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Mass Effect 3

Bioware
Electronic Arts
Action
08.03.2012
Zur offiziellen Seite
PC, Xbox 360, PS3, Wii U
Gespielt von: alle ansehen
Mipema Mister-It Shevron Tim Sven33 Matthias FlexDB
Bewertung
USK
  27.12.2012   0 Kommentare   1597 Klicks
Mass Effect 3 9,0 3

Mass Effect 3 Spieletest

Test: Freunde im All

Mit Mass Effect 3 gelingt EA bzw. BioWare das Kunststück vom gleichzeitigen Debüt und Abschied auf Wii U. Nintendo-Spieler kamen bislang kaum in den Genuss der epischen SciFi-Saga, deshalb müsste das Ding hier doch katastrophal floppen, oder?

Weltuntergang

Commander Shepard und Pilot Joker fliegen dem Ende entgegen...

Die Geschichte vom Weltuntergang wurde 2012 schon einige Male erzählt, fast immer im Zusammenhang mit dem Maya-Kalender, der vor einigen Tagen endete. Während wir uns noch über das weitere Leben freuen und das mittelamerikanische Volk gründlich missverstanden haben, gibt es an der drohenden Apokalypse in Mass Effect 3 kaum einen Zweifel. Welten werden von einer uralten Zivilisation überrannt und ausgelöscht, und scheinbar keine Waffe kann ihnen Einhalt gebieten. Commander Shepard, Held der Mass Effect-Trilogie, tut dies seit zwei Serienteilen und war – nun ja – minder erfolgreich. Hinweise darauf, wie man doch überleben könnte, gibt es. Ebenso ein kleines Team interstellarer Kämpfer und Techniker aller hoch entwickelten Spezies. Doch was im Kleinen gelingt, mag im Großen nicht klappen: Die Völker blockieren sich gegenseitig, versuchen ihr jahrtausendelanges Ränkespiel noch immer durchzuziehen. Statt eine Zweck-Allianz zu gründen und Brücken zu schlagen, werden die Gräben vertieft. Als Shepard müsst ihr nun alles tun, um die Macht aus den Tiefen des Alls doch noch zu stoppen – wie auch immer.

Eingangs bereits erwähnt, haben Wii-Spieler nicht die Chance gehabt, Mass Effect 3 auf der Fuchtelkonsole zu spielen. Teil drei bietet aber wie sein Vorgänger einen interaktiven, vollständig synchronisierten Comic an, in welchem ihr die wichtigsten Entscheidungen nachvollziehen und treffen könnt und sämtliche relevanten Hintergründe der bisherigen Story vermittelt bekommt.

Freunde im All

Shooter-Action ist angesagt...

Das eigentliche Spiel hat sich auch im dritten Teil kaum geändert und ist nach wie vor eine Mischung aus klassischem Rollenspiel samt Levelaufstieg und Talenten, gekreuzt mit schneller Echtzeitaction im Stile bekannter 3rd-Person-Shooter der Marke Dead Space. Von der Normandy, eurem Mutterschiff, aus, steuert ihr selbständig neue Planeten an, stellt einen Squad zusammen und kämpft euch dann an den Oberflächen bis zu einem Punkt X vor, an dem ihr Aliens den Schädel wegpustet, Artefakte sammelt oder vermisste (zumeist hochrangige) Personen retten. Obwohl die einzelnen Aufgaben durch allerlei Storyhappen miteinander verbunden sind, kommt die Geschichte zunächst nicht richtig in Tritt. Da werden Millionen von Planeten zerstört und ihr müht euch mit Diplomatie im Klein-Klein ab. Shepard könnte also gut und gerne auch einer unserer Politiker sein, die ihre Erfolge mühsame zusammenhamstern müssen. Immerhin  stellt ihr nach und nach eine Privatarmee auf die Beine, die dann gegen die kreuzgefährlichen Reaper eingesetzt wird, um das unvermeidliche (?) Ende ein Stück weit hinauszuzögern.

