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The Elder Scrolls V - Skyrim

Bethesda Softworks
Bethesda Softworks
Rollenspiel
11.11.2011
Zur offiziellen Seite
PC, Xbox 360, PS3
Gespielt von: alle ansehen
Dracun aRAVENc jSb MrCodec Mr_Styles Strimic Kramer
Bewertung
USK

The Elder Scrolls V - Skyrim Spieletest

Alte Mechanik in neuem Glanz

Raus aus der Endzeit, rein ins Fantasy-Geschehen! Nach zwei sehr gelungenen Trips in das atomar verseuchte Fallout-Universum hat man bei Bethesda erst einmal die Lust an Nuke Cola, Strahlungsschäden und dem Pip-Boy 3000 verloren. Stattdessen widmet man sich wieder fantastischeren Welten, in denen wir es mit axtschwingenden Kriegern, machtgierigen Adligen und haufenweise Magie zu tun bekommen. Ach ja, Drachen gibt es in The Elder Scrolls 5: Skyrim auch gleich noch dazu.

  23.11.2011   13 Kommentare   2086 Klicks
The Elder Scrolls V - Skyrim 0,0 0

Abenteuer mit einem Todgeweihten

Die in dem Reich Himmelsrand spielende Geschichte beginnt erst einmal alles andere als vielversprechend. Ohne irgendwelche Vorkenntnisse finden wir uns als Gefangener der kaiserlichen Wache wieder, der unmittelbar vor seiner Hinrichtung steht. Kurz haben wir noch Zeit, unserer Spielfigur im Editor Rasse, Geschlecht, Aussehen und Name zu verpassen, da liegt unser Kopf bereits auf dem Richtblock. Können wir noch entkommen?

Na klar doch! Just in dem Moment schwebt ein Drache heran, der die kaiserliche Armee ordentlich aufmischt und uns und unseren Mitverurteilten die Chance zur Flucht gibt. Ohne großartig Fragen zu stellen, folgen wir beispielsweise einem blonden Hünen namens Ralof, der sich in der Gegend auskennt und uns mit sich nimmt. Alternativ hätten wir etwa auch einer kaiserlichen Wache folgen können, was für einen anderen Einstieg gesorgt hätte. Okay, das machen wir eben beim nächsten Mal!

Das kenne ich doch…

Auf unserer Flucht lernen wir gleich einmal die Steuerung kennen, die sich ohne herausragende Änderungen an den beiden Fallout-Games oder auch am inzwischen bereits fünf Jahre alten The Elder Scolls IV: Oblivion orientiert. Das fängt schon bei der Möglichkeit an, ständig zwischen der Ego-Perspektive und einer zoombaren Third-Person-Ansicht zu wechseln. In den bisherigen Bethesda-RPGs waren mir die Animationen meiner Figur immer zu abgehackt und hölzern, weswegen ich niemals den Blick über die Schulter wählte. Doch schau an: Bei Skyrim hat sich dies ein wenig verbessert und ich ziehe diese Optik inzwischen sogar vor. So geschmeidig wie ein Geralt von Riva bewegt sich mein neuer Held aber nicht.

Zu verdanken haben wir die leichten Verbesserungen bei den Animationen einer neuen Engine, die aber auch keine Wunderdinge vollbringt. Sowohl bei den Figuren als auch beim gesamten Umgebungs-Look ist die Verwandtschaft zu den früheren Bethesda-Games nicht zu verleugnen. Ein großer technischer Fortschritt ist eindeutig ausgeblieben, was sicherlich unter anderem daran liegt, dass die Konsolen als Lead-Plattformen für Skyrim dienten.

Angriff und Abwehr

Fast identisch fallen auch die meisten Aktionen aus: Die Möglichkeit des Schlösserknackens (inklusive zerbrechlicher Dietriche) kennen wir bereits aus New Vegas und selbst das Kampfsystem spielt sich nicht wirklich neu. Okay, im Fallout-Universum ballert man sich zumeist den Weg frei, doch wer darin öfters mal den Superhammer geschwungen hat weiß, wovon ich rede: Ohne Zielsystem stürmen wir in Skyrim auf unser Opfer los, beharken es mit der linken Maustaste mit Schwert, Axt oder Kriegshammer und blocken die Angriffe des Feindes mit der rechten Maustaste ab. Vorausgesetzt wir tragen in der rechten Hand einen Schild oder den langen Stiel einer Zweihandwaffe.

