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Far Cry 3

Ubisoft Montreal Studios
Ubisoft
Action
29.11.2012
Zur offiziellen Seite
PC, Xbox 360, PS3
Gespielt von: alle ansehen
Souliak Mister-It JackDaniels William_Poll betito73 scampfan qwasyx
Bewertung
USK
  02.12.2012   20 Kommentare   12541 Klicks
Far Cry 3 9,8 5

Far Cry 3 Spieletest

Finaler Test (inkl. MP-Modi): Unter tropischer Sonne erstrahlt der beste Shooter des Jahres!

Langsam spaziere ich am Strand entlang, lausche dem Klang der Wellen und genieße den herrlichen Untergang der Sonne. Der weite, kristallblaue Ozean liegt vor mir, der wuchernde Dschungel der Möglichkeiten hinter mir. Ich betrachte das Panorama und frage mich, wann ich das letzte Mal in einem Shooter solche Momente erleben durfte. Durfte ich das überhaupt schon einmal - in dieser Qualität? Die atemberaubende Spielwelt Rook Island ist einer der Gründe, warum ich Far Cry 3 einfach liebe. Und sie ist nicht der einzige. Wir starten die XXL-Review mit meinen Eindrücken aus der Solo-Kampagne!

Sommerurlaub All Inclusive - genießen Sie Sonne, Strand und Meer!

Far Cry 3 ist einer dieser Titel. Welcher Titel? Der Art von Videospiel, die einen fesselt - und die man liebt.

Rook Island ist ein Urlaubsparadies. Rauschende Flüsse und Bäche, donnernde Wasserfälle, glitzernde Strände und wuchernde Dschungel kennzeichnen die Spielwelt von Far Cry 3. Doch unter dieser tropischen Oberfläche verbirgt sich weit mehr als nur ein hübsches Szenario für Grafik-Fetischisten. Ich habe in meinen über 20 Stunden Spielzeit viel mehr entdeckt. Ich bin durch tiefe, dunkle Grotten unter Wasser getaucht, ich habe weitläufige Canyons erkundet, ich habe mich durch antike Ruinen geschlichen und sogar versunkene Wracks nach Schätzen erforscht. Far Cry 3 ist ein Spiel, dessen Welt nicht nur Kulisse ist - hier atmet sie. Hier lebt sie. Man spürt diese Lebendigkeit nicht nur anhand des tollen Tag- und Nachtwechsels oder dem Übergang zwischen Ebbe und Flut. Wenn man plötzlich von einem Krokodil angegriffen wird oder ein Schwarm Papageien vorbeiflattert, weil man ihn aufgescheucht hat, dann erst erkennt man, wie wunderbar Welt und Spiel ineinandergreifen. Wer schon die Flora und Fauna von Assassin's Creed III beeindruckend fand (dazu zähle ich mich), der wird schier weggeblasen von dem Detailreichtum und der Masse an wildlebenden Tieren auf Rook Island. Far Cry 3 macht das, was viele andere Open-World-Spiele vergessen, unglaublich gut: Es verleiht seiner Welt einen Charakter und gibt einem das Gefühl, dass man selbst ein Teil davon ist. Streicht die leeren Savannen von Far Cry 2 aus eurem Gedächtnis! Der Nachfolger macht alles richtig, was Teil 2 falsch gemacht hat, und viel mehr als das. Er begeistert von A bis Z.

Insanity is ... when you're doing the same thing over and over again ...

Citra sieht nicht nur richtig gut aus, sie ist auch ein hochspannender Charakter ...

