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The Abbey

Alcachofa Soft
Crimson Cow
Adventure
MAI 2008
k.A.
PC

Bewertung
USK
  02.06.2008   0 Kommentare   6572 Klicks
The Abbey 0,0 0

The Abbey Spieletest

Was Alcachofa Soft sich dabei wohl gedacht hat...

Heilige Mutter Gottes

 

The Abbey
Hoffentlich werde ich nicht ausfallend: Ein durchgezocktes Wochenende später und ich möchte am liebsten Alcachofa Soft die Inquisition an den Hals hetzen. Bevor hier Missverständnisse aufkommen, „The Abbey“ ist beileibe kein schlechtes Spiel. Ganz im Gegenteil: In einigen Bereichen ist die Produktionsarbeit dermaßen liebevoll und toll, dass mir die Tränen kommen, wenn ich an die völlig unnötigen Probleme denke. In meinen Augen haben wir es hier mit einem brutalen Fall einer Veröffentlichungspolitik mit der Brechstange zu tun. Das Potenzial als Genre-Geheimtipp sprudelt an allen Ecken heraus, doch in dieser Form bleibt nur die Hoffnung auf eine halbwegs vernünftige Patch-Arbeit, um den Ruf von „The Abbey“ mittelfristig noch zu retten.

 

Spannend geschrieben, packend erzählt

 

The Abbey
Die Story ist jedenfalls gut, sogar wirklich gut. Leonardo de Toledo gilt als besonders klug, aber auch als ungewöhnlich anmaßend und eigensinnig für einen Mönch. Als er seinen Schüler Bruno zu dessen künftiger Abtei begleitet, wird er dort mit dem unerwarteten Todesfall von Bruder Anselm konfrontiert: Ein Weihrauchfass habe den armen Kerl erschlagen. Handelt es sich um einen Unfall? Hat jemand nachgeholfen, weshalb das zu befestigende Seil riss? Oder steckt gar der Leibhaftige dahinter, so wie es der Abt der Abtei vermutet? Die Lösung erfahrt ihr nach vier Kapiteln sowie einem erfreulich lang andauernden Abspann. Dazwischen sterben freilich noch ein paar weitere Mönche, wobei gespaltene Schädel und eine Leiche mit Würgemalen sicherlich nicht auf Unfälle schließen lassen.

 

Toll an der Geschichte ist Leonardo de Toledo selbst. Der Charakter erinnert stark an William von Baskerville, dem Helden aus Umberto Ecos „Der Name der Rose“ und dank Sean Connerys Schauspielkünsten unsterblich auf die Leinwand gebannt. Leonardo agiert ähnlich kühl, sehr berechenbar und gleichzeitig überraschend diplomatisch. Er beobachtet viel und entdeckt des Rätsels Lösung sowohl mit Hilfe mikroskopisch kleiner Details als auch dank eigentlich völlig offensichtlicher Indizien, die man jedoch aufgrund ihrer „Offensichtlichkeit“ nicht sofort realisiert. Im Gegensatz dazu gefällt mir sein Novize Bruno eher weniger und dies aus mehreren Gründen. Zum einen verkommt er über einem Großteil der Story zum stummen Sidekick, der auffällig unauffällig (!) Leonardo hinterher trottet. Zum anderen ist das Verhältnis zwischen ihm und seinem Lehrmeister alles andere als harmonisch. Die meiste Zeit wird der Junge getadelt oder bekommt eine Prügelstrafe angedroht. Dabei erfährt man nur wenig darüber, warum Leonardo ihn eigentlich als „persönlichen Zahnschmerz“ betrachtet. Nur gegen Ende fängt der Kleine an zu rebellieren und stellt ein paar der gewagteren Ermittlungsmethoden seines Meisters in Frage. Aber dieser Hauch an Rebellion verkommt schnell zum kindischen Gehabe beziehungsweise zu einer reinen Trotzreaktion. Das Schlimmste an diesem Verhältnis ist, dass dadurch Leonardos Charisma angekratzt wird. Wohlgemerkt: Seine Erziehungsmethoden mögen für jene Zeit realistisch gewesen sein, jedoch fällt die Identifizierung für den modern denkenden Menschen schwer, wenn der zu spielende Held mitunter wie ein starrsüchtiger Klotz agiert.

