Das Leben ist eine Reise, kein Ziel.

PC-Review: Der weiße Hai

07.11.2006 – Redakteur: Nico


Seite: 1 | 2 | Fazit

Vor über 30 Jahren wurde Der weiße Hai zum Kassenschlager in den Kinos. Der Film machte nicht nur den damals erst 28jährigen Steven Spielberg berühmt, sondern knackte auch als erster die magische 100 Millionen Dollar Marke. Was THQ nun nach drei Jahrzehnten dazu bewog, ein Spiel zum Film zu veröffentlichen, scheint nicht ganz klar. Denn einen Einnahmerekord wird man mit dem Spiel wohl nicht brechen…

Fressen und vom Hai gefressen werden

Der weiße HaiNach kurzem Einführungslevel und mörderischem Aufenthalt in einem Vergnügungspark zieht es Jaws, den weißen Hai, in die Freiheit rund um Amity Island. Im nassen Element kann er sich frei bewegen, neue Level und kleine Zusatzaufgaben bestreiten oder einfach nur zerstören und fressen. Denn neben Lebensenergie benötigt der Hai immer wieder etwas Futter. Schwimmt er zu lange ohne Zwischenmahlzeit, droht ihm der Hungertod. Auf der Speisekarte stehen allerlei kleine Fische, Schildkröten oder auch größere Meerestiere wie Killerwale, die hier und da eine Art Zwischengegner darstellen. Manche können mit einem Happen geschluckt, andere müssen mehrfach gebissen werden. Viele wehren sich zudem und ziehen Lebensenergie ab, die aber mit ein paar Appetithappen wieder aufgefüllt werden kann.

Eine besondere Vorliebe gilt jedoch den Einwohnern und Touristen auf Amity Island. Ob als Badegast oder Partygänger in Strandnähe, als harmloser Skipper oder bewaffneter Küstenpolizist – ein Mensch schmeckt immer noch am besten.

Ab 18

Der weiße HaiDie Brutalität des Spiels ist ein wenig überraschend. Klar, als weißer Hai ist man nicht freundlich, muss ab und zu auch mal etwas futtern. Dass dabei jedoch allerlei Menschen zum Nahrungsmittel werden, scheint etwas ungewöhnlich. Und beim bloßen Fressen bleibt es ja nicht: Genau wie alle anderen Meeresbewohner, kann die menschliche Beute herumgeschleudert und zerteilt werden. Ein abgetrenntes Gliedmaß ist im Spiel daher so normal wie der Rest des Körpers, der panisch und mit einem Bein weniger zu entkommen versucht. Ein wenig Sarkasmus sollte man daher schon innehaben, um sich mit Der weiße Hai beschäftigen zu können. Sonst würde man das Spiel wohl einfach nur als geschmacklos empfinden.

Mit der Lizenz zum Töten

Der weiße Hai ist ein Lizenzprodukt. Das sieht man nicht nur am Spieltitel „JAWS“, denn der ist durch Universal Pictures urheberrechtlich geschützt. Auch das zahlreich abgebildete Universal Pictures Logo und nicht zuletzt die sechs kurzen Filmausschnitte zeugen davon. Ganz nett sind zudem die Trivia-Infos, die während der Ladetätigkeiten durchs Bild gleiten, denen der IMDB aber zugleich verdammt ähneln…


Seite: 1 | 2 | Fazit

Der weiße Hai DemoNews.de 50 100

Zusatzinfos

Login

Du bist nicht angemeldet.



Suche


Kolumne
GamesCom 2010 - Gedanken vor der Messe


Umfrage

Spielt ihr Browser-Games?









Neue Spiele auf SpieleRadar.de