Das beginnt, anders als in vielen Konkurrenz-Shootern, schon bei der Story und den Charakteren. Wo Medal of Honor & Co. Wegwerf-Charaktere aneinanderreihen und wieder verabschieden, baut Far Cry 3 eigene Persönlichkeiten auf. Das beste Beispiel dafür ist selbstverständlich Vaas Montenegro, der euch schon auf dem Cover entgegengrinst und nebenbei auch zentraler Angelpunkt der Werbe-Kampagne ist. Er und seine Schwester Citra sind die mit Abstand interessantesten Figuren in der gelungenen Rahmenhandlung, dicht gefolgt von Jason Brody, der sich innerhalb der etwa 20 Stunden Story-Spielzeit vom Angsthasen zum überheblichen Macho entwickelt und später Entscheidungen trifft, die ihn teuer zu stehen kommen.

Man selbst schlüpft in die Rolle von ebenjenem Jason Brody und erlebt seine Entwicklung praktisch hautnah mit. Was ursprünglich als Sommerurlaub im Paradies begann, endet nämlich schnell in einem brutalen Chaos, in dem Weicheier keine Chance haben. Ein Piraten-Angriff, eine Gefangennahme, der Tod des Bruders und der Verlust der Freunde und Freundin machen Jason schwer zu schaffen - und im anschließenden Rachefeldzug sollen die Bösewichte dafür büßen. Doch die Story entpuppt sich schnell als gehaltvoller und gerade aufgrund der hervorragenden Charakterzeichnungen wesentlich interessanter als erwartet und Vaas ist beileibe nicht der einzige psychopathische Finsterling auf Rook Island. Far Cry 3 spielt auf einer Insel der Wahnsinnigen. Und das kann man sogar wörtlich nehmen.

Jep, Drogen spielen in Far Cry 3 eine nicht unwichtige Rolle. Und sie sorgen für einige fantastische Passagen.

Wer hätte je geglaubt, dass sich Far Cry und Assassin's Creed ähneln?

Überraschend sind aber nicht nur die Wendungen der Geschichte. Überraschend ist auch, wie sehr dieser Open-World-Shooter einer anderen Ubisoft-Serie ähnelt. Man erklimmt Funktürme, um neue Teile der Karte aufzudecken. Man jagt Tiere in der Wildnis, um mit den Fellen zu handeln. Man erstellt sich aus gesammelten Gegenständen selbst neue Ausrüstungsteile. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass sich Far Cry 3 in so vielerlei Hinsicht ausgerechnet an Assassin's Creed III orientiert - und dieses auch noch in Sachen Spielwelt, Flora und Fauna und sogar Nebenbeschäftigungen übertrumpft.

Während man dem Abenteuer rund um Connor anmerkt, dass es unter Zeitdruck fertig werden musste, wirkt der Insel-Shooter unglaublich rund und komplett. Ich habe in etwa 25 Stunden Spielzeit nur eine einzigen Bug entdeckt, bei dem gleichzeitig die Xbox 360 eingefroren ist - ansonsten lief alles super-flüssig und technisch exzellent. Das ist besonders deshalb beeindruckend, weil Far Cry 3 selbst auf der Konsole wunderschön aussieht und vor liebevollen Details sprüht. Ich kann mir nur ausmalen, wie spektakulär dieses Spiel erst auf dem PC aussehen muss, und habe mir schon fest vorgenommen, das Spiel dort noch einmal zu spielen. Und das ist doch mal ein Kompliment, oder?

Schleichen? Ballern? Beides funktioniert - ihr habt die Qual der Wahl.

Wollt ihr schleichen oder ballern? Far Cry 3 bietet das beste von beidem auf einmal.

