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Fussball Manager 13

Bright Future
Electronic Arts
Simulation
25.10.2012
Zur offiziellen Seite
PC
Gespielt von: alle ansehen
Fireal
Bewertung
USK
  26.11.2012   1 Kommentare   1925 Klicks
Fussball Manager 13 6,5 2

Fussball Manager 13 Spieletest

Test: Angriff auf die Tabellenspitze?

Schon seit Oktober 2001 bietet EA Sports den Fußball-Fans die Möglichkeit auch einmal virtuell Teil des hektischen und schnelllebigen Geschäfts rund um den Ball zu werden. Im Laufe der Zeit konnte inzwischen zur Institution aufgestiegenen Fussball Manager-Reihe eine treue Fangemeinde um sich scharen. Die Stimmen in der Community wurden im Bezug auf fehlende Neuerungen und dem Aufguss von dem immer gleichen Konzept zuletzt aber immer lauter. Ob man jene Stimmen mit dem Fussball Manager 13 beschwichtigen konnte, erfahrt ihr in unserer Rezension.

Raus aus der Trainerschule, rein ins internationale Geschäft

Hartes Durchgreifen im 3D-Modus: Der Spieler holt sich den gelben Karton ab.

Mittendrin im Geschehen, ist er, der Lucien Favre auf dem Cover der diesjährigen Fussball Manager-Ausgabe. Trainer der letztjährigen Erfolgs- und Überraschungsmannschaft Borussia Mönchengladbach. Die Einnahmen aus der Qualifikation für die Königsklasse des Vereinsfußballs, der Champions League, wurden genauso wieder in den Kader gesteckt wie die Transfererlöse aus dem bekannten Abgang von Marco Reus zum Meister Borussia Dortmund.

Ihr seid unzufrieden mit den Einkäufen von Sportdirektor Max Eberl in Form von Peniel Mlapa, Luuk De Jong, Alvaro Dominguez und Granit Xhaka? Ihr hättet lieber auf die Talente Elias Kachunga und Matthew Leckie gesetzt als die beiden an Zweitligisten zu verleihen? Alle nebenberuflichen Fußball-Experten dürfen im Fussball Manager 13 wieder alles besser machen. Wahlweise als virtuelles Ebenbild von Lucien Favre oder direkt in der Doppelfunktion als Sportdirektor und Chef-Coach wie es Ex-Wolfsburg-Coach Felix Magath vorgemacht hat. Viel interessanter hingegen ist es, sich vom unerfahrenen Drittliga-Coach zur Koryphäe des Fußballs zu mausern.

2012 – wo bist Du?

Suboptimal: Unserer Truppe fehlt ein Anführer

Doch was hat sich im Vergleich zur 2012er Variante verändert? Das Grundgerüst der neuesten Ausgabe ist nahezu unverändert geblieben. Auf den ersten Blick auffallend ist die zeitgemäße Unterstützung der Bildschirmauflösung 1920x1200 und eine Umstrukturierung der Arbeitsoberfläche. Neben der bekannten Übersicht über aktuelle Baustellen ist diese nun auch unterhalb in Leistenform zu finden.

Außerdem sieht der erfahrene Fussball Manager-Veteran auch mal hier und da eine neue Grafik aufblinken. Im Gegenteil dazu war der 3D-Modus, über den wir die Spiele verfolgen können, schon immer schwach und bleibt es auch in dem vorliegenden Ableger. Die Grafiken sind auch im Fussball Manager 13 billig, die Animationen hakelig und absolut nicht zeitgemäß und die Zuschauerränge immer noch in 2D gehalten. In diesem Punkt ist eine Anpassung und zeitgemäße Optimierung dringend notwendig. Was uns Bright Future hier bietet, ist sehr dürftig.

Der Versuch des Tiefgangs

Neu: Der Spieler mutiert zum Elfmeterschützen

Im Mittelpunkt aller Neuerungen stand ein Feature: Die sogenannte "Team-Dynamik". Diese unterteilt sich in fünf Unterpunkte: Zum einen wäre da die "Team-Analyse", welche unsere Mannschaft in verschiedene Kategorien wie anvisierte Ziele, Freunde, Feinde oder frustrierte Spieler unterteilt. Die "Team-Hierachie" zeigt hingegen auf, wer von unseren elf Freunden eher zu den Anführern des Teams, zu Führungsspielern, zu einflussreichen Spielern oder aber zu den Newcomern gehört. Zu viele Häuptlinge sind beispielsweise genauso schlecht für das Team wie keinen Kicker zu haben, der in schwierigen Zeiten oder bei Rückstand mal das Heft in die Hand nimmt. Schalten wir weiter zum Punkt "Statistik", wird ersichtlich, wie es mit der Zufriedenheit unserer Spieler bestellt ist. Der eine will sich verbessern, der andere keinen Konkurrenzkampf auf seiner Position und noch ein anderer will vorzugsweise in einem defensiv stabilen Team agieren. Der letzte Unterpunkt, die "Team-Matrix", stellt die Beziehung der Balltreter untereinander dar. Wer also beispielsweise gemeinsame Ziele pflegt, um eine Position kämpft oder miteinander befreundet ist.

