfüllen müsst. Wer als erster das definierte Ziel erreicht, hat gewonnen. Ebenso dürft ihr die Anzahl der „Computerdynastien“ festlegen. Wer es weniger schwierig mag, tritt z.B. gegen zwei Familien an. Experten kämpfen um die Vorherrschaft gegen sechs oder mehr KI-gesteuerte Dynastien.

 

Rollenspiel-Elemente

 

Die Gilde 2
Hat man sich noch ein hübsches Familienwappen herausgesucht, geht es gleich zur Erstellung des eigenen Charakters. Hier trifft man das erste Mal auf den Rollenspiel-Teil von Die Gilde 2, denn neben der Definition des Geschlechts und der Religion (katholisch, evangelisch) müssen auch das Sternzeichen und vor allem die Charakterklasse angegeben werden. Davon gibt es vier Stück, die im Spielverlauf eine große Bedeutung einnehmen. Der Patron kontrolliert z.B. Bäckereien, die Landwirtschaft und die Gastronomie, d.h. er ist für die Nahrungsversorgung der Menschen verantwortlich. Möchte man lieber Handwerker werden, kümmert man sich um Tischlereien, Schmieden oder Schneidereien. Gelehrte dagegen sind sowohl Priester als auch Alchemisten und in der Lage, Parfüms oder Gedichte anzufertigen und gewinnbringend zu veräußern. Gauner wiederum verdienen ihr Geld mit illegalen und wenig geliebten Dingen. Die Wahl für eine Charakterklasse ist allerdings nur für den Spielstart wichtig, denn im späteren Verlauf – z.B. durch euren Ehepartner oder Kinder – könnt ihr die Klasse ohne weiteres wechseln und von den Vorteilen der jeweiligen Berufsgruppe profitieren, müsst allerdings auch deren Nachteile in Kauf nehmen.

 

Viel deutlicher wird der Rollenspiel-Anteil bei der Vergabe von Talentpunkten. Jede Klasse hat ihre so genannten Lernstärken und -schwächen, die auf zehn Talente, also besondere Fähigkeiten, verteilt sind. Durch Erfahrungspunkte, die man durch allerlei Dinge wie z.B. Diplomatie, Verhandeln, Heirat, gewonnene Ämter etc. verdienen kann, wertet man die Talente weiter auf und im Optimalfall erreicht der Charakter in einem Bereich die Maximalstufe 10, d.h. er ist beispielsweise im Feilschen besonders erfolgreich oder ein guter Redner. Das stetige Sammeln von Erfahrungspunkten führt wiederum zu einem allgemeinen Charakter-Level-Anstieg, was u. a. den Ausbau eigener Produktionsstätten oder persönlichkeitsspezifischer Stärken ermöglicht.

Weiterhin gibt es noch diverse „kleinere“ Aspekte in Die Gilde 2 zu beachten: Spezielle Lebenspunkte, die durch das Talent Konstitution erhöht werden können, zeigen in Form einer Kerze die Lebenserwartung des Charakters an. Wird eine Figur z.B. bei einem Kampf verletzt, sinkt entsprechend das wahrscheinliche Alter. Weiterhin könnt ihr Adelstitel annehmen, die ihr in dem Rathaus des Wohnsitzes käuflich erwerbt. Je höher der Titel ist, desto mehr Häuser und Produktionsstätten könnt ihr verwalten. Als normaler Bürger bleibt ihr sozusagen immer recht arm, als Landgraf oder Freiherr sieht es da schon besser aus...

