Sorgen ertrinken nicht in Alkohol. Sie können schwimmen.

PC-Review: Nexus - The Jupiter Incident

01.12.2004 – Redakteur: Timo


Seite: 1 | 2 | Fazit

Bei dem Wort Weltraumstrategie-Spiel fallen dem normalsterblichen PC-Spieler im Regelfall nicht allzu viele Begriffe ein. Grund: so viele gibt es davon gar nicht. Dass dieses Genre aber nicht ausgestorben ist, beweist die Neuerscheinung eines dieser Spiele: Nexus – The Jupiter Incident von Mithis Entertainment bzw. Vivendi Universal Games.

Wurmlöcher und die Noah´s Arc
Nexus - The Jupiter IncidentDie Menschheit ist Ende des 21. Jahrhunderts in die tiefen des Alls vorgedrungen und hat Basen im gesamten Sonnensystem errichtet. Ein Versuch, ein Raumschiff durch ein neu entdecktes Wurmloch in eine fremde Galaxie zu entdecken, schlägt angeblich fehl, das Wurmloch verschwindet, nachdem das Schiff hindurchgeflogen ist. Was auf der Erde niemand weiß: Das Schiff, die Noah´s Arc, ist in einem fremden Universum angekommen. Aber anstatt das Paradies vorzufinden, schliddert es direkt in einen alten Zwist zwischen zwei außerirdischen Rassen, den Vardrag und den Gorg. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Marcus Cromwell. Nexus beginnt im eigenen Sonnensystem, aber schon bald entdeckt man ein merkwürdiges Schiff außerirdischer Herkunft und seltsame Lichtgestalten, Mechanoiden genannt. Und man flüchtet schließlich durch ein bis dato unbekanntes Wurmloch in eine fremde Welt....

Die Möglichkeiten, sein Schiff in die Schlacht zu führen, sind sehr weitläufig und lassen das Strategenherz höher schlagen. So können beispielsweise die Grundhaltung der eigenen Schiffe festgelegt werden. Zur Auswahl stehen ´Aggressiv´, ´Defensiv´, ´Tarnmodus´ und ´Direkte Steuerung´. Jede dieser Grundhaltungen hat Auswirkungen auf Befehle, die erteilt werden. Gibt der Spieler seinem Schiff den Befehl, sich einem Objekt anzunähern, wird das Schiff bei aggressiver Haltung jede Art von Bedrohung angreifen, und in Gefechten sogar feindliche Rettungskapseln zerstörter Schiffe attackieren. Im Tarnmodus wird das Schiff versuchen, während der Annäherung unerkannt zu bleiben. Dazu wird es aktive Sensoren abschalten und sich wenn möglich im Schatten von Asteroiden aufhalten.

Großer Spielraum
Nexus - The Jupiter IncidentDie Befehle, die man anordnen kann, sind durchweg nützlich und bieten großen Spielraum. Es gibt beispielsweise mehrere Möglichkeiten, ein Ziel anzugreifen. Es stehen ein Artillerie-Angriff aus großer Entfernung, ein Angriff auf die Hülle des Schiffes, ein Angriff auf die Schilde des Schiffes und ein Angriff mit Spezialwaffen zur Verfügung. Wem das nicht genügt, kann zusätzlich seine Jagdschiffe oder Bomber in die Schlacht schicken. Diese sind auf den großen Schiffen stationiert und können nicht direkt gesteuert werden. Ihnen können nur Befehle wie zum Beispiel Angriff oder Rückkehr zum Mutterschiff angeordnet werden. Weiterhin ist es dem Spieler unter anderem überlassen, verbündete Kampfschiffe zu bewachen oder feindliche Basen bzw. Schiffe zu scannen. Durch das Scannen können Geheimnisse entdeckt und die Geräte des feindlichen Schiffes erkannt werden. Diese Gegenstände wie z.B. sämtliche Waffen, Antriebe, Schilde und Versorgungseinheiten, können dann gezielt angegriffen und zerstört werden. Das Schiff manövriert bei allen erteilten Befehlen selbstständig. Wird beispielsweise ein Artillerieangriff angeordnet, hält das Schiff automatisch den Abstand zum Ziel. Sollen die Triebwerke angegriffen werden, bewegt sich das Schiff stets auf das Heck des Ziels zu.

Wer mehr Kontrolle will, kann ein Schiff auch komplett manuell steuern. Dann muss allerdings jede Waffe ein Ziel zugewiesen bekommen und die Triebwerksleistung angepasst werden. Auch können Sensoren hinzugeschaltet und die Schilde manuell hochgefahren werden. Abgesehen von dieser manuellen Steuerung kann für jedes System (Schilde, Waffen, Triebwerke und Versorgung) die Energiezufuhr geregelt werden. So können z.B. die Schilde schneller wieder aufgebaut werden. Allerdings verbraucht das die Energiereserven, die über entsprechende Energiezellen zur Verfügung gestellt wird. Die Energiezellen können bei der Konfiguration der Schiffes vor jeder Mission eingebaut werden. Bei dieser Konfiguration kann die komplette Ausrüstung der Kampfschiffe an die Mission angepasst werden.


Seite: 1 | 2 | Fazit

Nexus - The Jupiter Incident DemoNews.de 82 100

Zusatzinfos

Login

Du bist nicht angemeldet.



Suche


Kolumne
GamesCom 2010 - Gedanken vor der Messe


Umfrage

Spielt ihr Browser-Games?









Neue Spiele auf SpieleRadar.de