Insgesamt ist dieser Versuch des Entwicklerstudios schon einer in die richtige Richtung. Es zeigt die Bemühungen, dass man dem zwölften Teil einen frischen Anstrich verpassen möchte. Der im Vorfeld erhoffte Tiefgang und das verintensivierte Herumschrauben am Kader ist es dann aber doch nicht geworden. Die Funktion zeigt Potenzial, ist aber noch sehr ausbaufähig. Unwichtig ist dieses Feature auf der anderen Seite aber auch nicht, denn: Herrscht miese Stimmung im Team, schlägt sich das auf deren Leistung nieder.

Geld – eine internationale Sprache

Wuselige Szenen während eines Eckstoßes

Letzteres kann auch auf unsere Transferpolitik Einfluss nehmen: Haben wir nur einen echten Stürmer im Kader, ruht der sich nur auf seiner exklusiven Position aus. Verpflichten wir einen Hitzkopf oder sprechen wir nie mit unseren Angestellten, könnte dass die Stimmung runterziehen. Und fehlt uns ein Anführer, wäre es ratsam, sich in der nächsten Transferperiode bevorzugt nach einem Führungsspieler umzuschauen.

Laut Hersteller sollen mögliche Kandidaten für eine Verpflichtung nach 40 Kriterien bewerten, ob sie die Tinte unter den Vertrag setzen. Was auffällt: Geld ist dabei immer noch der größte Faktor. Wie eben im echten Leben auch. Um sich im Vorfeld zuerst mit dem Verein einig zu werden, gibt uns der Fussball Manager 13 nun ein winzig-kleines zusätzliches neues Werkzeug an die Hand: Die Rückkaufoption. Vorgeschlagen von der Fancommunity. Hierdurch können wir einen fixen Betrag festsetzen , wodurch der Verein sich den Spieler ohne große Verhandlungsmarathons zurückholen kann.

Der Rest vom Kicker-Fest

Und sonst so? Kleinigkeiten. In der Halbzeit können wir unseren Fußballern eine Massage verpassen, was die Frische erhöht. Ab und an sind während des Spiels Entscheidungen zu treffen ("Abspielen oder Weiterlaufen?") oder nun auch selber Elfmeter zu schießen. Außerdem dürfen wir neue Merchandising-Produkte entwickeln und an den Mann bringen. Achja: Die Hintergrund-Dudelei ist immer noch zutiefst nervig und eintönig und die Kommentatoren im 3D-Modus hätte man sich auch schenken können. Da lässt man den Fussball Manager 13 lieber verstummen und setzt auf seinen eigenen Musikgeschmack.

Viel erschreckender: Der vor kurzem eingeführte Online-Modus hat anscheinend endgültig ausgedient. Dessen Position nimmt nun das kostenpflichtige "Live Season" ein; ein Bezahlservice mit dem man aktuelle Datenbanken geliefert bekommt. Außerdem scheint der Fussball Manager 13 die Ergebnisse der Begegnungen zufällig zu generieren. In einem Test haben wir gegen den selben Gegner mit der exakt selben Truppe mit der absolut gleichen Taktik einmal 3:0 inklusive zweier gelb-roten Kartons verloren und im anderen Versuch 3:1 gewonnen. Mit Gelb-Rot für den Kontrahenten.

Fazit - Fussball Manager 13 Spieletest

Fireal

Das Problem was die Revolutions-Fans unter den Fussball Manager-Freunden haben, ist, dass EA Sports als Publisher und Bright Future als Entwickler aufgrund ausgeklügelt ausgehandelten Exklusivverträgen keinerlei Konkurrenz zu befürchten haben. Auf den  international durchaus erfolgreichen Football Manager aus den Federn von Sega, haben deutsche Interessenten so einfach keinen Zugriff.

Ansonsten sieht man zumindest die Bemühungen ,neue Features zu integrieren und zu etablieren. Aber das allein ist zu wenig für ein Vollpreisspiel. Vor allem kann der Hersteller nur mit der "Team-Dynamik" als große Neuerung aufwarten. Der Rest bewegt sich in einem viel zu kleinen Spektrum. Hier mal eine neue Grafik und ein kleiner Ausbau im Merchandising-Bereich, da mal eine neue Funktion in den Verträgen und das Einführen des eigenständigen Elfmeterschießens als Mini-Spiel. Eins kann der Fussball Manager aber immer noch: Spaß machen und einen gewissen Suchtfaktor bieten.

Bewertung
„Immer noch mit Suchtpotenzial – und immer noch mit viel zu wenigen Neuerungen für ein Vollpreisspiel.”

Vorteile Nachteile
Team-Dynamik...
...die aber noch Luft nach oben besitzt
Suchtfaktor
Viel zu wenig Neues
Geballte Lizenz-Power
Mieser 3D-Modus
Eine Hand voll kleiner Neuerungen
Nerviger Sound
Gelegentliche Startprobleme
Kein Online-Modus
Zufällig generierte Ergebnisse
Bewertung
„Immer noch mit Suchtpotenzial – und immer noch mit viel zu wenigen Neuerungen für ein Vollpreisspiel.”

Kommentare

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Heinz-Fiction
von Heinz-Fiction | 13.12.2012, 14:28 Uhr
Warum haben Deutsche keinen Zugriff auf den Football Manager aus England? Das Spiel kann man sich doch nach wie vor besorgen und die deutsche Community kümmert sich eifrig um die Übersetzung, jedes Jahr aufs Neue. Ich bin seit Jahren FMer, das Pendant aus dem Hause EA ist für mich gestorben weil die seit Jahren auf der Stelle treten. Ich lass die Korken knallen an dem Tag, wo ich eine realistische Spielberechnung sehe, die der Football Manager schon seit Jahren hat.
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