Diplomatie und Politik

 

Die Gilde 2
Es ist wirklich beeindruckend, wie viele strategische, diplomatische und logische Elemente die Entwickler in Die Gilde 2 integriert haben. Bereits der erläuterte Rollenspiel-Teil umfasst nur grob die wichtigsten Spiel-Elemente, mit der Zeit entdeckt ihr immer weitere Wege, die eigene Familie wohlhabender und einflussreicher zu machen. Dazu ist es allerdings immer notwendig, zu heiraten und Nachkommen zu zeugen. In einer Art Stammbaum verfolgt ihr eure Dynastie und ebenfalls ist es möglich, maximal drei Angehörige direkt wie in einem Echtzeitstragie-Spiel zu steuern und mit diesen zu interagieren. Das System erinnert etwas an Die Sims, denn durch einen Klick auf das Charakter-Symbol dürft ihr Statistiken einsehen, Talente aufleveln oder die Menschen durch die Gegend geleiten bzw. sie in Gebäude schicken. Spannend ist hier der Politik-Anteil, denn in der eigenen Stadt müssen wichtige Posten besetzt werden, für die ihr euch bewerben könnt. Im Optimalfall dürft ihr die Rolle eines Richters oder gar Bürgermeisters mimen, was euch mehr Macht und Ansehen verleiht. Doch wo der Einfluss steigt, sind auch die Neider nicht weit entfernt. Andere, gegnerische Dynastien können euch z.B. verklagen, euer Amt in Frage stellen oder gleich die Fehde ausrufen. Letztgenanntes ist eine Art Familienkrieg, der in direkten Duellen enden kann. Diese teils automatisierten Kämpfe werden durch eure Talente beeinflusst und ggf. wird durch sie sogar über Sieg oder Niederlage entschieden. Doch so weit muss man es nicht kommen lassen, denn mit netten Gesprächen oder gar mit Bestechungsgeld kann man das Gegenüber wieder friedlich stimmen. Ohnehin gibt es nicht nur das klassische „Schwarz-Weiss-Denken“, denn andere Dynastien können euch ebenfalls in einem Beistandspakt zur Seite stehen oder euch mehr oder weniger ignorieren. Viele Dinge sind hier zu beachten und nur wer erfolgreich in der Politik sein will, muss sich auch mit „Feinden“ gut stellen. Wer beispielsweise ein Richteramt besetzt hat, darf bei einer Gerichtsverhandlung zwischen zwei Gegnern mit entscheiden, wer bestraft wird und wer nicht. Dies wirkt sich dann ggf. auch auf die Gunst oder Ungunst der anderen Dynastie aus.

 

Wirtschaft und Familie

 

Die Gilde 2
Die Gilde 2 ist wie der Vorgänger natürlich eine Wirtschaftssimulation. Allerdings sollte man den Management-Teil inhaltlich bzw. vom Umfang her nicht überbewerten. In Abhängigkeit zu eurer gewählten Charakterklasse, also Patron, Handwerker, Geistlicher oder Gauner, seid ihr in der Lage, spezielle Gebäude zu bauen bzw. diese – soweit sie von der KI angeboten werden – zu kaufen und aufzuwerten. Konkret bedeutet dies allerdings, dass z.B. ein Gauner keine Kirche bauen kann, da ihm einfach die Fähigkeiten fehlen. Gibt es wiederum in seiner Familie einen Geistlichen, der sich in der aktiven Auswahl befindet (wie oben erwähnt: Maximal drei Charaktere können direkt kontrolliert werden), dann hat man auch Zugriff auf die religiösen Gebäude samt Produktion von Waren, die auf den Marktplätzen der sich auf der Karte befindlichen Städte verkauft werden können. Die eigenen Produktionshäuser können entweder manuell verwaltet werden oder man überlässt der KI die Arbeit. Erstgenanntes ist natürlich deutlich aufwändiger, denn ihr müsst die Häuser evtl. regelmäßig verbessern, reparieren, euch um die Angestellten kümmern und die Waren zum Markt schicken. Wer sich für die Automatik-Funktion entscheidet, hat fortan mehr Zeit für andere Dinge wie z.B. Politik oder Familie.

 

Auch wenn der Wirtschafts-Aspekt in Die Gilde 2 nicht so komplex wie bei anderen Genrevertretern sein mag, so funktioniert er von der Logik her sehr gut und ebenfalls sind die Wirtschaftskreisläufe schlüssig und sinnvoll. Am besten ist es, eine vollständige Warenproduktionskette zu besitzen, also z.B. einen Bauernhof, einen Bäcker, der das Getreide verarbeitet und ein Wirtshaus, wo Brot angeboten wird.