Es ist aber nicht nur die hervorragende Kulisse, die mich so mitgerissen hat. Es ist vielmehr die Welt selbst, die man frei erkunden und untersuchen kann. Ich habe mich unzählige Male dabei erwischt, den roten Faden der Story zu verlassen und auf eigene Faust loszuziehen. Es gibt wirklich so viel zu tun wie in kaum einem anderen Open-World-Spiel: Antike Ruinen und versteckte Grotten verbergen geheime Schätze. Sidequests beinhalten das Jagen seltener Tiere, das Töten von Zielpersonen oder die Übergabe wichtiger Objekte in Zeitlimit. Zahllose Waffen und Ausrüstungsobjekte warten darauf, freigeschaltet oder freigekauft zu werden. Und gelegentlich findet man sich auch dabei wieder, wie man gerade am Strand entlangspaziert und den Sonnenuntergang betrachtet. Das eindeutige Highlight neben der imposanten Flora und Fauna sind aber die Außenposten, von denen insgesamt 28 Stück darauf warten, erobert zu werden. Hier bietet mir Far Cry 3 alle Möglichkeiten. Ich könnte in den Stützpunkt hineinstürmen und alles niederballern - das ist möglich, allerdings auch schwer, gibt weniger XP und erhöht das Risiko, dass Feinde rechtzeitig Verstärkung rufen und Alarm auslösen können. Viel spannender und cooler ist der Ansatz, ähnlich wie in Dishonored heimlich vorzugehen.

Es ist auch der Ansatz, der am meisten Spaß macht und der ein Gefühl der Befriedigung auslöst. Ballern kann ich überall - aber kaum ein Spiel fordert mich beim Schleichen so stark, ohne gleich unfair zu wirken. Ich verstecke mich in Gebüschen, locke Gegner mit Steinwürfen fort, schalte sie leise von hinten aus oder bewege mich langsam an ihnen vorbei, um den Alarm zu deaktivieren. Oft besteht auch die Möglichkeit, Tiger oder andere Raubtiere aus Käfigen zu befreien, um für Chaos zu sorgen.

Zudem ist der Recurve-Bogen eine großartige Waffe, mit der man Feinde auch leise töten kann. Doch Achtung: Werden die Leichen entdeckt, sind die Gegner auf der Hut. In Far Cry 3 muss man verdammt vorsichtig sein, um auch im Stealth-Modus Erfolge zu feiern, aber wenn man es schafft und sich dort einarbeitet, ist es ein brillanter Spielplatz. Neben den Außenposten fordern auch die Story-Missionen immer wieder Geschick und Achtsamkeit. In einer bestimmten Passage ist man gänzlich unbewaffnet und muss sich seine Ausrüstung aus einem Lager von Piraten zurückholen. Und nun schafft das mal, ohne Herzrasen zu bekommen ... das wird garantiert nicht einfach werden. Es ist Nervenkitzel pur.

Die tropische Kulisse sorgt immer wieder für atemberaubende Panoramen - und für Staunen. Auch auf der 360.

Burn, Baby, burn! Das Spiel mit dem Feuer ist gefährlich und heiß.

Natürlich muss man im Normalfall nicht schleichen und kann auch den lauten Rambo-Weg wählen. Explosive Argumente haben schließlich ebenfalls ihren Reiz! Vor allem dann, wenn man auf ein so umfangreiches Arsenal zurückgreifen kann wie Jason Brody: Von den obligatorischen Faustwaffen über Sturmgewehre und Schrotflinten bis hin zum Sniper und Raketenwerfer ist eigentlich alles dabei, was sich das Shooter-Herz nur wünschen kann. Mehr noch: Mit dem Flammenwerfer und dem Bogen haben es sogar außergewöhnliche Todbringer ins Spiel geschafft, die gleich in mehrerer Hinsicht besonders sind. Grundsätzlich hat das Spiel zwar kaum noch etwas mit dem spielerisch eher schwachen Far Cry 2 gemein - aber mit dem Feuer ist eines der besten Elemente beibehalten worden. Ich habe das an der eigenen Haut gespürt, denn nachdem ich ein bisschen mit dem Flammenwerfer gezündelt habe, stand plötzlich auch das Gras hinter mir in Brand. Langsam bahnten sich die Flammen den Weg über die Wiese - und ich stand mitten im heißen Inferno, dem ich nur mit Mühe und Not noch entkommen konnte. Rook Island ist natürlich nicht Afrika, aber das Spielelement funktioniert.