Etwas anders verhält sich unser Haudegen, wenn wir ihm zwei Schwerter in die Pranken drücken. Dann gibt er sich mit Weichei-Taktiken wie Blocken überhaupt nicht mehr ab, sondern malträtiert seine Kontrahenten beidhändig mit Schlägen. Als dritte Variante ist es im Nahkampf außerdem möglich, in der rechten Hand einen Zauber parat zu halten, mit dem wir Blitze, Frostkugeln und Feuerbälle auf unseren Feind niederprasseln lassen bzw. uns ständig um unsere Heilung kümmern können. Insgesamt ist dies ziemlich einfach und effektiv, verkommt nach meinem Geschmack aber zu häufig zum Dauergeklicke ohne großen taktischen Tiefgang. Dass ich alternativ auch zu Pfeil und Bogen greifen kann, ändert daran nichts, da ich mir damit höchstens einzelne Gegner vom Leib halten kann. Größeren Gruppen stellt man sich zwangsläufig im Nahkampf.

Die Qual der Waffenwahl

Leider gestaltet sich der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Waffen ziemlich kompliziert: Im Inventar suchen wir uns zunächst unser liebstes Tötungswerkzeug aus und legen es in eine Favoritenliste, in der außerdem auch unsere bevorzugten Zaubersprüche und Heiltränke abgelegt werden. Unter dieser schnell anwachsenden und ziemlich unübersichtlichen Auflistung von Favoriten können wir dann acht Waffen, Sprüche oder Tränke den Zahlentasten des Keyboards zuordnen. Eine recht ungenügende Anzahl bei all den Einhand- und Zweihandwaffen, Schilden, Bögen, magischen Formeln und Drinks.

Überhaupt gibt es tonnenweise Krimskrams in Himmelsrand zu entdecken. Da ist es ein echter Glücksfall, dass es die aus vorangegangenen Bethesda-RPGs bekannten Begleiter auch in Skyrim gibt. In den Kämpfen teilen sie ordentlich aus und dazu sind sie praktische Packesel, denen wir das Gerümpel aufhalsen können, das unsere eigene Maximal-Tragelast überschreitet. Leider hat unser Anhang aber immer wieder Probleme mit der Wegfindung: Hüpfen wir einfach mal eine Mauer hinunter, folgt uns unser Gefährte nicht direkt, sondern sucht sich mühsam einen Weg um die Mauer herum. Und durch bestimmte Story-Wendungen innerhalb einer Quest kommt es sogar vor, dass unser Begleiter komplett vom Erdboden verschwindet. Zumeist findet man ihn aber dann wieder dort, wo er sich uns ursprünglich einmal angeschlossen hat.

Du bist ein Drachenblut!

Kommen wir zurück zu Ralof und unserer Flucht. Sobald wir einmal den Fängen der kaiserlichen Armee entkommen sind, steht es uns theoretisch frei, dem blonden Nord-Mann ein schönes Leben zu wünschen und uns von ihm zu trennen. Denn Skyrim bietet uns die absolute Freiheit. Wir können von vornherein in sämtliche Richtungen aufbrechen, ohne dass uns künstliche Barrieren wie in Two Worlds II oder Arcania den Weg versperren bzw. wir in ein Kapitelsystem wie in den The Witcher-Games gepresst werden. Allerdings besteht einerseits die Gefahr, dass wir auf übermächtige Ungeheuer treffen, denen wir in unserem fast jungfräulichen Zustand noch nicht gewachsen sind und zum anderen möchten ich und vermutlich auch ihr schon ein wenig von der Storyline erfahren, die sich die Entwickler erdacht haben. Also Ralof, geh voran!