Die anderen Mönche gehören zum gesunden Stereotyp: Da haben wir den streng gläubigen Abt, den mürrischen Totengräber, den freundlichen Heiler, den schroffen Übersetzer, usw. Das alles ist wenig innovativ, aber glaubwürdig und wirklich stimmig inszeniert. Allerdings verliert sich diese Atmosphäre gegen Ende hin ein wenig, nicht zuletzt weil mal wieder der eigentliche Bösewicht viel zu schwach charakterisiert wird. Als mir die Auflösung präsentiert wurde, hatte ich anstatt eines „Aha!!!“-Erlebnisses eher so ein „Ach so, na ja dann...“-Gefühl. Zudem werdet ihr beim Showdown fast vollständig zum Zuschauen verdammt. Allerdings hätten die Entwickler das Finale bedeutend schlimmer und vor allem klischeehafter schreiben können, weshalb ich über diese Schwächen hinweg sehen kann.

Für ein Adventure außergewöhnlich gute Präsentation

 

The Abbey
Was der Glaubwürdigkeit der Charaktere enorm hilft, ist die absolut phantastische deutsche Sprachausgabe. Ganz ehrlich: Eine so gute Synchronisation kriege ich vielleicht ein, zwei mal im Jahr vorgesetzt. Die Betonung ist grandios, egal ob sie dramatisch, wehmütig, zornig oder gar lustig sein soll. Vergoldet gehört Eckart Dux meisterhafte Leistung als Sprecher des alternden sowie geistig verwirrten Bruder Arcadius. Dux kennen die meisten von euch als die deutsche Stimme von Arthuer Spooner, dem nervigen Vater in der Sitcom „King of Queens“, oder von George Peppart, dem Anführer des „A-Team“. Glaubt mir: Seine Leistung in „The Abbey“ ist noch besser und vielschichtiger, als jene in den genannten Kult-Serien.

 

Phasenweise unbeeindruckt bin ich von der Musik, obwohl weder Kosten noch Mühen gescheut wurden und der gesamte Score in orchestraler Form vorliegt. Aber viele der Stücke wirken etwas belanglos und austauschbar. Erfreuliche Ausnahmen, wie das Thema im Hospital oder jenes in der Schmiede, sorgen immerhin dafür, dass ich unterm Strich mit der Qualität zufrieden bin. Wer allerdings meine Affinität bezüglich Spielemusik kennt, der weiß, dass dies ein eher verhaltener Jubel ist. Auch mit der Grafik bin ich nicht vollständig glücklich, obwohl der Zeichentrick-Stil vom Ansatz her superb ist. Egal ob ihr die Figuren in der Ferne oder aus der Nähe betrachtet, als Standbild machen sie einen sehr kompetenten Eindruck. Dafür sind die Animationen etwas hölzern und steif, was mir ausgerechnet im Intro unangenehm auffiel.

Viel Rätsel-Logik und deren Ausnahmen

 

The Abbey
„The Abbey“ ist trotz ungewöhnlicher Szenerie vordergründig ein Krimi. Entsprechend hört ihr viele Dialoge, die ihr komfortabel Stück für Stück überspringen dürft. Dies ist auch wichtig, denn ansonsten würde die zuweilen ausufernde Laberlastigkeit nerven. Die Rätsel basieren größtenteils auf klassischen Objekt-Kombinationen, deren Spaßfaktor leider schwankt. Die Logik im Spiel bereitet selten Kopfschmerzen (bis auf die weiter unten erläuternden Beispiele), aber oftmals werdet ihr das Gefühl nicht los, dass man viele Problemstellungen auch auf eine viel einfachere Art hätte lösen können. Ein sehr schönes Beispiel (Achtung, kleiner Spoiler) ist die Suche nach dem Schnupftabak: Der Abt selbst habe eine Leidenschaft dafür, doch befindet er sich zum Rätselzeitpunkt nicht in jenem Zimmer, wo er das Zeug bunkert. Die Entwickler ließen sich deshalb eine etwas abenteuerliche Lösung dafür einfallen, wie ihr trotz verschlossener Tür in diesen Raum gelangt. Aber warum kann man den Abt, der an anderer Stelle jederzeit für Fragen offen bereit steht, nicht einfach um etwas Schnupftabak bitten? Es gibt jedenfalls keinen Grund, weshalb Leonardo seinen „Wunsch“ danach geheim halten sollte.

