Bereits am 2. November erscheint mit
Alarm für Cobra 11: Crash Time die neueste Episode der actionreichen Rennspiel-Reihe, die auf der recht bekannten
RTL-TV-Serie basiert. Gegenüber dem überraschend guten Vorgänger
Alarm für Cobra 11: Nitro erwarten uns einige inhaltliche Änderungen.
So bietet
Crash Time erstmals eine zusammenhängende Story, die sich dezent an den aktuellen TV-Staffeln orientiert. Acht Hauptfälle gilt es dieses Mal zu lösen, die Rennmissionen bauen aufeinander auf. In der uns vorliegenden Preview-Version war die Kampagne zwar noch nicht wirklich perfekt, aber bis zum Release möchten die Entwickler von
Synetic noch einige inhaltliche Verbesserungen vornehmen. Hier bleibt zu hoffen, dass die Aufgaben noch etwas facettenreicher werden, denn gegenwärtig wiederholen sich einige Herausforderungen, ebenso ist das Design der „Levels“ etwas öde. So muss man ständig Kontrahenten mit dem eigenen Flitzer beschatten oder regelmäßig von A nach B düsen. Allerdings sind auch einige wirklich witzige Missionen dabei. Beispielsweise muss man mit einem dicken
Bundeswehr-Panzer über Straßen tuckern, auch kann man mittels eines ferngesteuerten Rennwagens Gegner zum Explodieren bewegen. Gute Ideen besitzt
Crash Time also.
Im Bereich KI scheinen die Gegenspieler etwas zugelegt zu haben. Dies macht sich vor allem bei der selbständigen Wegfindung bemerkbar. So korrigieren sie ihre Fahrtroute, was den Spielverlauf durchaus dynamischer macht. Das Fahren durch die Botanik ist ohnehin etwas interessanter geworden, denn die Streckenlänge in
Crash Time wurde sehr ausgebaut. Durch weitläufigere Landschaften und die so genannte "Pathfinding-KI" erhöht sich der Anteil der "OffRoad"-Missionen.
Grafisch wirkt
Alarm für Cobra 11: Crash Time gegenüber dem Vorgänger nicht deutlich schicker. Hier und da sind ein paar Objekte mehr zu sehen, die Fahrzeuge sind nun einen Hauch detailreicher. Der Grund, wieso
Crash Time nicht von neuesten Optik-Spielereien Gebrauch macht, ist ein einfacher: Das Spiel richtet sich an die "Casual Gamer", die wohl keine hochmodernen Rechner besitzen - zumindest sind die Verantwortlichen bei
RTL dieser Meinung.
Trotzdem:
Alarm für Cobra 11: Crash Time hinterlässt einen soliden Eindruck, die Produzenten von
Synetic haben schließlich Erfahrung in dem Genre. Einen herausragenden Genrevertreter soll aber niemand erwarten, denn nach wie vor nervt das Missions-Recycling, welches wohl auch den Weg in die fertige Version schaffen wird. Fans der TV-Serie dürfen sich trotzdem auf spielbaren Nachschub freuen, auch Freunde von arcadelastigen Racern sollten sich
Crash Time vormerken bzw. auf die bald erscheinende Demo warten.
Schon jetzt dürft ihr einige Blicke auf
Crash Time werfen. Direkt aus der „Preview-Fassung“ stammt das von unserem Video-Guru
Dominik erstellte Video. Zu sehen gibt es etliche Ingame-Sequenzen bzw. Missionen...