Das Vorgehen von Bethesda, die Spielewelt von The Elder Scrolls IV: Oblivion dadurch zu erweitern, dass man regelmässig kostenpflichtige Mini-AddOns zum Herunterladen anbietet, ist Geschmackssache. Definitv vergeht einem aber der Appetit daran, wenn sich folgende Fakten als wahr erweisen.
So sollen viele der MiniAddOns äußerst schlampig programmiert worden sein: Installationsroutinen sind fehlerhaft und die Erweiterungen trotz geringer Größe voller Bugs. Dazu kommt, dass in den AddOns angeblich auch Rootkits enthalten sein sollen.
Rootkits sind Bestandteile von ungewünschten Programmen wie beispielsweise Spyware. Die Installation gilt nach US- und deutschem Recht als Computersabotage, da Löcher im Sicherheitssystem von Windows geöffnet werden und Viren den Zugang auf ein System gewähren. Mehrere User haben diese Rootkits in letzter Zeit auf Ihrem PC aufgespürt und als Ursache eines der Mini-AddOns zu The Elder Scrolls IV: Oblivion ausgemacht. Die Technik sei denen von Sonys XCP-Rootkits recht ähnlich.
Noch gibt es dazu keine näheren Informationen, doch sobald sich hier etwas tut und beispielsweise Bethesda Stellung dazu nimmt, geben wir es an Euch weiter.