Er führt uns in das Dorf Flusswald, in dem seine Schwester wohnt. Im Gespräch mit dem Geschwisterpaar bekommen wir endlich einige Infos zu den politischen Verhältnissen in dieser Gegend. Es gibt einen Streit zwischen kaisergetreuen Patrioten und den Anhängern von Ulfric Sturmmantel, der sich selbst zum Großkönig von Himmelsrand ausgerufen hat. Wir befinden uns zwischen den Fronten und stehen vor der Wahl, wem wir unsere Loyalität schenken. Dies ist allerdings nicht unsere einzige Sorge, denn nach relativ kurzer Zeit bekommen wir es erneut mit einem Drachen zu tun. Als wir den niederstrecken und uns plötzlich eine leuchtende Aura umgibt, steht fest: Wir sind ein Drachenblut! Also einer jener legendären Krieger, die die Kräfte von Drachen übernehmen können und mit jeder getöteten Flugechse weitere Macht dazugewinnen. Sapperlot! Diese Macht äußert sich in Form unterschiedlicher Schreie (ja, Schreie!), die wir wie Zaubersprüche im Kampf zum Einsatz bringen können.

Allerlei Aufgaben

Der Konflikt zwischen Kaisergetreuen und Sturmmänteln sowie unsere Suche nach weiteren Infos zu unseren Kräften sind aber nur zwei von zahlreichen Quest-Reihen. Der Umfang an Haupt- und Nebenaufgaben ist in Skyrim so groß wie noch nie zuvor! In jedem Dorf gibt es mindestens eine Person, die uns anheuern will und auch auf den einsamen Pfaden quer durch Himmelsrand laufen uns Hilfesuchende über den Weg. Dadurch ist unser Auftragsbüchlein stets prall gefüllt und es ist kein Problem, sich stundenlang nur mit Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. Zumeist steckt hinter jedem Job eine interessante Geschichte, trotzdem beschränkt sich unsere Tätigkeit oftmals nur auf „Hingehen und Umhauen“. Was hingegen der eine oder andere von euch vermissen könnte, ist ein durchgängiger roter Faden, denn eine richtig starke Hauptkampagne geht dem Spiel ab.

All die Bösewichte und versteckten Orte zu finden, stellt in Skyrim kein Problem dar: Die für die Missionen relevanten Orte werden sofort nach Übernahme eines Jobs auf unserer aufrufbaren Übersichtskarte und dem stets eingeblendeten Kompass markiert. Dies ist zwar sehr komfortabel, irgendwie aber auch ein wenig schade, da dies den Entdeckerdrang der Spieler aushebelt. Und sollten wir von den vielen Markierungen schon völlig verwirrt sein, geht es nochmals eine Stufe einfacher: Wir deaktivieren einfach einige Quest-Reihen und konzentrieren uns dadurch auf die derzeit für uns relevanten Missionen.

Nach getaner Arbeit wartet oftmals eine Belohnung auf uns. Dies heißt, wir sollten zu unserem Auftraggeber zurück. Hier erweist sich die „Schnelle Reise“-Funktion als sehr praktisch, mit der wir uns sofort zu jedem von uns bereits besuchten Ort beamen können. Wer trotzdem lieber die Umgebung genießen will, findet sein Glück nicht nur zu Fuß, sondern auch auf dem Rücken von Pferden. Als Reiter kommen wir deutlich schneller voran, dummerweise können wir aber keine berittenen Angriffe durchführen. Und richtig nervig ist es, dass wir sogar für Gespräche aus dem Sattel steigen müssen.

Ich seh den Sternenhimmel

Wofür eigentlich dieser ganze Aufwand? Weil uns die Geschehnisse interessieren? Weil wir gerne Aufträge erfüllen? Weil wir Rollenspiele lieben? Klar, das auch. Außerdem wollen wir aber natürlich unsere Heldenkräfte ausbauen. Nach jedem Levelaufstieg wählen wir zunächst einmal, ob wir unsere Lebenskraft, unsere Ausdauer (Rennen, schwere Hiebe austeilen etc.) oder unsere magische Energie vergrößern wollen. Anschließend vergeben wir Talentpunkte auf die zahlreichen Fähigkeiten, die in Skyrim in Form von Sternenbildern angezeigt werden. Wie hübsch! Wir haben unter anderem die Wahl, ob wir unsere Fähigkeiten mit Ein- oder Zweihandwaffen verbessern, ob wir unser Können mit dem Schild ausbauen, ob wir magische Wesen beschwören wollen oder auch, ob wir uns beim Schleichen oder beim Schlösserknacken geschickter anstellen. Es gibt noch etliche weitere Möglichkeiten, was fast schon ein wenig überfrachtet wirkt.