Mass Effect 3 ist zweifelsohne der storytechnisch beste Teil der Reihe, braucht aber, wie gesagt, Zeit. Angesichts der 50-60 Stunden Spielzeit geht das schon in Ordnung, das opulente, von Fans noch immer kontrovers diskutierte Ende entschädigt enorm.

Hervorragende Technik!

Können die Reaper besiegt werden?

Bioware geben sich auch auf der Wii U größte Mühe, ein grafisches Bonbon auf den Schirm zu zaubern – detaillierte Gesichter, abwechslunsgreiche Architektur, Effektgewitter während der Gefechte... Kann man Mass Effect 3 da überhaupt einen Vorwurf machen? Ich persönlich vermag dies nicht zu beantworten, da ich mir die Vorgänger erst jetzt, nachträglich gegeben habe, und glaube, Unterschiede ausgemacht zu haben. Kollege Matthias jedoch findet in seinem Test der Xbox 360-Version, dass zwischen Teil zwei und dem Abschluss keine Unterschiede liegen, was aufgrund des hohen Niveaus aber keineswegs negativ gemeint ist. Immerhin: Wii U-Nutzer erhalten „echte“ 1080p und stabile 60fps, daneben noch etwas Kantenglättung und schönere Schatten. Und sonst?

Besonderheiten der Wii U-Version

Der Tablet-Controller wird konservativ eingebunden – eine Karte mit den Positionen der Gegner, ein Auswahlmenü, Ende. Schade, spannende Features wie in Batman: Arkham City Armoured Edition hätten dem Spiel noch mehr Tiefe verliehen, vielleicht durch das eigenhändige Programmieren des Schiffscomputers? So gingen Bioware und EA den risikofreien Weg, nicht ohne eine sehr spaßige Zweitverwendung des Tablet-Controller zu ermöglichen. Durch das Spielen mit ProController, den Mass Effect 3 ebenfalls unterstützt, kann sich ein Freund „einklinken“ und Navigator spielen. Mehr zwar nicht, dieses Zwei-Spieler-Feature garantierte uns in der Zocker-WG einige sehr unterhaltsame Stunden...

Fazit - Mass Effect 3 Spieletest

Daniel

Mass Effect 3 ist eine hervorragende Space Opera mit allem was dazu gehört: Abwechslungsreiche Charaktere, dramatische Storywendungen, viel Gefühl und Dialog, ein wenig Politikgeplänkel und Geballere ohne Ende. Ja, der Abschluss der Trilogie macht alles richtig und wird selbst Neueinsteiger nicht verschrecken, perfekt ist das Spiel dennoch nicht. Ich rede nicht von der Balance zwischen Rollenspiel und Action, sondern dem zähen Einstieg und mauen Gegnern, den letztlich sehr zusammengekürzten Entscheidungsfreiheiten und (im Falle dieser Version) konservativen Einbeziehens des neuartigen Controllers. Sei es drum: Mass Effect 3 ist gut angelegtes Geld, für das ihr Unterhaltung über Wochen bekommt.

Bewertung
„Spielerisch rangiert der dritte Teil hinter seinen beiden Vorgängern, was der dramaturgisch gelungene Handlungsbogen, die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere und das furiose Finale fast wieder wettmachen.”

Vorteile Nachteile
Tolle Story...
... die aber Zeit braucht, um sich zu entwickeln
Dichte Atmosphäre durch klug durchdachtes SciFi-Universum
Levels sehr linear
Abwechslungsreiche, glaubwürdige Charaktere
Interaktiver Comic benötigt bis zu einer Dreiviertelstunde...
Netter Soundtrack und tolle Synchronisation
... und wird deshalb von entnervten Spielern weggedrückt, wie auch die sehr umfangreichen Dialoge mit Infos, Infos, Infos
Tolle Architektur der Planeten
Gelungene Präsentation der Zwischensequenzen
Perfekte Steuerung
Bewertung
„Spielerisch rangiert der dritte Teil hinter seinen beiden Vorgängern, was der dramaturgisch gelungene Handlungsbogen, die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere und das furiose Finale fast wieder wettmachen.”

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