Abwechslung ist Trumpf: Drogentrip, Kletterpassagen & Erkundung ...

"Shoot me, motherfucker! Do it! Pull the fucking trigger, Jason! SHOOT ME! Now!"

Abwechslung gibt es nicht nur bei den Waffen und der Umgebung, sondern erfreulicherweise auch im Missionsdesign. Klar: Die typischen Hol-und-Bring- sowie Töte-XYZ-Dienste gibt es immer noch und sie gehören auch in jedes Open-World-Spiel irgendwie hinein. Aber Abschnitte wie unter anderem die Drogentrips sind einzigartig und machen Far Cry 3 zu etwas Besonderem. Gepaart mit den kranken Psychopathen auf Rook Island könnt ihr euch sicherlich vorstellen, was euch erwartet - bereitet euch auf riesige Monster und verstörende Bilder vor. Und auf jede Menge Blut, Gewalt, Sex und Beleidigungen, denn Far Cry 3 ist vieles, aber sicher kein Spiel für Kinder.

Wer die richtige Atmosphäre genießen möchte, sollte die Sprachausgabe zudem auf Englisch schalten, was auf der Xbox 360 möglich ist. Die deutschen Stimmen sind leider lippen-asynchron und wenig emotional. Ein Extralob gebührt übrigens dem großartigen Soundtrack, der sich durch tolle Melodien und teils heftigen Dubstep in den Kopf dröhnt - und das sage ich als eigentlicher Dubstep-Feind. Hier wurde gute Arbeit geleistet. Generell sind Atmosphäre, Technik und Sound auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Es wirkt alles rund und fertig - anders als zum Beispiel Assassin's Creed III.

Singleplayer-Trailer

Teil 2 - 02. Dezember 2012

Der Multiplayer-Part von Rook Island

Auch wenn man sich im MP-Part gegenseitig den Rücken deckt...

Habt ihr die Story beendet, ist der Spaß mit Far Cry 3 allerdings noch lange nicht vorbei. Zum einen bietet die offene Spielwelt immer noch allerlei Dinge zu tun, zu entdecken und erkunden. Zum anderen warten auch noch zwei umfangreiche Multiplayer-Pakete auf euch. Eines davon beinhaltet traditionsgemäß eine breite Riege an kompetitiven Spielmodi und Maps, auf denen ihr euch gegenseitig die Köpfe einschießen könnt. Das andere Paket hingegen wurde aus sechs kooperativen Missionen geschnürt - und diese separate Coop-Kampagne erzählt sogar eine eigene Geschichte. Fangen wir aber mit dem ersten Paket an und werfen einen Blick auf Spielmodi, Karten, Map-Editor und ganz wichtig, die Langzeit-Motivation.

Die schlechte Nachricht vorweg: Far Cry 3 bietet im Versus-Mode absolut nichts, was man nicht schon aus den Größen des Genres kennt. Wer Call of Duty oder Halo mag und dasselbe in mehr oder minder der gleichen Qualität auch im Dschungel erleben möchte, der kann hier gut und gerne einige Stunden, Tage oder Wochen verbraten. Domination, Team-Deathmatch, Capture the Flag und Feuersturm sind natürlich weit davon entfernt, Innovationsbomben zu sein, aber garantieren immer noch gute Unterhaltung in einem frischen Szenario. Die Karten selbst dürften denjenigen, die sich bereits exzessiv mit der Kampagne beschäftigt haben, bekannt vorkommen, sind sie doch diversen Ortschaften von Rook Island nachempfunden. Damit ihr auch nach einiger Zeit nicht die Motivation verliert, gibt es natürlich noch Perks und Level-Ranks obendrauf. Das ist alles schön und gut und bisweilen auch recht spaßig, aber dürfte weder als Kaufgrund für das Spiel gelten noch den wahren Genre-Königen wirklich Konkurrenz bieten. Einziges wirklich besonderes Element ist der Karten-Editor, der auf dem von Far Cry 2 aufbaut und ihn um sinnvolle Elemente erweitert. Dazu hat Ubisoft einen eigenen Trailer erstellt, der euch die Features näherbringt.