Davon abgesehen ist „learning by doing“ angesagt: Je öfter ich ein Schwert schwinge, einen Heilzauber aktiviere oder an verschlossenen Truhen mit dem Dietrich herumfummle, desto besser werde ich darin. Und magische Sprüche lassen sich eh nicht im Fähigkeiten-Menü dazugewinnen, sondern nur aus Büchern, die wir in Shops kaufen bzw. bei irgendwelchen düsteren Haderlumpen im Wohnzimmer-Regal finden, erlernen.

Unterwegs im hohen Norden

Durchstreifen wir das Land auf der Suche nach weiteren Höhlen, Gegnern und Kräften, ist es auf Dauer unmöglich, den Detailreichtum zu ignorieren, der trotz des geringen optischen Fortschritts gegenüber früheren Bethesda-RPGs zu beeindrucken weiß: Grüne Wälder, in denen Wild umherstreift und sich das Sonnenlicht im Fluss spiegelt, Städte voller umtriebiger Bewohner und Händler, höher gelegene Ebenen mit einer wunderbaren Fernsicht, verschneite Gipfel, bei denen wir im dichten Schneetreiben kaum mehr die Treppenstufen vor uns erkennen können - all dies und noch viel mehr hat Himmelsrand zu bieten. Ein Trip nach Skandinavien kann kaum abwechslungsreicher sein.

Überall lauern aber auch Gefahren: Wölfe, Frostspinnen, Bären, Säbelzahntiger, Mammuts oder Riesen streifen durch die Lande und sehen uns nur zu gerne als den nächsten Zwischengang ihrer Menükarte an. Deren Pech! Dies lassen wir uns natürlich nicht gefallen, sondern nutzen deren Fell und Fleisch selbst, um damit beim nächsten Händler ein paar Goldstücke zu kassieren bzw. um es weiterzuverarbeiten. Unter anderem erlernen wir in Skyrim die Kunst des Kochens, des Schmiedens, der Alchemie oder der Verzauberung unserer Waffen.

Beeindruckende Soundkulisse

Skyrim wurde komplett für den deutschen Markt lokalisiert und glücklicherweise sind dabei die schweren Mängel aus dem letzten Teil von vornherein ausgeblieben. Sämtliche Charaktere teilen sich uns nahezu lippensynchron mit, wodurch es bei den Multitasking-Dialogen auch verkraftbar ist, dass unsere eigene Spielfigur keine Stimme besitzt. Geradezu grandios ist der Soundtrack aus der Feder von Jeremy Soule zu benennen, der je nach Situation durch leise sanfte Klänge, orchestrales Getöse und den bombastischen Gesang eines Männerchors zu verzaubern weiß und perfekt zu dem nordischen Szenario passt.

Nicht ganz so schön ist die Menüführung gelungen, was ich vorhin schon einmal anhand des Kampfsystems erläuterte. Gerade bei den Dialogen oder in der Item-Verwaltung kommt es unverständlicherweise immer wieder zu Fehlklicks, wodurch wir uns nochmals eine Textzeile anhören dürfen oder versehentlich einen Trank zu uns nehmen. Davon abgesehen durchstreifen wir Himmelsrand aber mit Maus und Tastatur ohne irgendwelche Probleme. Und wer inzwischen mehr auf Konsolen spielt, kann auch am PC ein Gamepad nutzen.

Fazit - The Elder Scrolls V - Skyrim Spieletest

Matthias

Ach, ich könnte noch so viel erzählen. Und sei es nur, um mir die Wertung zu ersparen. Mir ist schon klar, dass eine „9“ fast selbstverständlich erwartet wird, doch leicht will ich es mir und dem Spiel nicht machen. Dazu bin von The Elder Scrolls 5: Skyrim viel zu sehr hin- und hergerissen. Mich begeistern die riesige Welt, der große Detailreichtum, die vielen Möglichkeiten und die große spielerische Freiheit. So völlig losgelöst und mir selbst überlassen habe ich mich noch in keinem Rollenspiel gefühlt. Und egal, wohin ich gehe, es gibt immer etwas zu entdecken. Dass die Grafik dabei nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten kann, ist aufgrund der schieren Größe und all der Möglichkeiten nur logisch und weiß Gott verkraftbar, denn Skyrim ist weit davon entfernt, schlecht auszusehen. Und der Soundtrack und dieses Mal auch die Synchronisation sind über jeden Zweifel erhaben.

