Auswahl und Aufbau

Der Startbildschirm: So beginnt das Abenteuer
Im Grunde genommen ist My Lands ein klassisches Browser-RTS: Der Spieler beginnt mit der Auswahl seines Servers und wählt dann zwischen verschiedenen Völkern (Ritter, Dämonen, Elfen und Dunkelelfen), mit denen er das Spiel bestreiten kann. Änlich wie in Blizzards Warcraft oder Starcraft unterscheiden sich die vier Fraktionen in Aussehen und Werten sowie in den abgebauten Ressourcen, den Kosten der Einheiten und im Gameplay selbst. Opisch erkennt man allein schon anhand der Spielwelt die Unterschiede zwischen den verschiedenen Fraktionen: Während Ritter in den sogenannten "Heiligen Landen“ siedeln, fühlen sich Dämonen im "Totenland“ am wohlsten.
Eine weitere Besonderheit sind die Allianzen: Ähnlich wie in Warcraft gibt es die "Helle Seite“ (Ritter und Elfen) und die "Dunkle Seite“ (Dunkelelfen und Dämonen). Greift der Spieler einen Mitspieler seiner Allianz an, erhält er einen Malus von 25%. Und greift er sogar seine eigene Rasse an, wird der Malus auf 50% erhöht. Dadurch ermöglicht es das Game dem Spieler , direkt zu einer Seite zu gehören, wodurch das typische Suchen nach schützenden Verbündeten im Startgebiet entfällt. Dies macht den Spieleinstieg wesentlich angenehmer.
Die ersten Stunden
Die Gebiete der vier Völker
Die ersten Stunden in My Lands laufen wie in jedem anderen Browser-RTS ab: Man erfüllt die ersten Quests und bekommt nebenher Hilfestellungen, welche Gebäude als erstes gebaut werden sollten. Die abzubauenden Ressourcen sind nicht unendlich vorhanden, was bedeutet, dass der Spieler sein Imperium zwangsläufig vergrößern muss. Dies bringt Geschwindigkeit ins Gameplay und motiviert zum regelmäßigen Besuch.
Ist die erste Runde My Lands nach ein paar Stunden abgeschlossen, werden die Gebäude-Bauzeiten schlichtweg zu lang, um zu warten: Der Langzeiteffekt von Browsergames setzt ein! In diesen Zeiträumen erkundet der Spieler die Welt, gründet neue Städte, baut diese auf und vergrößert seine Armee. My Lands unterscheidet dabei zwei verschiedene Missionstypen: Angriffsaufträge mit dem Ziel, eine Stadt, Ruine oder ähnliches anzugreifen oder eine friedliche Mission, um die Welt zu erkunden oder neue Siedlungen zu gründen.
Schwarze Perlen
Langsam breitet sich euer Reich aus
Eine der größten Besonderheiten von My Lands ist die Möglichkeit, die eigene Ingame-Währung in Bargeld ausbezahlt zu bekommen. Diese "Schwarzen Perlen“ lassen sich entweder käuflich oder durch erfüllen bestimmter Quests erwerben. Um den Frustfaktor niedrig zu halten, sind "Schwarze Perlen“ an den Account des Spieler gebunden und können nicht geraubt werden. Ob dieses System auf lange Sicht motiviert, wird sich erst in ein paar Wochen zeigen. Um dies zu beurteilen, war unsere Testperiode zu kurz.
Grafisch macht das Game in meinen Augen einiges her. Die Spielwelt ist bunt und voller Bewegungen: Mal laufen riesige Spinnen umher, ein anderes Mal fliegt eine Wolke vorbei. Für ein Browsergame sind Spielwelt und Interface wirklich sehr schön, jedoch gibt es auch hier ein kleines Manko: Hat man eine höhere Auflösung gewählt, wirkt die Welt leicht verpixelt, was wiederrum aber auch einen gewissen Nostalgieeffekt erzeugt.
Wer selbst einmal eine Runde My Lands spielen möchte,musss dazu einfach nur die offizielle Website des Browsergames besuchen.