Noch ein Wort zur Familie: Wie eingangs erwähnt müsst ihr immer eine Familie gründen, um den Fortbestand eurer Dynastie zu sichern. Dies beginnt beim Werben um ein holdes Weib oder einen Mann, geht über die Heirat und endet vorerst im Schlafzimmer in den eigenen vier Wänden. Das an sich witzige Produzieren eines Kindes („Ich glaube, Sie sind schwanger geworden“) hat wiederum zukünftige Folgen, denn man sollte sich im Optimalfall auch um dessen Ausbildung kümmern. Schickt man den Sprössling z.B. auf einen Bauernhof zur Ausbildung, wird mit Sicherheit ein Patron aus ihm; ein Geistlicher wird er nach einer Schulung in der Kirche etc. Daher ist es wichtig, sich schon vorher zu überlegen, in welche Richtung man wirtschaftlich einschlagen möchte bzw. was genau von Vorteil für die eigene Dynastie wäre. Alternativ sucht sich der Nachwuchs später einen Partner, der genau eure Interessen erfüllt.

FEHLER!! FEHLER!! Aber die Grafik ist schön!

 

Die Gilde 2
Bisher klingt alles sehr interessant und viel versprechend, oder? Dabei sind die bisherigen Erklärungen nur ein Teil der facettenreichen Möglichkeiten von Die Gilde 2. Das Spiel überzeugt inhaltlich durch unglaublich viele Ideen und es vergehen sicher zahlreiche Spieljahre, bis ihr sämtliche der vorhandenen Features entdeckt und ausprobiert habt. Übrigens: Ein Tag in Gilde 2 entspricht einer Jahreszeit (Frühling, Sommer, Herbst, Winter), so dass ihr aufpassen müsst, nicht die Gründung einer Familie zu verpassen, bevor ihr wohlmöglich das Zeitliche segnet. Doch haltet euch fest, der große Clou kommt erst noch: Die Gilde 2 ist in der normalen Verkaufsversion eine mittelgroße Katastrophe. Unzählige Fehler nerven bereits im Tutorial, das fängt bei Schwierigkeiten mit der Kollisionsabfrage an und hört bei Ungereimtheiten bei einigen Menüpunkten auf. Heiraten war auf Anhieb z.B. grundsätzlich nicht möglich. Meist funktionierte immer nur der zweite Anlauf.

 

Zeitgleich zum Release wurde der Patch Version 1.1 veröffentlicht, der über 400 Fehler beseitigt. Damit ist Die Gilde 2 zugegeben deutlich besser spielbar, denn vor allem die offensichtlichen Fehler wurden entfernt – sollte das Spiel nach dem Patch überhaupt korrekt starten. Bei meinen Versuchen musste ich manuell in einer Konfig-Datei via Texteditor die Intro-Videos ausschalten, damit ich auf zwei Testrechnern überhaupt wieder ins Spiel kam. Danach konnte ich wieder vernünftig und ohne Grafikfehler spielen, doch mit der Zeit findet man hier und da noch einige Logik-Fehler vor, ebenso fehlen nach wie vor wichtige Informationen z.B. über die Wirtschaftlichkeit einzelner Gebäude. Schaut man im offiziellen Forum vorbei, so wird deutlich, dass die Entwickler von den 4Head Studios offenbar den gleichen Lapsus wie beim Vorgänger gemacht haben: Sie haben ein unfertiges Spiel in den Handel gebracht, das erst durch diverse Patches gut spielbar wird. Doch bis dahin müsst ihr z.B. mit gewaltigen Performance-Einbrüchen leben, auf meinem eigentlich noch recht flotten Rechner (Athlon 64x2, 2GB RAM, Nvidia Geforce 7800GTX) ist ein Spielen mit hohen Grafikdetails fast nicht möglich, denn Die Gilde 2 verkommt zu einer üblen Slideshow, was besonders beim Beschleunigen der Spielzeit deutlich wird. Dabei sieht das Spiel selbst – wenn man es bei hohen Auflösungen und maximalen Grafikeffekten „genießen“ will – außerordentlich schön und atmosphärisch aus. Ohnehin gefallen die unzähligen Details, die betretbaren Gebäude und die wundervollen Szenarien samt Wettereffekten. Nur ehrlich: Auf welchem Rechner soll das Spiel gut laufen? Welche Systeme haben die Entwickler benutzt?

