Auf der E3 kündigte Microsoft an, ab dem Spätsommer einen Games on Demand-Service für die Xbox 360 anbieten zu wollen. Konkret bedeutet dies, dass ihr aktuelle Spiele, also die Vollversionen, via Xbox-Live kaufen und direkt auf die Festplatte eurer Konsole laden könnt. Im gleichen Atemzug wird MS langsam den "Xbox Originals" - Service einstellen, in Zukunft wird wohl nur noch ein Klassiker der Vorgängerkonsole den Weg auf den "Marktplatz" schaffen. Danach ist Schluss.
Auch denkt Microsoft offenbar um. Statt Kunden kontinuierlich mit den Microsoft Punkten, dem Bezahlsystem auf dem Marktplatz, zu verwirren, möchte man bald reguläre Kaufpreise in der lokalen Währung anbieten. Vor allem bei Vollpreisspielen, die via Games on Demand veräußert werden, möchte man für Transparenz sorgen. Ob man Euro-Angaben zudem bei anderen Inhalten, z.B. Filmen oder XBLA-Spielen, einfügen will, wird Microsoft davon abhängig machen, ob dies die Kunden wünschen. Davon kann man allerdings ausgehen, da schließlich nicht jeder die Umrechnungskurse für MS Punkte im Kopf haben dürfte.
Zum Start von Games on Demand will man Spiele anbieten, die zeitgleich regulär in den Handel kommen. Ebenso werden ältere Titel wie BioShock, Assassin´s Creed, Oblivion, Dirt oder Lego Star Wars verkauft - zum gleichen Preis wie die normalen Versionen mit Packung, Datenträger, Handbuch.