 

Das zweite Problem des Rätseldesigns ist der Mangel an Hinweisen. Was eigentlich ein gewöhnliches Manko vieler moderner Adventures ist, ist in „The Abbey“ eine etwas kompliziertere Sache. Denn eigentlich wird euch sogar ein sehr nützliches Werkzeug in Form eines Tagebuches bereit gestellt. Darin vermerkt Leonardo automatisch ein paar Notizen, welche seine Gedanken und Schlussfolgerungen knapp umschreiben. So entdeckt ihr hier Dinge, die ihr während des eigentlichen Spieles nicht erfahren würdet oder die ihr leichtfertig übersehen habt. Auf der anderen Seite tendiert Leonardo beim Benutzen von Gegenständen überhäufig zur nichts sagenden „Das geht nicht.“-Standardphrase. Wenn das Tagebuch dann keinen Hinweis ausspuckt, seid ihr mitunter planlos verloren. Ganz schlimm ist dies im Falle einiger Rätsel, für die ihr Bruno benötigt: Weil der Junge die meiste Zeit eher unscheinbar hinter euch her trottet und ihr an besagten Stellen nicht den kleinsten Hinweis erhaltet, dass er die rettende Lösung für euer Problem darstellen könnte, denkt ihr auch gar nicht an solch eine Option.

Das dritte Problem hängt eng mit dem zweiten zusammen: So manch gewünschte Aktion funktioniert erst dann, wenn ihr eine andere, völlig davon unabhängige erledigt habt. Ihr entdeckt beispielsweise in einem Glockenturm eine Feder, die Leonardo nicht mit bloßen Händen erreichen kann. Er meint aber, dass durch das Läuten der Glocken die Feder herunterfallen müsste. Allerdings ist unser Held ein gewissenhafter Mönch, der weiß, dass für diese Aufgabe Bruder Ägidius verantwortlich sei. Daraufhin müsst ihr erst einmal eine ganze Weile lang spielen und anderer Rätselnüsse knacken, bis sich der faule Kerl plötzlich in einem ganz anderen Raum als zuvor befindet und dort friedlich schläft. Sobald ihr ihn geweckt habt, läuft er panisch zum Glockenturm und fängt an zu läuten.

„Broken“

 

The Abbey
Soweit sind all dies Fehler, die ich irgendwie noch verzeihen könnte. Nur jetzt wird es hässlich: Das Spiel wimmelt nur so vor Bugs und auch von unfertig erscheinenden Stellen werdet ihr nicht verschont. Wie anfangs beschrieben habe ich das ganze Wochenende an dem Ding gesessen, genauer gesagt fast zwölf Stunden. Allerdings könnt ihr von dieser Spielzeit locker vier bis fünf Stunden streichen: Bei der einen Hälfte dieser Zeit irrte ich enorm verloren von einem Ort zum anderen und hatte keinen Plan, wie es nun weiter geht (siehe meine Meckerei über den Mangel an Hinweisen). Die andere Hälfte der Zeit kam durch unfreiwillige Neustarts und Wiederholungen zustande, weil mir das Spiel bestimmt mehr als dreißig Mal abgeschmiert ist (!). Diversen Internet-Foren zu Folge habe ich dabei noch Glück, denn auf vielen Rechner geht das Spiel nicht über die ersten Szenen hinaus und das gesamte System verabschiedet sich mit einem blauen Bildschirm. Innerhalb eines Tages stand ein Beta-Patch auf der offiziellen Webseite des Spieles zur Verfügung, der anscheinend jedoch nicht für alle Rechnerkonfigurationen greift.

 

Ganz ehrlich: Im Laufe meiner Zeit als „professioneller“ Spiele-Kritiker ist mir kein Spiel so häufig in einer so relativ kurzen Zeit abgestürzt. Und schon gar kein Adventure, denn ich frage mich ernsthaft, welche ach so aufwändige Technik für diesen Mist verantwortlich ist. Worauf ich völlig verzichten musste, ist der 16:9 Modus: Nicht nur, dass das 4:3 Bild einfach rangezoomt wird und so in vielen Szenen die Köpfe der Personen abgeschnitten werden. Wenn ich im 16:9 Modus das Tagebuch aufklappe, kann ich es nicht mehr verlassen, weil das dazugehörige Icon ebenfalls von Bord...äh... vom Rand fiel.

Was die unfertig erscheinenden Stellen anbelangt: Ich beziehe mich auf ein ganz bestimmtes Rätsel, welches ihr erst ganz zum Schluss lösen müsst. Ohne jetzt zu viel verraten zu wollen, müsst ihr in das Innere eines Gebäude gelangen und dabei etwas mit deren Eingangstür anstellen, was meines Erachtens nicht so recht zu Leonardos Charakter-Bild passt. Das Rätsel wirkt obendrein einfallslos und lieblos ausgedacht, als ob es unter Zeitdruck und erst im Nachhinein eingebaut wurde. Dieser Verdacht wurde durch mehrere Hinweise verschärft, welche darauf hindeuteten, dass ursprünglich ein ganz anderes Rätsel an jener Stelle geplant war. Ihr könnt nämlich die Audio-Dateien des Spieles dank OGG-Format mit einem ganz normalen WinAmp-Player abspielen. Dabei entdeckte ich mehrere Phrasen, welche ich im ganzen Spielverlauf kein einziges Mal gehört hatte und auf ein Objekt hinwiesen, das gar nicht existierte. Ein anderes Objekt wiederum ist im Spiel enthalten, welches man jedoch nur zur Reparatur des nicht vorhandenen benötigt.