Unabhängig von den wirklich schlimmen Frustfaktoren funktioniert die Bedienung mit Patch 1.1 sehr gut, d.h. man kann sich schnell in der Stadt umher bewegen, findet nach einer kurzen Eingewöhnungszeit sämtliche Menüs und trotz einer hohen Komplexität fühlt man sich nicht überfordert. Dies setzt natürlich voraus, dass man gewillt ist, sich etwas mit dem Spiel zu beschäftigen. Akustisch überzeugen die passenden Melodien und die sympathischen Sprecher, die z.B. in den Gerichtsverhandlungen oder beim Umwerben eines Partners gut zur Geltung kommen. Zwar wiederholen sich die Dialoge mit der Zeit, aber wer das nicht mehr sehen will, bricht den Spaß einfach ab.

Multiplayer

 

Die Gilde 2
Zum Schluss sei noch der Mehrspieler-Part kurz vorgestellt, der leider trotz des Updates nicht richtig funktionieren will. In Kürze soll ein Hotfix veröffentlicht werden, der z.B. Verbindungsabbrüche beseitigen soll. Statt HotSeat-Matches gibt es bei Die Gilde 2 Kämpfe via LAN oder Internet. Die Spielarten entsprechen im Großen und Ganzen denen des Einzelspieler-Parts, d.h. ihr müsst z.B. menschliche Kontrahenten auslöschen oder spezielle Siegbedingungen erfüllen. Im Grunde eignet sich das Spielprinzip gut für ausschweifendere Duelle, bleibt zu hoffen, dass ein ordentliches Spielen nach dem angekündigten Patch besser funktioniert als aktuell.

 

Fazit

 

Die Gilde 2
So sehr ich Die Gilde 2 nach vielen, vielen Spielstunden in mein Herz geschlossen habe, so sehr verfluche ich diejenigen, die den mittelalterlichen Genremix verfrüht in den Handel geschmissen haben. Man merkt sehr deutlich, dass die Entwickler noch 1-2 Monate Zeit benötigt hätten, um die zahlreichen, trotz Patch vorhandenen, Fehler zu beseitigen, die mir aktuell noch gekonnt den Spaß verderben. Auf der einen Seite fasziniert das Konzept durch eine überlegte Kombination aus Rollenspiel, Wirtschaftssimulation und Strategie, auf der anderen Seite nerven die unglaublichen Performance-Einbrüche besonders im späteren Spielverlauf. Auch bei niedrigen Details wird es kaum flüssiger, außerdem bekommt man dann von der wirklich schönen Gilde 2-Welt kaum noch etwas mit. Wer Geduld mitbringt, kein Problem mit noch einigen vorhandenen Bugs hat und es gewohnt ist, mit 10-15 fps zu spielen, kann jetzt schon einen Blick auf den Titel werfen. Wer ungern fehlerhafte Spiele kauft, sollte wohl noch bis zum dritten oder vierten Patch warten. Wenn ihr bereits Die Gilde gespielt habt, wird euch das eh alles schon bekannt vorkommen.

 

Für mich ist Die Gilde 2 eigentlich ein tolles Spiel, das mit Vielseitigkeit und Ideen wahrlich nicht geizt und die mittelalterliche Atmosphäre gekonnt einfängt. Locker hätte es eine hohe 80er-Wertung verdient, aber nicht in diesem Zustand. Die Käufer als Beta-Tester zu missbrauchen ist in meinen Augen eine Frechheit und noch ist unklar, wie lange es dauert, bis Die Gilde 2 endlich (fast) fehlerfrei zu genießen ist. Und da die nach wie vor vorhandenen Probleme den Spielspaß drücken, muss sich dies zwangsläufig auf das Ergebnis niederschlagen...

