Der Rizitelli und ich sind schon ein tolles Trio, ....äh Quartett.

Special: Universe at War: Aliens und die Vernichtung der Menschheit

21.12.2007 – Redakteur: Martin


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Auf diese Präsentation dürften sich die Herren von Sega ganz besonders gefreut haben. Zwar ist es keine Besonderheit, in Hamburg ein Computerspiel einer Gruppe von Presseleuten vorzustellen, aber die Freude war wohl doch etwas größer. Wie uns Marketing Manager Nils Kröger verriet, stammt er nämlich aus der Hansestadt und hält sich als Nordlicht natürlich dementsprechend gerne dort auf. Wenn dann auch noch Entwickler persönlich anwesend sind, hören selbst die routiniertesten Reporter auf. Schließlich weiß niemand besser über ein Game bescheid, als das Team, das es erschaffen hat.

Vorbelastet durch die Arbeit an „Empire at War“ kann man Entwickler Petroglyph schon als Wiederholungstäter einstufen, denn Echtzteitstrategie scheint dem Team gut zu liegen. So verwundert es auch nicht, dass „Universe at War“ die Kriegsführung aus der Vogelperspektive und nicht eben aus der Ego-Perspektive zur Grundlage nimmt. Wenn wir auch einmal ganz ehrlich sind, so sind die Shooter-Fans in diesem Jahr auch ziemlich verwöhnt worden, wenn man an die Releases von „Unreal Tounament III“, „Call of Duty 4“ oder „Crysis“ zurückdenkt. Am 25. Januar 2008 kommenden Jahres kommen dann endlich wieder die Strategen zum Zuge: Dann wird „Universe at War“ in Deutschland veröffentlicht.

Krieg auf der Erde? Ohne die Menschen!

Universe at War: Aliens und die Vernichtung der MenschheitUm einen kurzen Überblick zu geben: Die Story spielt im Jahre 2012 und verweist auf einen Mythos des Maya-Kalenders. Die Zeitrechnung der Maya war in Zyklen unterteilt. Demnach endet der gegenwärtige Zyklus im Jahre 2012. Verschwörungstheoretiker und Ufologen glauben, dass das auch das Ende der Welt oder zumindest einen Wendepunkt unserer Gesellschaft markieren könnte. Bei „Universe at War“ überfallen eben Außerirdische unsere Erde. Genau genommen handelt es sich um eine Spezies, die sich „die Hierarchie“ nennt. Sie reisen von Planeten zu Planeten und plündern sämtliche Ressourcen, die sie in irgendeiner Weise brauchen könnten. Metalle, Wasser, Bodenschätze, Lebewesen, Bäume, Häuser, einfach alles. Sie lassen nach ihren Raubzügen nur noch einen leblosen Klotz im Weltraum übrig. Unüblich für ein solches Szenario: Die Menschheit wird recht schnell durch diese überlegene Rasse vernichtend geschlagen. Nur noch vereinzelt kämpfen einige Militärverbände gegen die Invasoren an. Bis dann weitere Wesen außerirdischen Ursprungs auftauchen: Die Novus. Sie sind eine Gesellschaft, die aus Maschinenwesen besteht, angeführt durch eine einzige organische Einheit. Sie führen seit langem einen Guerillakrieg gegen die Hierarchie. Kleine Kampfgeschwader greifen die Hierarchie-Invasoren an und ziehen sich schnell wieder zurück. Die Schlacht auf der Erde erweckt dabei eine weitere außerirdische Rasse, die lange Zeit in den Tiefen der Erde schlummerte: Die Masari, ein hoch technisiertes Volk, das einst von der Hierarchie hintergangen und beinahe komplett von ihnen vernichtet wurde.

Rückkehr einer verloren Spezies

Universe at War: Aliens und die Vernichtung der MenschheitDie Masari konnten sich auf die Erde retten und sich von dort aus wieder reformieren. Sie hatten zwar zu der damals noch jungen Menschheit guten Kontakt, verschwanden aber schnell von der Bildfläche, je mehr sich die Humoniden entwickelten. Die Menschen kannten die Masari seit Ewigkeiten und widmeten ihnen immer wieder den einen oder anderen Mythos. Durch ihre technischen Möglichkeiten gingen die Menschen davon aus, dass sie es mit Göttern zu tun hätten. Zu Zeiten der Ägypter oder der Maya-Kultur wurden dann die Masari als ihre Götter abgebildet, aber auch Stonehenge oder die Drachensagen waren durch sie beeinflusst. Die Menschen haben auf diese Weise kompensiert, was sie von den Masari gesehen hatten. Das Mutterschiff der Masari-Königin, das sich tief im Ozean versteckte, war beispielsweise die Atantia, was für die Erdenbewohner fortan zum Mythos um Atlantis wurde, nach dem man bis heute noch sucht. Durch die Ankunft des alten Masari-Feindes ist für das vergessene Volk endlich Zahltag, denn den Betrug von damals haben sie nicht vergessen. Also mischen sie sich mit in den Konflikt zwischen Hierarchie und Novus ein. Die Menschen haben zu diesem Zeitpunkt nichts mehr zu melden und gehören nur im Tutorial zu einer spielbaren Partei.


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