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Zone of the Enders HD Collection

Konami
Konami
Action
NOV 2012
k.A.
Xbox 360, PS3

Bewertung
USK
  07.12.2012   0 Kommentare   1488 Klicks
Zone of the Enders HD Collection 8,0 3

Zone of the Enders HD Collection Spieletest

Test: Just another HD Remake

Es ist schön in Erinnerungen zu schwelgen und alte Spiele nochmal ins Gedächtnis zu rufen. Und wenn es das Original nicht mehr tut, dann helfen Spielefirmen nach und holen ihre alten Klassiker nochmals aus der Mottenkiste. Die werden dann mehr oder weniger grafisch aufbereitet und an die heutigen Plattformen angepasst. Um das Ganze schmackhafter zu machen, hängt man hinten noch das schöne Kürzel HD an und fertig ist das Remake. Wir schauen ob Zone of the Enders von Hideo Kojima das Kürzel HD verdient hat oder sich in die Reihe der missglückten Neuauflagen einreihen darf.

Altegediente Mechs neu aufgelegt

Mächtig mächtig sehen die Kampfmaschinene auf alle Fälle aus.

Als ich mir das Cover der Zone of the Enders HD Collection anschaue, war ich erst überrascht. Ein USK 18-Aufkleber? Ein Blick in die Packung klärt auf: Als Demo hat man das inhaltlich härtere Metal Gear Rising beigelegt. Alles klar, zurück zu den Robotern: 2002 erschien mit  Zone of the Enders für die Playstation 2 einer der wenig bekannteren Titel des Metal Gear Solid-Schöpfers. Darin schlüpfen wir als Held wider Willen in  einen Mech, der direkt aus dem Gundam-Universum entliehen  sein könnte. Diese entpuppen sich nicht als behäbig und langsam, sondern als äußert agile Kampfmaschinen, die sich flott steuern lassen. Die meiste Zeit fliegen wir durch die Luft und beharken unsere Gegner mit Lasern, Fernraketen, riesigen Energiekugeln oder zerstückeln sie stilvoll im Nahkampf. Das flutscht zwar ganz gut, aber man merkt der Steuerung an, dass sie von einer alten Konsolengeneration stammt. Nach einer alternativen Tastenbelegung sucht man leider vergebens , weswegen auch in der Neuauflage der rechte Stick ignoriert wird. Und ehrlich, hoch runter mit Buttons  geht gar nicht.

Sowohl im Nahkampf...

Kojima war schon immer ein guter Geschichtenerzähler, aber in Zone of the Enders liegen Kitsch und Pathos dicht aneinander. Und im ersten Teil der Serie will das Geschehen auch nicht so richtig in die Gänge kommen, dafür ist sie einfach zu holprig erzählt. Die immer wieder eingestreuten Anime-Filmchen helfen da leider auch nicht mehr und die Dialoge im ersten Teil zwingen mich, sie zu überspringen. Der zweite Teil macht da seine Sache um einiges besser. Die Grafik  sieht etwas schicker aus und der Übergang zwischen Animes und Spiel ist stimmiger gelungen. Die VR-Missionen gibt es als Bonus obendrauf. Metal Geal Solid-Veteranen erinnern sich an diese Trainingeinheiten.

Die Schattenseite alter Spiele

...als auch beim Waffeinsatz weiß das Gameplay durchaus zu gefallen

Machen wir uns nichts vor: Nur weil HD draufsteht darf man nicht automatisch „High Definition“ erwarten. Genau dies gilt bei Zone of the Enders ganz eindeutig. Die Texturen sehen besonders im ersten Teil einfach schlimm aus. "Matschig" ist das erste Wort, das einem in den Sinn kommt. Viel schlimmer sind allerdings die unglaublichen Frame-Einbrüche. Kaum befinden sich ein paar Gegner auf dem Schirm, schon geht die Konsole in die Knie. Gerade der zweite Teil leidet darunter. Das  ist schade, da dieser der spielerisch überzeugendere ist.

Außerdem hat man wohl über alle Zwischensequenzen einen Weichzeichner gelegt, anders kann ich mir die nervige Unschärfe nicht erklären. Die Augen tun einem schon beim Zuschauen weh. Schade auch, dass man Zone of the Enders eine Kameraführung aus der Hölle verpasst hat. So zäh und träge, dass man in schnellen Kämpfen öfters die Übersicht verliert. Und die sind eigentlich die Stärke von Zone of the Enders. Der zweite Teil aber macht einiges an Boden wett und stimmt Action- und Mech-Fans versöhnlich.

Fazit - Zone of the Enders HD Collection Spieletest

Haggy

Die Zone of the Enders HD Collection hätte so viel besser sein können. Ich möchte jetzt nicht das etwas altbackende Gameplay des ersten Teils  oder die Steuerung, mit der ich mich nicht ohne weiteres in alle vier Richtungen bewegen kann, ankreiden. Sondern die technisch schlampige Umsetzung, die vor allem in Teil eins vorhanden sind. Keine frei belegbaren Tasten oder alternative Steuerprofile !? Eine Kamera die dauernd nachgestellt werden muss und somit die Action chaotisch macht ?! Da hilft auch keine Lock-On Funktion.  

Immerhin: Der zweite Teil hat mir richtig Spaß gemacht. Er sieht schöner aus, spielt sich flotter und die Geschichte wird nicht so überzogen wie im ersten Teil erzählt. Wer Lust auf flotte Kämpfe mit Robotern hat und einen Blick auf den neuesten Metal Gear Teil werfen möchte, darf sich die Zone of the Enders HD Collection zu Gemüte ziehen. Ansonsten sollten nur Retro Fans und Spieler, die über technische Schwierigkeiten hinwegsehen können, sich diesen „HD“ Remake holen.

Bewertung
„Wer Lust auf flotte Kämpfe mit Robotern hat und einen Blick auf den neuesten Metal Gear Teil werfen möchte darf sich Zone of the Enders zu Gemüte ziehen.”

Vorteile Nachteile
Flotte Mech Action
Matsch Texturen
Zweiter Teil mit besserer Story und Grafik
Frame Rate Einbrüche
Metal Gear Rising Demo liegt bei
Bewertung
„Wer Lust auf flotte Kämpfe mit Robotern hat und einen Blick auf den neuesten Metal Gear Teil werfen möchte darf sich Zone of the Enders zu Gemüte ziehen.”

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