Seit einigen Monaten fordern/wünschen/hoffen Fans der Klavierlackkonsole aus dem Hause Sony auf eine Preissenkung der PlayStation 3. In den letzten Wochen und Monaten wurde eine Preissenkung seitens Sony immer wieder zurück gewiesen, wie aber unsere Kollegen von 4Players berichten, soll im Juni, pünktlich zur E3, eine Preissenkung anstehen. Wie hoch und welche Quellen man genau hat, mit Ausnahme des Mags Der Standard (der sich seinerseits auf die französische Website PS3Gen beruft), wird nicht genannt.
Angeheizt werden die Gerüchte (mal wieder) durch drei wesentliche Punkte: die günstiger werdende Produktion und die rückläufigen Verkaufszahlen, und ein kaum wachsendes Spieleangebot, das ein dezentes Schrumpfen der installierten Hardware-Basis zur Folge hat.
Dass, erstens, Sony immer billiger seine Komponenten produzieren kann, garantiert immer noch keinen Gewinn mit der Konsole selbst - hier macht der Elektrokonzern noch immer einen dreistelligen Euro-Betrag Miese pro Konsole.
Zweitens: Der stagnierende Hardware-Markt lässt sich nicht nur auf die Wirtschaftskrise zurückführen, sondern, drittens, vor allen Dingen auf das kaum ändernde Portfolio an Videogames, die dem (Neu-)Kunden den Kauf einer Konsole schmackhaft machen und ihn im Zweifelsfall zur erheblich populäreren Wii aus dem Hause Nintendo greifen lassen, die zwar auch viel Schund bietet, aber mit fast 500 Titeln im Laden selbst für erheblich mehr Eindruck sorgt.
PS3Gen soll seine Informationen vage aus "der Wirtschaft/dem Handel" erhalten haben - oder aus "der Lobby". Wie auch immer man jenes Konstrukt bezeichnen mag, welches sich mit solchen Dingen beschäftigt, wie eben einer Konsolen-Preissenkung - bislang gibt es keine offizielle Verlautbarung seitens Sony und auch nach unseren (recht zuverlässigen) Informationen aus dem Handel sieht es aktuell nicht danach aus, dass es in absehbarer Zeit zu einer Preissenkung kommt.
Dafür hat unsere DemoNews-Glaskugel einige Neuigkeiten: Es wird wohl zu sinkenden Spielepreisen in den nächsten Monaten kommen - betreffen wird das alle NextGen-Konsolen. Die deutsche Spieleindustrie hat nämlich aktuell am schwachen Pfund-Kurs der britischen Währung zu knabbern - dementsprechend fällt der Spieleabsatz ins Bodenlose. Im Zuge dessen haben Sony, Microsoft und Nintendo mit Preiserhöhungen der Unverbindlichen Preisempfehlung aller Games für alle Spieleplattformen auf dem Inselreich reagiert und wollen scheinbar als Ausgleich ihre Preisempfehlungen hierzulande etwas drücken.