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Marvel Avengers: Kampf um die Erde

Ubisoft
Ubisoft
Action
2012
Zur offiziellen Seite
Xbox 360, Wii U
Gespielt von: alle ansehen
Tim
Bewertung
USK
  02.01.2013   0 Kommentare   2899 Klicks
Marvel Avengers: Kampf um die Erde 8,3 3

Marvel Avengers: Kampf um die Erde Spieletest

Test: Schlechter als im Kino, aber besser als erwartet

Habt ihr den Film Avengers gesehen, der 2012 im Kino lief? Ich liebe ihn! Satte drei Mal habe ich ihn bisher angeschaut, zwei Mal davon im Kino, einmal zu Hause auf Blu-Ray. Dass irgendwann daraus ein Videospiel werden würden, stand spätestens nach dem gigantischen Erfolg fest. Nun hat sich Ubisoft den Avengers angenommen und Battle for Earth bzw. Kampf um die Erde im deutschen Sprachraum für Xbox 360 und Wii U kreiert. Die Xbox-Version habe ich mir genauer angesehen - und angesichts der Lizenz-Umsetzung und Kinect-Exklusivität waren die Erwartungen nicht besonders hoch. Ist Avengers: Battle for Earth vielleicht doch für eine kleine Überraschung gut? Ja! Ist es!

Iron Man, Captain America, Wolverine und Hawkeye sind nur vier der insgesamt 20 spielbaren Helden im Spiel.

Okay. Fassen wir noch einmal zusammen: Lizenz-Versoftung. Ubisoft. Kinect-Exklusivität. Herrjemine - das kann doch gar nicht gut gehen! Wieso habe ich mir nach dem schrecklichen Debakel namens Steel Battalion: Heavy Armor nur ein weiteres Kinect-Spiel zuschicken lassen? Hätte ich das Ding doch bloß Matthias oder Katja überlassen ... was soll's. Lässt sich auch nicht mehr ändern. Legen wir die Avengers eben ins Laufwerk ein. Vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht. Und tatsächlich: So übel schlagen sich Hulk, Captain America, Black Widow & Co. gar nicht. Apropos Schlagen: Sogar die Steuerung funktioniert! Damit ist Marvel Avengers: Battle for Earth eines der besten Spiele, die ich bisher mit Kinect gezockt habe. Und nicht nur das. Es ersetzt auch das alltägliche Fitness-Training.

Energie getankt & Platz geschaffen? Dann kann der Kampf beginnen!

Captain America und Hulk - wer wird den Kinect-Kampf wohl für sich entscheiden?

Das Spielprinzip ist in Nullkommanix erklärt. Im Wesentlichen muss man nicht mehr und nicht weniger tun als das Gegenüber deftig zu verprügeln. Die Keilerei findet dabei Kinect-typisch nicht via Tastendrücken statt, sondern mittels Gestenerkennung der Kamera. Stellt euch also schon einmal darauf ein, wie wild im Zimmer herumzuhüpfen, den Körper zu drehen und zu neigen und die Arme durch die Luft zu schwingen! Energie solltet ihr auf jeden Fall mitbringen, denn nach ein oder zwei Prügeleien ist der Hobby-Avenger schnell ausgepowert. Doch im Gegensatz zu so mancher Kinect-Konkurrenz kommt es in Battle for Earth, hierzulande Avengers: Kampf um die Erde, sogar auf ein wenig Taktik und Feingefühl an. Die Bewegungen des Spielers werden größtenteils nämlich erstaunlich präzise erkannt - ich hätte nicht gedacht, dass außer Just Dance und Dance Central noch ein anderes Spiel so gut mit Kinect funktioniert. Egal, ob man nun mit Iron Man, Spider-Man oder Hawkeye spielt: Mit ein wenig Übung und Eingewöhnungszeit hat man die verschiedenen Angriffe und Deckungsmöglichkeiten sowie die Vielzahl der Combos verinnerlicht. 20 unterschiedliche Helden und Schurken sind übrigens spielbar - neben den Kino-Helden Hulk, Black Widow & Co. warten auch noch die Fackel, Magneto oder Doctor Doom darauf, kämpfen zu dürfen.

Im Ring stehen sich zwar immer nur zwei Kämpfer gegenüber, allerdings handelt es sich bei Battle for Earth um ein Tag Team Beat'em Up - sprich, man kann zwischen seinen beiden Charakteren hin- und herschalten. Das ermöglicht natürlich auch einen lokalen Coop-Modus. So lässt sich die gesamte Kampagne (die leider nur aus einer wahllos zusammengewürfelten Variation aus unterschiedlichen Duellen besteht) zu zweit bestreiten. Macht durchaus Spaß, wenn man einen Partner findet, der dazu gewillt ist, sich freiwillig zum Affen zu machen und im Raum herumzutanzen und zu -schlagen. Alternativ darf man auch online loslegen und mit bis zu drei anderen Spielern ins Gefecht ziehen. Die Anzahl der Spielmodi lässt allerdings etwas zu wünschen übrig. Neben der Kampagne warten nur noch der obligatorische Versus-Modus, Schnellkämpfe, ein Turniermodus und ein paar anspruchsvollere Herausforderungen - kreativ gedacht haben die Entwickler dabei nicht. Für ein klassisches Prügelspiel ist das immer noch in Ordnung, aber hier und da hätte ich mir ein wenig Eigenständigkeit in den Spielmodi und -mechaniken erhofft. Es muss ja schließlich nicht jedes Beat'em Up gleich sein, oder?