Multiplayer-Trailer

Gemeinsame Aktionen

... ist man trotzdem nicht vor Angriffen gefeit!

Und dann wäre da ja noch die Coop-Kampagne, in der sich vier Spieler gleichzeitig durch eigens erstellte Missionen ballern dürfen. Hier gibt es sogar eine separate Story, die sich um vier Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes dreht, die nach diversen Zwischenfällen Rache am Kapitän nehmen wollen. Die vier sind dabei so sterotyp wie man es sich nur vorstellen kann und als Figuren völlig uninteressant. Das ist für das Gameplay selbst jedoch nicht von besonderer Bedeutung, da es sich hier im Grunde auch nur um klassische Baller-Missionen handelt, ohne eigenständige spielerische Elemente. Maximal die gelegentlich eingeworfenen Team-Wettbewerbe sorgen für Abwechslung - hier müssen die vier beispielsweise einmal so schnell wie möglich Bomben an einem Damm platzieren, um den Weg freizusprengen; wer die meisten Punkte sammelt, wird zum Sieger deklariert.

Der Coop-Modus ist durchweg solide und mit 5-6 Stunden Spielzeitauch angenehm umfangreich, insgesamt aber spielerisch nur kastriert - Stealth-Spannung, clevere KI und offene Umgebungen fallen zugunsten von explosiver Schlauch-Action mit leichtem Teamwork-Aspekt weg. Funktioniert, macht Laune, ist aber immer noch weit von der hervorragenden Qualität der eigentlichen Singleplayer-Kampagne entfernt. Manche Spiele legen ihrem überragenden Multiplayer eine solide Kampagne bei, Far Cry 3 dreht den Spieß um. Hier gibt es eine überragende Kampagne und einen soliden Multiplayer als Garnitur dazu.

Coop-Trailer

Verpasst auch nicht das das Let's Play-Video des LPSG-Teams zu Far Cry 3!

Fazit - Far Cry 3 Spieletest

Tim

Rook Island ist ein Traum für Urlauber, Wilderer und Fotografen: Die wunderschönen Strände laden zum Entspannen ein, mit der lebendigen und umfangreichen Tierwelt könnte man sich tagelang beschäftigen und die Insel geizt auch nicht mit herrlichen Postkartenmotiven von den Berggipfeln. Far Cry 3 lebt und atmet mit seiner hervorragenden Spielwelt, die nahezu unerschöpfbare Möglichkeiten bietet. Ich bin durch Wracks und Grotten getaucht, habe versunkene Schätze geborgen, bin auf der Jagd nach Krokodilen durch Sümpfe gewatet, habe Tempel durchstöbert und bin mit Gleitern durch die Lüfte geschwebt. Abwechslung und Motivation, den roten Faden der Story zu verlassen, sind en masse vorhanden - und trotzdem wirkt Far Cry 3 niemals überladen.

Selbst wer sich nur mit der Story beschäftigt, die mit einigen der besten Bösewichte seit Jahren aufwarten kann, wird über 15 Stunden prima unterhalten und findet sich immer wieder in haarsträubenden Situationen wieder. Beispielsweise dann, wenn er sich heimlich in ein feindliches Lager geschlichen hat und plötzlich hinterrücks von einem Leoparden angefallen wird - das sind die Momente, die Far Cry 3 auszeichnen.

Ich wurde über die gesamte Spieldauer hinweg brillant unterhalten und vergebe das erste Mal, seit ich für DN schreibe, die Maximalwertung. Vergesst das öde Afrika - bucht diesen Erlebnisurlaub unter tropischer Sonne!