Ernüchtert bin ich hingegen über die große Ähnlichkeit zu den Vorgänger-Games. Skyrim spielt sich ähnlich wie Fallout: New Vegas, welches sich an Fallout 3 und somit auch wieder an The Elder Scrolls 4: Oblivion orientiert. Gerade zum Einstieg hatte ich ein Déjà-vu nach dem anderen. Es fehlten mir die Überraschungsmomente, sei es bei der Optik, dem Kampfsystem oder den Dialogen. Dass viele Nebenquests lediglich die übliche Haudrauf-Aufgabe bieten, ein starker roter Faden fehlt, das Kampfsystem zu wünschen übrig lässt und sich die Menü-Führung für die Maus- und Tastatur-Steuerung nicht immer optimal gestaltet, sind weitere Kritikpunkte.

Letztendlich habe ich mich bei der Wertung auf eine entscheidende Frage gestützt: Bietet mir Skyrim etwas völlig Neues und Unerwartetes? Und diese Antwort lautet: Nein! Es ist größer, umfangreicher und detaillierter als jedes andere Bethesda-Game zuvor. Aber es hebt sich nicht in dem Maße ab, wie ich es mir gewünscht hätte. Mir fehlenden einfach die zündenden neuen Ideen, die mich alle Kritikpunkte vergessen lassen.

Davon abgesehen stellt Skyrim trotzdem für jeden Rollenspiel-Fan einen Pflichtkauf dar, mit dem er sich für sehr lange Zeit vergnügen kann und sollte.

Bewertung
„The Elder Scrolls 5: Skyrim ist größer, umfangreicher und detaillierter als jedes andere Bethesda-Game zuvor. Aber es hebt sich nicht in dem Maße ab, wie ich es mir gewünscht hätte.”

Vorteile Nachteile
Riesige Spielwelt voller Freiheiten
Echte Neuerungen fehlen
Sehr viel Abwechslung
Unvorteilhafte Menü-Führung
Viele Individualisierungs-Möglichkeiten
Keine fesselnde Handlung
Glaubwürdige Umwelt
Viele 08/15-Quests
Toller Soundtrack
Langweiliges Kampfsystem
Bewertung
„The Elder Scrolls 5: Skyrim ist größer, umfangreicher und detaillierter als jedes andere Bethesda-Game zuvor. Aber es hebt sich nicht in dem Maße ab, wie ich es mir gewünscht hätte.”
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Kommentare

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tomtom73
von tomtom73 | 24.11.2011, 10:41 Uhr
Wo kann man die Richtlinien bez. der Wertung finden? Die würden mich brennend interessieren...

1 Antwort:

Matthias
von Matthias | 24.11.2011, 11:44 Uhr
Guckst Du hier:
http://www.demonews.de/DemoNews-Wertungssystem/
(ist auf der Test-Übersichtsseite verlinkt)
Pinguin
von Pinguin | 23.11.2011, 22:07 Uhr
Kurze Randanmerkung: Es ist mit Sicherheit NICHT das größte Spiel das Bethesda bisher gemacht hat, das dürfte "The Elder Scrolls II: Daggerfall" sein, das Teil hat eine Spielwelt die ca. Doppelt so groß ist wie England, ca. 5.000 Städte und Dörfer mit insgesamt ca. 750.000 NPC beinhaltet und ich habe hier grade keine Vertipper bei den Zahlen gemacht!

Amsonsten kann ich die Wertung so nur unterschreiben.
Bomberpilot
von Bomberpilot | 23.11.2011, 19:04 Uhr
Kann die Wertung voll und ganz berstehen. Hab das Spiel zwar noch nicht, doch was man im Internet so sieht, ähnelt alles ziemlich dem Vorgänger, doch willman was völlig neues? Jedenfalls gekauft wird es so oder so, keine Frage! aber im Moment gibts noch anderes zu tun, Und Game gehört nicht mehr so dazu... sad.gif
MrBlade
von MrBlade | 23.11.2011, 19:00 Uhr
Schöner Artikel.
Zitat:
Es fehlten mir die Überraschungsmomente, sei es bei der Optik, dem Kampfsystem oder den Dialogen.