Kinect klappt! Hätte sich Tony Stark nun noch um die Grafik gekümmert!

Auch die Technik abseits der gelungenen Kinect-Bewegungserkennung ist mehr denn solide. Grafisch war sicherlich unter dem Strich noch mehr drin, aber dafür läuft das Geschehen stets flüssig über den Bildschirm. Sogar eine Sprachsteuerung hat man in das Spiel integriert, mit der man in den Menüs und auch im kampf interagieren kann. Die Menüs lassen sich indes auch mittels des Standard-Controllers bedienen. Eine alternative Controller-Steuerung für das Schlachtfeld gibt es jedoch nicht - damit lässt sich einfach vertuschen, dass die eigentliche Spielmechanik sehr simpel und die Aktionsmöglichkeiten streng limitiert sind. Als ein Beat'em Up im traditionellen Sinn, das sich mit Ultimate Marvel vs. Capcom 3 und Konsorten messen muss, ziehen die Ubisoft-Avengers klar den Kürzeren. Für Kinect-Freunde gibt es allerdings kaum eine bessere Alternative - zumal die meisten anderen Kinect-Prügelspiele nur bedingt funktionieren. Wenn überhaupt. Ein kleiner Wermutstropfen sind übrigens auch die Musik und Sprachausgabe. Die Melodien düdeln mir nichts, dir nichts vor sich hin, ohne sich im Gedächtnis festzuankern - und für die deutsche Version konnte man nicht die originalen Synchronsprecher verpflichten. Für ein Lizenzspiel etwas traurig, aber auch kein Weltuntergang.

Fazit - Marvel Avengers: Kampf um die Erde Spieletest

Tim

Ich liebe die Avengers und ich hasse Kinect. Die Vorzeichen standen nicht gerade gut für Battle for Earth. Doch Surprise, Surprise: Das Spiel macht richtig Laune, wenn man die Steuerung und Spielmechanik einmal verstanden und verinnerlicht hat! Das reicht natürlich noch lange nicht, um Ultimate Marvel vs. Capcom 3 oder Tekken Tag Tournament 2 Konkurrenz zu machen. Aber für ein Kinect-exklusives Spiel schlagen sich die Avengers erstaunlich gut. Ich gebe es gerne zu: Nach Steel Battalion und der schrecklichen Demo von Fable: The Journey hatte ich nicht vor, Kinect abseits von Just Dance jemals wieder aktiv zu nutzen. Umso erfreulicher ist es, dass Ubisoft mit Avengers: Battle for Earth einmal mehr zeigt, wie die Hardware richtig verwendet wird. Gespielt haben muss man die Superhelden-Keilerei auf keinen Fall, dazu ist sie viel zu einfach, zu oberflächlich, zu abwechslungsarm und anstrengend. Aber besseres Futter für Kinect gibt es derzeit nicht und für ein paar Stunden unterhalten Iron Man & Co. durchaus gut - und das ist schon viel mehr als das, was ich erwartet hätte. Also: Tankt genug Energie, schafft Platz im Zimmer, sucht euch einen Freund, der schon immer mal Loki oder Dr. Doom auf den Sack geben wollte und lasst das Spektakel beginnen. Im besten Fall nehmt ihr sogar noch ein paar Pfunde ab.

Bewertung
„Wow, wer hätte das gedacht: Die Kombination aus Kinect-Exklusivität und Lizenz-Versoftung geht tatsächlich auf! Die Superhelden-Keilerei macht dank gelungener Steuerung und coolem Coop-Modus richtig Laune - schade nur, dass die Story so schwach, die Spielmechanik zu simpel und der Umfang zu klein ausgefallen sind.”

Vorteile Nachteile
20 Helden & Schurken aus Marvels Universum
verschenktes Potential bei den Spielmodi
gelungene Gestenerkennung mittels Kinect
zu wenige Angriffs- und Abwehrmöglichkeiten
einfaches, aber unterhaltsames Spielprinzip
auf Dauer sehr, sehr anstrengend für die Arme
lokaler Coop & diverse Online-Multiplayermodi
keine originalen deutschen Synchronsprecher
Bewertung
„Wow, wer hätte das gedacht: Die Kombination aus Kinect-Exklusivität und Lizenz-Versoftung geht tatsächlich auf! Die Superhelden-Keilerei macht dank gelungener Steuerung und coolem Coop-Modus richtig Laune - schade nur, dass die Story so schwach, die Spielmechanik zu simpel und der Umfang zu klein ausgefallen sind.”

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