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Legend: Hand of God

Master Creating
DTP
Rollenspiel
2007
k.A.
PC
Gespielt von: alle ansehen
aRAVENc
Bewertung
USK
  04.11.2007   0 Kommentare   5046 Klicks
Legend: Hand of God 0,0 0

Legend: Hand of God Spieletest

Die Faust Gottes

 
 

Titan Quest, Silverfall, Dawn of Magic oder Loki haben es bewiesen: Das gute alte Hack´n´Slay – Rollenspiel ist wieder zu neuem Leben erwacht. Nach langer Durststrecke tauchen nun immer wieder neue Vertreter dieses Genres auf. Leider fehlt es diesen Spielen allzu oft an neuen Ideen und keines schaffte es bisher, wirklich neue Maßstäbe zu setzen. Kein Wunder, dass man da das längst eingestaubte Diablo II immer noch gern als Genrereferenz hervorholt. Legend: Hand Of God, verspricht mit einigen Neuerungen frischen Wind in die Welt der Action-Rollenspiele zu bringen. Ob das gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Die Hand Gottes

 

Legend: Hand of God
Kein anderes Genre hat Innovationen annähernd so nötig wie das des Hack´n´Slay-Rollenspiels. Auch wenn man sich mit Legend durchaus Gedanken gemacht hat, die Story gewinnt sicherlich keinen Preis für besonderen Ideenreichtum und ist demzufolge auch schnell wiedergegeben. Während einer Prüfung für die Aufnahme neuer Ordensbrüder werden die Portale, die den Orden vor den dunklen Mächten schützen, gewaltsam geöffnet. Unheil droht über das Land zu kommen. Also schmeißen wir uns in die Rüstung, um das Übel abzuwenden. Wir erfahren, dass nur das mächtige Artefakt „Die Hand Gottes“ die finstere Übermacht stoppen kann und begeben uns auf die Suche. Auf unserer Reise erzählt man uns, dass die „Hand Gottes“ vor langer Zeit in drei Teile zerbrochen wurde und diese — wie sollte es anders sein — im ganzen Land verteilt sind. Die Ziele sind also klar: Die drei Teile finden, zusammenfügen und Welt retten.

Cosma Shiva Hagen, die Maus

 

Legend: Hand of God
Besonderes Augenmerk liegt ganz ohne Zweifel auf dem Mauszeiger von Legend. Der ist nämlich nicht nur ein gewöhnlicher Pfeil. Das zeigende Element präsentiert sich viel mehr als kleine fliegende Lichtelfe, die hin und wieder den Spielverlauf kommentiert und zudem als dynamische Lichtquelle dient. Besonders letzteres erweist sich als nette Idee, von der sonst so tristen und oftmals unrealistischen Beleuchtung in dunklen Dungeons wegzukommen. Was die Sprachausgabe der Lichtelfe, für die sich Cosma Shiva Hagen verantwortlich zeigte, betrifft, bleibt es dem Geschmack des Spielers überlassen, ob dieses Feature passend oder eher nervend ist. Die zarte Stimme der Sprecherin passt nämlich nicht so recht zum sonst eher rauen Mittelalterfeeling. Außerdem wiederholen sich ihre Kommentare oft und wirken mitunter unfreiwillig komisch.

Die zweite groß angepriesene Neuerung des Spiels ist das so genannte CCS (Cinematic Combat System), welches Animationen im Kampf kinoreif umsetzt. Niedergestreckte Gegner fallen theatralisch auf die Knie, bevor sie endgültig das Zeitliche segnen. Auf diese Weise wirken die Kämpfe deutlich authentischer als man es von anderen Spielen des Genres gewöhnt ist.

Solide Hausmannskost

 

Legend: Hand of God
Damit wären wir auch schon am Ende, wenn es darum geht, die Dinge aufzuzählen, die Legend – Hand of God vom üblichen Einheitsbrei abheben. Das Spielprinzip kommt leider nicht über das übliche „Finde Person X und befreie sie“ oder „Vernichte die böse Kreatur, die im Wald ihr Unwesen treibt“ hinaus. Wir folgen also rollenspieltypisch einer Hauptquest, die durchaus spannend dargeboten wird, und mühen uns nebenbei mit optionalen Aufgaben, für die wir Erfahrungspunkte und Belohnungen einholen. Auch das Waffenarsenal wartet nicht mit großen Überraschungen auf. Zwar dürfen wir uns einer Vielzahl unterschiedlichster Schwerter, Äxte, Hammer, Stäbe und Bögen bedienen, finden jedoch dabei nicht, was wir nicht in irgendeinem anderen Hack´n´Slay auch schon mal zu Gesicht bekommen haben. Ähnlich sieht es mit den Fertigkeiten bzw. dem Magiezweig aus. Gleich zu Beginn müssen wir festlegen, welchen Weg unser Held verfolgen soll. Hier stehen fünf Pfade zur Verfügung: Krieger, Magie, Schurke, Glaube und Wildnis, wovon wir uns zwei aussuchen können. Abhängig von den gewählten Pfaden gestaltet sich dann unser Fähigkeitenbaum. Ansonsten ist das Skillsystem sehr minimalistisch gehalten. Bei Levelaufstieg verteilen wir Talentpunkte auf die jeweiligen Fähigkeiten oder erweitern unser Können um eine weitere Fertigkeit. Die Attribute Stärke, Geschick, Konstitution sowie Intelligenz werden ebenfalls manuell aufgewertet.

Bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit

 

Legend: Hand of God
Bis hier hin ist Legend ein grundsolides Rollenspiel, welches sich einem Fantasy-Setting, wie wir es aus „Herr der Ringe“ kennen, bedient. Die Lichtelfe sowie die kinoreifen Kampfanimationen heben es zwar ein wenig von den Genrekollegen ab, für einen Rang in Richtung Referenzklasse reicht dieses allerdings bei weitem nicht. Weitere Abzüge muss es für die technische Umsetzung geben. Die uns vorliegende Verkaufsversion, stellt unverhältnismäßig hohe Hardwareanforderungen an den PC. Auch wenn sich das Spiel in optisch sehr ansprechendem Gewand zeigt, drängt sich uns die Frage auf, woher es diesen enormen Hardwarehunger nimmt. Selbst mit bis zum Anschlag heruntergeschraubten Grafikeinstellungen lief Legend auf unserm Testrechner nur bedingt akzeptabel. Obwohl die auf der Verpackung angegebenen Anforderungen in jedem Punkt mehr als erfüllt wurden. Weiterer Frustfaktor sind die allzu oft vorkommenden Abstürze. Ein Blick in das offizielle Forum verrät uns, dass wir mit diesem Problem keineswegs allein dastehen. Bleibt also nur die Hoffnung auf einen baldigen Patch, der sowohl Performance, als auch Stabilität des Spiels verbessert. Das erste Update konnte nur die Anzahl der Abstürze etwas verringern. Optisch zeigt sich Legend also durchaus ansprechend, auch wenn dieses sehr auf Kosten der Systemressourcen geht.

Was die Akustik anbelangt, gibt es nur wenig zu bemängeln. Während sich der Soundtrack als durchschnittlich aber durchaus passend erweist, zeigen sich die Sprecher der verschiedenen Charaktere von ihrer besten Seite. Selbst die vermeintlich unwichtigsten NPCs wurden einwandfrei vertont.

Fazit

 

Legend: Hand of God
Legend – Hand Of God ist ohne Zweifel eines dieser Spiele, bei denen man schnell den Blick auf die Uhr vergisst und sich nachher über die fortgeschrittene Stunde, in der man sich immer noch auf Itemsuche befindet, wundert. Die großen Innovationen, die dieses Genre so nötig hätte, bleiben jedoch aus. Lichtelfe und CCS reichen einfach nicht, um das Spiel einzigartig zu machen. Hinzu kommt ein Fantasy-Szenario, welches zwar gut in Szene gesetzt wurde, jedoch nicht viel Platz für neue Ideen lässt. Größter Frustfaktor und wohl auch Hauptgrund für eine Wertung unterhalb der 70 % ist die technische Umsetzung. Auch wenn Legend grafisch durchaus überzeugen kann, so steht die Optik doch keinesfalls in einem tolerierbarem Verhältnis zu den Hardwareanforderungen. Die ständigen Abstürze, die uns immer wieder aus dem Spielgeschehen gerissen haben, lassen eine übereilte Fertigstellung vermuten.

Kommentare

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shakar
von shakar | 16.11.2007, 22:17 Uhr
schön das es wieder mehr spiele aus dem genre gibt
p1andy
von p1andy | 05.11.2007, 20:41 Uhr
wartet noch paar tage dann kommts demo als elfe ist cosma shiva hagen haste recht , na schau mer ma:j_smoke:
naplike1337
von naplike1337 | 05.11.2007, 11:19 Uhr
lol das is doch das krasse spiel mit der cosma shiva hagen als lichtelfe irgendwat xD tolles game :j_spiny::j_spiny::j_spiny:
Razer_Duff
von Razer_Duff | 04.11.2007, 19:06 Uhr
habe auch performance probleme gehabt, und abstürze kamen alle 20 minuten..., schade wäre ein sehr gutes spiel! erinnert mich an den realease von Stronghold 2, aber da war ja direkt ien patch dabei!
McMike
von McMike | 04.11.2007, 14:40 Uhr
Hatte bei der Demo auch übelste Performanceprobs...schade eig weil wo ich es das erste mal bei GIGA gesehn hab fand ich es schon cool...naja trotzdem toller Test auch wenn das Spiel nicht ganz so gut ist
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