Wir kennen das Problem schon längst: Zu einem beliebten Spiel erscheinen nach dem Release weitere und teils kostenpflichtige Downloadinhalte - allerdings ausschließlich für Xbox 360 und PS3. PC-Freunde gehen meist leer aus, Prince of Persia Epilogue sei hier nur beispielhaft erwähnt. Der Grund ist eigentlich simpel: Es gibt keine nennenswerten Anbieter, die das Verkaufen von so genanntem "DLC" auf einfache Art und Weise ermöglicht. Die kläglichen Versuche von Games for Windows Live (siehe Fallout 3) scheinen nicht wirklich erfolgreich gewesen sein - bezogen auf die Verkaufszahlen.
Aber für Windows-Spieler könnte sich die Situation bald ändern. Denn Valve bietet neuerdings die an, DLC über die hauseigene Onlineplattform Steam zu laden. Der erste Titel, der ausschließlich auf Steam beim Verkaufen von neuen Spiel-Elementen setzt, ist das kuriose Plattform-Abenteuer The Maw.
Valve betont, dass Entwickler und Publisher ihre Zusatzinhalte auf gewohnt einfache Art und Weise bei Steam präsentieren und veräußern können. Dabei scheint bereits jetzt jedes bei Steam eingetragene Spiel diesen Service zu unterstützen, genauso soll man sich DLC von regulär im Handel erworbenen Spielen saugen können. Sogar Steam-Mitbewerber werden wohl unterstützt.
Auf jeden Fall könnte Steam mit etwas "Glück" auch DLC auf dem PC etablieren. Wünschenswert wäre dies sicher...