Ja, ganz deiner Meinung.
Zitat:
Dass viele Nebenquests lediglich die übliche Haudrauf-Aufgabe bieten, ein starker roter Faden fehlt, das Kampfsystem zu wünschen übrig lässt und sich die Menü-Führung für die Maus- und Tastatur-Steuerung nicht immer optimal gestaltet, sind weitere Kritikpunkte.

Die Bedienung ist 'ne Katastrophe, Haupt- und Nebenquests allerdings stärker dennje. Besser als in Morrowind und deutlich besser als in Oblivion. Einen roten Faden, wie wir ihn aus Risen oder den ersten beiden Gothic-Teilen kennen, gibt es definitiv nicht, dafür aber eine enorme, spielerische Freiheit. Das ist wohl Geschmackssache.
Zitat:
Bietet mir Skyrim etwas völlig Neues und Unerwartetes? Und diese Antwort lautet: Nein!

Welche Rollenspiele der letzten zehn Jahre haben denn etwas völlig Neues und Unerwartetes geboten? Außer innovativer Technik und dem anfänglichen "Kinnladensyndrom" gab's in Oblivion auch nicht wirklich was neues.Trotzdem war es ein gutes Spiel und wurde hier mit neun Punkten belohnt. Banal ausgedrückt: Skyrim ist Oblivion gegenüber eine klare Steigerung in allen Belangen, außer eben der Bedienung und Bugs. Es muss sich vor aktuellen Rollenspiel wahrhaftig nicht verstecken. Aber dieser Epos ist dir nur acht Pünktchen wert? Nach Eurem Wertungssystem damit schlechter als Oblivion und gleichwertig mit dem ziemlich aktuellen Two Worlds II? Nein, das hat es nicht verdient.

8 Antworten: Alle zeigen

atomflunder
von atomflunder | 24.11.2011, 15:50 Uhr
Eine 8 Weil es nicht "etwas völlig Neues und Unerwartetes" bietet.
Und NBA 2K12 bekommt eine 10????
*Öl ins Feuer* biggrin.gif
tarloc
von tarloc | 26.11.2011, 23:23 Uhr
Das Spiel hat auch mich tief beeindruckt.
Selten gab es eine so stimmige Welt, die wirklich lebendig wirkt und so viel zu tun.

Ich bereue den Kauf trotzdem.
Es hätte so schön sein können, aber die PC-Version leidet so dermaßen unter der absolut mangelhaften Steuerung, dass mir so langsam die Lust vergeht!

Bei Fallout hat doch alles funktioniert!
Man konnte das gesamte Spiel mit der Maus steuern.
Warum klappt das bei Skyrim nicht mehr?

So gut das Spiel auch an und für sich ist, für dieses Fiasko würde ich glatt 2 Wertungspunkte abziehen.
An sich hätte Skyrim eine 9 verdient, aber mehr als 7 Punkte gibt es von mir nicht...
Die Steuerung ist für mich dermaßen wichtig, dass eine so miserable Umsetzung, wie bei Skyrim, mir eine Menge Spielspaß raubt.

So geht das nicht nicht, Bethesda!
atomflunder
von atomflunder | 01.12.2011, 09:32 Uhr
@tarloc
Der Punkt mit der Steuerung mag schon stimmen. Ich aber z.B spiele das PC-Spiel mit XBOX360 Controller auf dem TV. Die Steuerung ist so astrein. Einzig fehlt mir so ein Waffenschnellmenü wie bei Cryisis etc.
Zum Glück bleibt die Zeit aber stehen wenn man die Waffe wechselt
tarloc
von tarloc | 05.12.2011, 00:06 Uhr
Ich habe ne X-Box 360 und auch nen passenden Controller für den PC.
Ich habe mich aber für die PC-Version entschieden, weil ich das Spiel mit der Maus steuern will.
Es geht mir auch gar nicht darum, dass die Steuerung nicht optimal ist, sondern viel mehr darum, dass eine optimale Anpassung an den PC nur ein minimaler Arbeitsaufwand wäre, und ich es einfach nicht in meinen Kopf kriege, warum man sich nicht noch ein paar Stunden länger hinsetzt und eine perfekte PC-Steuerung bastelt.
Wäre das Spiel an sich nicht so genial, würde mich das weniger stören, aber ich will nicht immer aus dieser wundervollen Welt gerissen werden und mich ärgern müssen, wenn ich zum nächsten Händler gehe oder mein Inventar dorchforsten möchte...
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