Habt Ihr auch schon unter den mittelmässigen Machwerken des deutschen Regisseurs
Uwe Boll gelitten? Seid Ihr der Meinung, dass er genügend Videospiel-Vorlagen verfilmt hat und man seinem Treiben ein Ende setzen müsste? Dann seid Ihr nicht allein! Denn seit wenigen Tagen läuft eine
Online-Petition, in der Herr
Boll aufgefordert wird, keine weiteren Filme mehr zu drehen. Begründet wird diese Aufforderung unter anderem wie folgt:
"Seine geschmacklosen Verfilmungen und seine Unfähigkeit, diese Fehler einzugestehen, können einfach nicht länger akzeptiert werden"
Momentan haben fast 30.000 Personen ihre Unterschrift abgegeben, was dem "Meister" selbst noch viel zu wenig ist. Er wurde in einem
Interview auf diese Petition angesprochen und meinte dazu trocken:
"Dies sind noch nicht genügend Unterschriften, um mich zu überzeugen. [...]Eine Million müssen es schon sein." Außerdem sieht er bei sich einen Reifungsprozess, der wohl irgendwann einmal zu einem passablen Streifen führen soll:
"Unsere Videospielverfilmungen werden immer besser. Wir haben uns Kritiken und Rückmeldungen aus dem Internet zu Herzen genommen und diese Erkenntnisse in die Drehbücher, Charaktere und Stories einfließen lassen. Wenn ihr Euch Alone in the Dark, danach Bloodrayne oder dann Schwerter des Königs anseht, dann ist der Qualitätsunterschied eindeutig ersichtlich." Momentan arbeitet er an der Verfilmung von
Far Cry.
Wir sind nun gespannt: Kommen eine Million Stimmen zusammen? Und wenn ja, wird Herr
Boll seine Konsequenzen daraus ziehen? Wir haben da so unsere leichten Zweifel...