Bewertung
„Far Cry 3 macht alles richtig, was der Vorgänger falsch gemacht hat: Es fasziniert mit seiner lebendigen Spielwelt und gelungenen Story, beeindruckt mit herrlicher Technik und Kulisse, fesselt durch das dynamische Zusammenspiel von Stealth und Action und unterhält stundenlang auf exquisitem Niveau. Die 10 steht fest!”

Matthias

Ich spiele seit einigen Tagen die PC-Version von Far Cry 3 und kann mich dem Fazit von Tim nur voll anschließen. Rook Island ist eine lebendige Insel voller Abenteuer und Möglichkeiten, die wir Spieler in völliger Freiheit erleben und genießen dürfen. Mehr als einmal war ich davon überrascht, wie ich zufällig Zeuge eine Schießerei zwischen Rebellen und Piraten oder der Jagd einer Hundemeute auf ein armes Hausschwein war. Dies habe ich in dieser Art auch noch nicht erlebt.

Dazu sieht das Spiel einfach wirklich gut aus. Testhalber habe ich Far Cry 3 auf einem älteren System (Dual Core, GeForce 9600GT) laufen lassen und war überrascht, wie toll und flüssig das Spiel selbst mit niedrigsten Details läuft. Kurze Ladezeiten, eine gelungene Steuerung (egal ob mit Steuerung/Maus oder Gamepad) und viel Spannung: Es passt einfach alles! Und somit hat sich Far Cry 3 unsere Ausnahme-Wertung auch absolut verdient.

Bewertung
„Far Cry 3 macht alles richtig, was der Vorgänger falsch gemacht hat: Es fasziniert mit seiner lebendigen Spielwelt und gelungenen Story, beeindruckt mit herrlicher Technik und Kulisse, fesselt durch das dynamische Zusammenspiel von Stealth und Action und unterhält stundenlang auf exquisitem Niveau. Die 10 steht fest!”

Vorteile Nachteile
gigantische offene Welt voller Möglichkeiten
Multiplayer fällt z.T. stark zur Kampagne ab
stellenweise atemberaubende Panoramen
Coop-Missionen spielerisch recht anspruchslos
dynamisches Wechselspiel von Tag & Nacht
Rook Island mangelt es an markanten Orten
lebendige Biosphäre, tolle Flora und Fauna
hervorragende Einbindung der Stealth-Mechanik
gelungene Story mit hochspannenden Figuren
stimmungsvoller Soundtrack als Untermalung
umfangreiche Singleplayer-Kampagne (~20h)
separate Coop-Kampagne mit Action-Fokus
kompetitiver Online-Multiplayer & Map-Editor
Bewertung
„Far Cry 3 macht alles richtig, was der Vorgänger falsch gemacht hat: Es fasziniert mit seiner lebendigen Spielwelt und gelungenen Story, beeindruckt mit herrlicher Technik und Kulisse, fesselt durch das dynamische Zusammenspiel von Stealth und Action und unterhält stundenlang auf exquisitem Niveau. Die 10 steht fest!”

Kommentare

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Heinz-Fiction
von Heinz-Fiction | 06.12.2012, 16:36 Uhr
Also ich weiß beim besten Willen nichtm wie man Far Cry 3 mit einer "10" küren kann. Es ist zweifellos ein gutes Spiel, aber WEIT weg von Perfektion.

Erstmal das Positive. Die Spielwelt ist sicherlich klasse, die Grafik sowieso. Aber wo sind die vielen Nebenbeschäftigungen von denen ich lese? Von der Menge her sind es sicherlich viele, aber die Wiederholen sich ständig ... ich habe gefühlt etwa die Hälfte des Spiels hinter mir und muss (bz. kann) immer und immer wieder Auftragsmorde, Rennen, Jagdaufträge usw absolvieren. Letztendlich gibt es bei den Missionstypen vielleicht ein dutzend, wenn überhaupt. Und die sind zum Teil nicht einmal besonders spannend (Stichwort Inselrennen) oder gut inszeniert, so wie es die Hauptstory ist. Das ist mir viel zu abwechslungsarm und zu wenig, das bekommt beispielsweise Assassins Creed seit Teil 2 viel besser hin. Und sorgt dafür, dass ich FC3 nicht viel am Stück spielen kann ohne dass sich Spielelemente ständig wiederholen.

