10.09.2007 – Redakteur: Nicole
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Bei der Geschichte von Conan werden viele an die Arnold Schwarzenegger - Filme denken. Doch Eidos ist sehr darauf erpicht, dass man die Streifen nicht als Vorlage für das Spiel sieht. Das ganze Konzept stammt nämlich aus den originalen Büchern der Conan - Geschichte und ist somit um einiges umfangreicher. Funcom hat die Geschichten von Robert E. Howard komplett aufgearbeitet und zeigt mit Age of Conan: Hyborian Adventures, dass es wesentlich pompöser als im Film zugehen kann.
Schaut man sich die Szenario von Age of Conan an, so zeigt sich einem eine wirklich hübsche Welt. Die Engine holt aus dem Spiel wirklich sehr viel heraus, gewaltige Areale und riesige Städte erstrecken sich über den Monitor. Auf der GC bekam man das besonders gut durch die beiden PvP-Arenen vor Augen geführt. Dort konnte man sich nach Herzenslust austoben, leider war die Angelegenheit von einigen Hängern begleitet, doch das konnte den guten ersten Eindruck nicht schmälern. Auch das ein oder andere Setting aus den Conan-Filmen wird man zu Gesicht bekommen. Die DirectX 10 - Version wurde allerdings nicht präsentiert, diese soll nämlich noch eine Spur besser aussehen. Aber sei es nun im Inneren eines Tempels oder das Dickicht eines Dschungels - beides wirkte sehr detailliert und vor allem lebendig.
Die Schlachten und das allgemeine Kampf-System konnten ebenfalls überzeugen. Unterschiedliche Verhaltensweisen während der Auseinandersetzungen zeigen, dass sich die Entwickler ihre Gedanken gemacht haben. Ohnehin ist das Kampfverhalten in Conan sehr viel actionlastiger als bei anderen MMOGs . Alles wirkt physischer und so haut man nicht nur einfach drauf, sondern muss taktisch die Schwächen der Kontrahenten ausnutzen. Auch wenn wir erst einmal nur reine „Capture the Flag“ - Areale ausprobieren durften, so wird es später auch große Metzeleien um Spielerstädte und Burgen geben, sowie ganze Truppenkämpfe, um ein Gebiet für sich zu beanspruchen. Dabei sind Partykämpfe besonders für die Gruppenspieler interessant. Die kleinste Truppe soll mit sechs Helden aufwarten, mit bis zu 26 Kämpfern kann das Team ausgebaut werden. Ein weiterer positiver Aspekt ist hier die Bedienbarkeit. Das Spiel ließ sich bei fast jeder Aktion problemlos steuern, einzig die Kameraeinstellung brachte hier und da kleine Probleme bezüglich der schnellen Reaktionen in einem Kampf.
Was die Entwickler für besonders wichtig erachten, ist die Einsteigerfreundlichkeit und ein schnelles Vorankommen. Der Spieler soll schon nach einer kurzen Zeit erste Erfolge feiern können und somit besser ins Spiel eingeleitet werden. Hier schlägt man in eine allgemeine Kerbe, die man auf der GC besonders hervorgehoben hat. Fast zu jedem Spiel beziehungsweise MMOG wurde der Zusatz „Es soll auch für Casual Gamer interessant sein!“ beigefügt. Da ist Conan keine Ausnahme. Bereits innerhalb von vier Stunden kann man zu einem recht erfolgreichen Helden aufsteigen und auch nach einer längerer Abwesenheit soll man gut weitermachen können.
Dieses Video wurde direkt während der Präsentation von Conan aufgenommen. Es zeigt vor u.a. den Charakter-Bildschirm und ein paar Gebiete aus dem Titel.
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