Wie? Wie Wii!
Wäre nicht das Flughörnchen-Kostüm, wäre kein Unterschied zum Wii-Vorgänger zu erkennen
Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Natürlich präsentiert sich New Super Mario Bros. U als 2D-Jump'n'Run und allein deswegen drängen sich die Vergleiche mit dessen Vorgänger New Super Mario Bros. Wii auf. Auf den ersten und zweiten Blick sind die beiden Titel auch nicht wirklich voneinander zu unterscheiden, denn optisch hat sich bei Nintendos kommender NextGen-Hüpferei eigentlich überhaupt nicht getan. Fairerweise muss ich einräumen, dass es bei dem Comic-Look der Reihe sicherlich schwer ist, noch viel mehr herauszuholen. Anderseits gibt sich Nintendo auch nicht allzu viel Mühe, denn die drei Levels, die ich anspielen durfte, sind thematisch wieder genau so designt, wie wir dies seit Jahren von den 2D-Abenteuern des Klempners gewohnt sind.
Auch nicht neu, aber logischerweise trotzdem wieder gern gesehen ist der von der Wii-Version bekannte Vier-Spieler-Modus, bei dem Mario gemeinsam mit Bruderherz Luigi und zwei Pilzköpfen durch Levels wandert.
Kleine Dinos & schwebende Hörnchen
Yoshi: Ein aufgeblasener Windbeutel!?
Was gehört sonst noch in zu einem Mario-Game? Klar, die PowerUps! Durch die wird unser Held in Latzhosen beispielsweise wieder größer oder kann er einmal mehr mit Feuerkugeln um sich werfen. Neu ist hingegen das Flughörnchen-Kostüm, dank dem unser fleißiger Prinzessinnen-Retter durch die Luft schweben und weiter entfernte Münzen und Plattformen erreichen kann.
Und auch Yoshis sind wieder mit von der Partie. Allerdings nur als Babies, weswegen sie nicht als Reittier dienen, sondern von Mario & Co. in den Arm genommen werden möchten. Zum Dank blähen sich die kleinen rosa Drachen zu Flugballons auf, verschießen deren blauen Artgenossen Luftblasen und dienen die gelben Yoshis in dunklen Abschnitten als Leuchtkörper.
Blockbildung
Praktisch: Dank der Blöcke zur großen Münze
Was ist mit dem vielgepriesenen Wii U Gamepad-Controller? Erfüllt der in New Super Mario Bros. U irgendeinen Zweck? Ja, wenn sich den ein Mitspieler schnappt, kann er zwar nicht direkt mithüpfen, dafür aber die ein bis vier Koop-Player unterstützen. Über das LCD-Display der Controllers fügt er Blöcke in das Szenario ein, dank derer die Protagonisten auf dem TV-Bildschirm Abgründe leichter überwinden oder höher gelegene Ebenen einfacher erreichen können.
Dies funktioniert ebenso wie die Steuerung mit dem Wiimote sehr exakt und gut, ob dies aber auf Dauer allzu viel Spaß macht, ist eine Frage, die sich erst mit einer etwas längeren Spielzeit zweifelsfrei beantworten lässt.