Unsicher über die Tatsache, ob da nun in der Tat ein Rätseltausch stattgefunden hat oder es am Ende verschiedene Lösungswege gibt, half nur freundliches Nachfragen beim hiesigen Publisher. Leider bestätigte sich mein Verdacht: In der Tat war zunächst ein anderes Rätsel zum Betreten des Gebäudes gedacht, das teilweise schon programmiert wurde. Ich will da jetzt nicht ewig drauf rumreiten, doch da ich sowohl das geplante, als auch das letztendlich vorhandene Rätsel kenne, muss ich leider sagen: Die ursprüngliche Alternative wäre innovativer, schicker und vor allem bezüglich Leonardos Charakter passender gewesen. Dazu kommt noch, dass das implementierte Rätsel auch zu der überkomplizierten Sorte gehört: Letztendlich zerstört ihr die Eingangstür, nur wieso darf ich dann nicht einfach die im Spiel existierende Brechstange benutzen?

Mängel summiert

 

The Abbey
Langer Rede, kurzer Sinn: Das Spiel ist in meinen Augen zu früh erschienen. Es wirkt zwar in manchen Bereichen sehr ausgefeilt, speziell was die Präsentation anbelangt, aber dafür in anderen unfertig. Dazu passen dann auch kleine Grafikfehler (beispielsweise taucht später eine Figur namens Nazario auf, deren Bart beim Reden immer wieder halb im Hals verschwindet), stellenweise sehr seltsame Sound-Effekte (Bruder Arcadius gießt im Garten seine Pflanze, was sich anhört, als ob er mit einem Dreirad über Schotter fährt) und die Namen mehrere Nebenprotagonisten werden in manchen Untertiteln etwas anders geschrieben, als in der Anleitung oder beim Anvisieren mit dem Mauscursor. Auch die Eingrenzung auf gerade mal zwanzig Locations, was laut frühen Previews eigentlich sechzig hätten sein sollen, deutet auf einen übereilten Release hin.

 

Überhaupt, ein Wort zum Thema Spielumfang: Laut Verpackung würde man mehr als zwanzig Stunden an dem Spiel sitzen und in irgendeinem alten Interview orakelte man gar von über vierzig Stunden. Wie schon gesagt war ich nach knapp zwölf fertig und wenn ich die genannte Zeitspanne mit der ewig langen Sucherei sowie den vielen, vielen Zwangs-Neustarts streiche, dann komme ich auf magere sieben bis acht Stunden. Dabei musste ich alle Rätsel selber lösen und bevor einer meckert: Der Trick mit dem Anhören der Audio-Dateien (*hüstel*) hat mir im Endeffekt gar nicht geholfen, sondern sogar wegen des letztlich nicht mehr existierenden Rätsels auf die falsche Fährte gelockt. Wie man hier jedenfalls auf über zwanzig oder gar vierzig Stunden kommen soll, ist mir vollkommen schleierhaft.

Damit ich vor meinem Fazit noch etwas Positives über das Spiel sage: Die Steuerung gefällt mir im Prinzip sehr gut, auch wenn ich Punkte für die heftige Absturzquote abziehen muss. Anfangs stöhnte ich noch über die sehr lahme Laufgeschwindigkeit von Leonardo, der schließlich als Mönch nicht so einfach durch die Gegend joggen darf. Aber diesen Umstand haben die Entwickler mit zwei Kniffen sehr gut abgemildert: Zum einen gibt es den obligatorischen Doppelklick, dank dem ihr von einem Raum direkt zum nächsten springt. Zum anderen erhaltet ihr eine sehr praktische Übersichtskarte, auf der ihr von Anfang an zu jedem vorhandenen Gebäude reisen dürft.