Kommentare

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sqrc
von sqrc | 07.10.2006, 18:37 Uhr
Sorry das sollte zu BF 2142 bitte löschen V_V
sqrc
von sqrc | 07.10.2006, 18:36 Uhr
Das Spiel ist schon unter den Top 10 in Xfire hat Platz 10!!! :j_spiny:
rheinheld
von rheinheld | 04.10.2006, 19:05 Uhr
Mit dem Patch 1.16 läufts eigentlich ganz gut.. ich habs gekauft und bereue es auch nicht (allerdings, weil ich auch genug Geld habe, da ich den exotischen Planten Arbeit regelmäßig besuche). Allerdings: ich spiel das lieber als SP und hab noch kein MP probiert, da wird grad noch recht viel darüber gejammert. Ich muss gestehen, dass ich gerade das Amateurhafte des Spiels irgendwie .. naja, charmant finde. Ich hab selbst mehrere IT-Projekte geleitet und hier hab ich das Gefühl, dass a.) der Projektleiter und b.) der Vertrieb die Schwachstellen sind. Das Spiel wirkt so, als hat man vieles zusammengewürfelt, was nicht so wirklich als Ganzes funktionieren will (zB: in der Karte mit Rechtsklick Aktionen ausführen, in der Welt aber mal mit Rechts-, dann wieder mit Linksklick - nicht sehr intuitiv). Was mich wundert ist, dass die es in der dritten Reinkarnation (ich behaupte nach wie vor, dass es das Spiel "Die Fugger 1" niemals gab =) nicht hinbekommen einen rund laufenden Rumpf samt homogener Oberfläche zu basteln, um diesen dann zu erweitern. Und JoWood ist doch mittlerweile berühmt-berüchtigt für das rauspressen unfertiger Software - da kann man sich heulend auf den Boden werfen und mit den Fäusten trommeln - oder halt abwarten bis nachgepatcht wird und sich derweil mit anderen Dingen vergnügen (z.B. Altweibersommer). @admin Sven das korrumpierte, käufliche Scheissblatt Gamestar gab 69% - ich hoffe, dass diese Attribute im Rahmen der freien Meinungsäußerung so stehenbleiben dürfen =) Gothic 3 bekommt in der dick verbuggten, ersten Presseversion satte 85% und damit einen Gold-Award - in derselben Ausgabe. Eine Wertung, die GS gar um 4% erhöhen will, wenn die Major Bugs ausgebügelt sind (wie zB Quest-Stopper oder die hanebüchne KI).. hab ich schon erwähnt, dass ich die GS für korrumpiert und käuflich halte ?
agony
von agony | 03.10.2006, 19:13 Uhr
@heinz: Abgesehen davon, dass ich schon Wertungen >80% gesehen habe..kann es sein, dass die Gamestar so gewertet hat? Wenn ja, dann ist es wohl ganz einfach, denn deren Wertungssystem ist ja etwas..hm, sagen wir ungewöhnlich. Bei uns gehts einzig um den reellen Spielspaß, was auch die Wertung aussagt. Ansonsten würde mich interessieren, in welcher Zeitschrift 62% vergeben wurden... :)
Heinz-Fiction
von Heinz-Fiction | 03.10.2006, 19:07 Uhr
ich bin echt überrascht. Über die Wertung. Ihr schreibt, das der Spielspaß 77% beträgt. Eine Zeitschrift (name wird nicht genannt) bewertet das Spiel mit 62%! Klar kann es abweichungen geben, aber die können doch nich 15% betragen!
Nightwing
von Nightwing | 02.10.2006, 17:41 Uhr
Eine gute Fortsetzung vom ersten Teil. Es sind viele gute neue Features drin die im ersten Teil gefehlt haben. Was das Personenerstellen angeht sind se noch nich soweit das man sagen könnte das is cool und individuell da es keine große Auswahl gibt. Das Spiel ist leider zu früh erschienen da es noch ziemlich fehlerhaft ist. Der erste Patch macht zwar paar Macken weg aber bis es ma flüssig läuft dauerts noch. Aber im großen und Ganzen gutes Spiel.
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