07.04.2010 – Redakteur: Andreas

Die Space Marines sind so etwas wie die Schnelleinsatztruppe im Warhammer-Universum. Überall wo es brennt sind sie nicht weit und wo sie zuschlagen, wächst so schnell kein Gras mehr. Das wissen ihre Feinde nur zu gut, aber sie versuchen es trotzdem immer wieder. Auch in „Chaos Rising“, dem ersten standalone Addon zu „Dawn of War 2“.
Relic Entertainment, die Macher der Reihe, waren mit „Dawn of War 2“ vor einem Jahr angetreten, um dem RTS-Genre neue Impulse zu verleihen. Mehr Action und Rollenspiel, weniger Strategie. Die Kampagne konzentrierte sich auf einige Hauptcharaktere, die man hochleveln konnte und die mit ihren Fähigkeiten ganze Schlachten entscheiden konnte. Zusätzlich wehte durch die Kampagne ein Hauch von Open-World-Szenario und der Gewinn oder Verlust einzelner Gebiete beeinflusste das Kriegsgeschehen. Der Mix war erfolgreich, auch wenn einige eingefleischte RTS-Fans die Nase rümpften.
Chaos Rising spielt ein Jahr nach den Ereignissen des Vorgängers. Die Blood Ravens haben gerade den Sieg über die Tyraniden ausgekostet als das nächste Übel naht. Der Planet Aurelia, einst durch eine Warp-Anomalie verschwunden, taucht plötzlich wieder auf und er hat einen alten Erzfeind mitgebracht.
Insgesamt bietet die Einzelspieler-Kampagne 15 Missionen und ein paar Nebenaufträge auf dem Eisplaneten Aurelia. Der Ablauf ähnelt dem Vorgänger: Vorrücken, Gebiete einnehmen, Helden hochleveln. Inhaltlich hat sich kaum etwas getan, aber zumindest betritt mit den Chaos Marines eine neue Fraktion das Geschehen. Sie ähneln zwar den Space Marines, aber sie sind durch und durch böse.
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