So schön die Spielwelt auch ist, so unlogisch ist sie. Warum muss ich umständlich Tiere jagen gehen, um mir ein neues Portemonnaie zu schneidern? Es gibt modernste Waffen auf dem Schwarzmarkt aber einen Rucksack hat keiner im Angebot? Diese und andere Tatsachen muss man ausblenden, sonst stören sie extrem.

Weiterhin empfinde ich das Spiel als ziemlich anspruchslos im Vergleich zu Crysis oder gar FC1. Ich spiele auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad und bin noch NIE durch ein Tier oder eine gegnerische Kugel umgekommen sondern nur durch Stürze und Unfälle. Da trägt die berechenbare KI viel zu bei.

Versteht mich nicht falsch, FC3 ist für heutige Verhältnisse schon gut, aber eine 10 von 10 empfinde ich doch als sehr krasse irreführung. Dafür muss das Spiel in jedem Bereich sehr gut sein und durchgängig unterhalten ohne große Hänger ... das ist hier schlicht nicht der Fall.
mc_klappstuhl
von mc_klappstuhl | 03.12.2012, 17:46 Uhr
allen interessierten würde ich einmal ans herz legen sich auf der offiziellen Far Cry 3 homepage einmal die " The Far Cry Experience"- episoden anzuschauen. das macht das spiel, wie ich finde, noch wahnsinniger^^
tomtom73
von tomtom73 | 03.12.2012, 11:12 Uhr
Wie steht's um die DRMs? Online-Aktivierung oder Zwang? Muss zusätzliche Software installiert werden?
Ich weiß, dies gilt nur für den PC, aber gehört doch irgendwie zum Test dazu, oder nicht?

2 Antworten:

Fraggie
von Fraggie | 03.12.2012, 15:59 Uhr
brauchst uplay (ist wie steam)
tomtom73
von tomtom73 | 10.12.2012, 12:43 Uhr
dann verzichte ich. der steam-sche*ß auf dem rechner macht genug mist
tomtom73
von tomtom73 | 03.12.2012, 11:05 Uhr
@Tim: "Ich kann mir nur ausmalen, wie spektakulär dieses Spiel erst auf dem PC aussehen muss, und habe mir schon fest vorgenommen, das Spiel dort noch einmal zu spielen. Und das ist doch mal ein Kompliment, oder?"
Kompliment? Wie soll man denn das verstehen?

2 Antworten:

Tim
von Tim | 03.12.2012, 11:40 Uhr
Na, dass ich das Spiel nicht nur einmal, sondern gleich ein zweites Mal hintereinander spielen möchte. Das impliziert ja schon, dass der erste Durchlauf richtig gut war.
tomtom73
von tomtom73 | 03.12.2012, 15:59 Uhr
Ach ja, dann schon!
Ich dachte schon, Du willst uns sagen, dass u sonst keine PC-Spiele spielst, weil sie schlechter sind als auf Konsolen...
tomtom73
von tomtom73 | 03.12.2012, 11:00 Uhr
Hab schon andere Tests gelesen, in denen das Game nicht so zum Himmel gelobt wurde. Tja, der beste Weg, sich eigene Meinung zu bilden (davon hängt meine Kaufentscheidung ab), war und ist eine Demo. Also her damit!
Syrius
von Syrius | 03.12.2012, 00:05 Uhr
Wer gerne Ingame-Material sehen möchte, kann gerne im LPSG Channel vorbeischauen smile.gif
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