Fazit

 

The Abbey
Hier hilft nur noch ein Gebet: Warum, oh lieber Gott, hast du das nur zugelassen? Ich könnte schreien, wenn ich mir diese so schön konstruierte Story, die herrliche Sprachausgabe und einen Teil der Rätsel sowie der Musik anschaue... und sie dann mit der Sollseite vergleiche. Warum gibt es Rätsel, die teilweise so an den Haaren herbei gezogen sind (Stichwort „Schmied und Orientierung“)? Warum ist die Lösung mancher Probleme so übertrieben kompliziert designt (Stichwort „Schnupftabak“)? Warum fällt Leonardo bei fast jeder 08/15-Aktion nicht mehr als ein „Das geht nicht.“ ein? Viele dieser „Warums...“ lassen sich mit dem Zeitdruck, unter dem die Entwickler gelitten haben dürften, erklären. Genau wie das definitive Hauptproblem: Warum ist ein „simples“ Adventure technisch so aufwändig programmiert, dass es auf vielen Rechnern gar nicht erst läuft und auf anderen alle Nase lang abstürzt? Nebenbei bemerkt ist nicht mal der erste, halbgare Patch ohne Fehler: Wenn ihr den genau wie das Spiel in den vorgegebenen Installationspfad installiert, dann ist beides in jeweils unterschiedlichen Ordnern gespeichert. Der Pfadname beim Patch ist nämlich falsch geschrieben...

 

Ich finde es einfach nur traurig. „The Abbey“ wäre jetzt nicht der Erlöser des Genres geworden, aber ohne diese haarsträubenden Bugs und mit mehr Hinweisen für die Rätsel ein verdammt gutes, da verdammt atmosphärisches Spiel. Die Reduzierung der Locations auf magere zwanzig und die wirklich nicht berauschende Spielzeit von knapp über zehn Stunden (inklusive Abstürze, Neustarts und planloser Herumlauferei) stehen dann auch im Kontrast zu den Versprechungen, die anfangs gemacht wurden. Haben sich die Entwickler zu viel vorgenommen? War der schicke Zeichentrick-Stil, die per Orchester eingespielte Musik und die einmalige Sprachausgabe zu teuer? Ich hoffe inständig, dass sich Alcachofa Soft für ihr nächstes Projekt wieder fängt und nicht aufgrund dieser Bug-Orgie in der Versenkung verschwindet. Potenzial ist in jeder Hinsicht genügend da, doch die vielen Fehler lassen eine Kaufempfehlung nur nach einer hoffentlich schnell realisierten Bug-Bereinigung zu.

Abschließend eine wichtige (!) Erklärung zur Endwertung: Ohne Bugs und Absturzprobleme hätte es bei Steuerung und Spielspaß jeweils 10% mehr gegeben.

Kommentare

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lava
von lava | 04.06.2008, 21:37 Uhr
...und ich denke, der grund für solche games sind leute, die sich illegal spiele ziehen ^^ recht haben wir evtl. beide...
Grinsekater555
von Grinsekater555 | 04.06.2008, 04:40 Uhr
...ich denke solche games sind der grund warum einige leute sich illegal spiele ziehen und nicht auch noch teures geld ausgeben.<
coolman1008
von coolman1008 | 03.06.2008, 06:11 Uhr
nja ich mochte noch nie adventures außer vllt jack keasne da aber nur ndie demo
held_der_sowjetunion
von held_der_sowjetunion | 02.06.2008, 23:34 Uhr
Autsch, dass tat weh... Schade das die Geldheinis dem Team nicht noch ein bisschen mehr Zeit einräumen wollten/konnten(?) Dennoch "bestrafe" ich solch ein Vergehen mit einem "ausharren" bis zur 10€ Version
Oetti-Pilsener
von Oetti-Pilsener | 02.06.2008, 21:32 Uhr
@ "Im Gegensatz dazu gefällt mir sein Novize Bruno eher weniger und dies aus mehreren Gründen. Zum einen verkommt er über einem Großteil der Story zum stummen Sidekick, der auffällig unauffällig (!) Leonardo hinterher trottet. Zum anderen ist das Verhältnis zwischen ihm und seinem Lehrmeister alles andere als harmonisch. Die meiste Zeit wird der Junge getadelt oder bekommt eine Prügelstrafe angedroht." Die Backpfeife war absolut Klasse!! Hahahh bin vor lachen fast vom Stuhl gefallen! :D (mannnnnnnnn) Die hatte er sich aber auch mehr als verdient! > Juuudddaaaassssss!!!!
MJ-THE-SHIT
von MJ-THE-SHIT | 02.06.2008, 20:04 Uhr
ich kann diese adventures nimmer sehn ... echt nich ... un jetzt sogar noch eins mit bugs8o was soll das ?
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